
Vom geplatzten Traum zur WM-Teilnahme
Porträt von Norwegens Youngster Antonio Nusa
Im Januar 2024 schien Antonio Nusa am Tiefpunkt seiner Fußballkarriere. Sein Wechsel in die Premier League platzte überraschend nach einem nicht bestandenen Medizincheck. Doch bei der laufenden Weltmeisterschaft erreichte der 21-jährige Norweger historisches und kam mit seinem Land erstmals ins WM-Viertelfinale.
Ein Rückschlag, der alles verändern sollte
Januar 2024: Für Antonio Nusa schien der nächste Karriereschritt perfekt. Der norwegische Flügelspieler sollte von Brügge zu Brentford wechseln und erstmals in der Premier League auflaufen. Doch der Transfer platzte überraschend aufgrund von Problemen beim Medizincheck. Statt nach England zu wechseln, blieb er zunächst in Belgien – eine bittere Enttäuschung für den damals 19-Jährigen. Nusa selbst nannte die Zeit nach dem gescheiterten Transfer eine schwierige Phase und gab zu, an seinem Körper gezweifelt zu haben. Sein Marktwert sank von 20 auf 15 Millionen Euro.
Von RB Leipzig auf die WM-Bühne
Doch seine Knieprobleme warfen Nusa nur kurz aus der Bahn. In der Rückrunde verpasste er lediglich zwei Spiele und wusste erneut sportlich zu überzeugen. Im Sommer 2024 folgte schließlich der Wechsel zu RB Leipzig. Inzwischen kommt der Flügelspieler in 71 Partien auf 21 Torbeteiligungen für die Roten Bullen. Das sicherte ihm einen Platz in Norwegens Nationalmannschaft, für die er während der Weltmeisterschaft in allen sechs Partien zum Einsatz kam. Erst im Viertelfinalspiel gegen die englische Auswahl war Schuss für den jungen WM-Fahrer.
Antonio Nusas Geschichte zeigt, dass Rückschläge nicht das Ende bedeuten müssen. Ein geplatzter Transfer hätte seine Karriere aus der Bahn werfen können. Stattdessen kämpfte sich der junge Norweger zurück, entwickelte sich weiter und schrieb nun auf der größten Fußballbühne der Welt seine eigene Erfolgsgeschichte. Manchmal beginnt der wichtigste Karriereschritt genau dort, wo ein anderer Traum zerplatzt ist.
Quelle: Gokixx
Foto: imago images/HMB-Media/Marco Bader










