
Wissen to go
Tipps zu Fitness, Ernährung, Erholung und Verletzungsprävention
Gesunde Snacks für Sportler
Wer viel trainiert, braucht nicht nur Hauptmahlzeiten, sondern auch zwischendurch kleine Energieschübe. Gerade bei Sportlern können Zwischenmahlzeiten einen spürbaren Unterschied für die Leistung, Konzentration und Regeneration machen. Wir erklären euch, worauf ihr dabei achten solltet.
Warum Snacks so wichtig sind
Zwischenmahlzeiten füllen eure Energiespeicher auf, bevor diese komplett leer sind. Das ist wichtig, weil ihr besonders an trainingsintensiven Tagen oder an Spieltagen einen besonders hohen Energieverbrauch habt. Wer über den Tag verteilt kleine Portionen isst, bleibt nicht nur länger leistungsfähig, sondern kann sich auch besser konzentrieren.
Auch für eure Regeneration sind Snacks entscheidend: Nach einer Belastung helfen sie, die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen und die Muskulatur mit Eiweiß zu versorgen, sofern ihr darauf achtet, was ihr zu euch nehmt.
Was zwischendurch auf den Teller gehört
Ideal sind Kombinationen aus Kohlenhydraten, die schnelle Energie liefern, und Eiweiß oder gesunden Fetten, die für eine länger anhaltende Sättigung sorgen. Ein Apfel mit einer Handvoll Mandeln zum Beispiel ist schnell eingepackt und liefert vieles, was euer Körper braucht.
Ebenfalls praktisch: Joghurt oder Quark mit frischen Beeren und ein paar Haferflocken – eiweißreich, nährstoffgeladen und gut für eure Verdauung. Wer etwas Herzhaftes bevorzugt, kann es mit einem Vollkorn-Sandwich mit Putenbrust und Paprika probieren. Auch Smoothies aus Banane, Beeren und Milch oder Haferdrink sind eine einfache Möglichkeit, Energie aufzunehmen – in dem Fall in flüssiger Form.
Worauf ihr achten solltet
Wichtig ist vor allem die Qualität. Süßigkeiten, Soft- oder Energydrinks liefern zwar kurzfristig einen Energieschub, sorgen aber genauso schnell für eine Leistungstief. Besser sind Snacks, die eurem Körper einen ausgewogenen Treibstoff geben.
Auch die praktische Seite sollte bedacht werden: Snacks müssen unkompliziert vorzubereiten sein und sich leicht mitnehmen lassen – sonst bleiben sie im Alltag schnell liegen. Zwei Zwischenmahlzeiten am Tag reichen in der Regel aus, um eure Leistung und Regeneration konstant hochzuhalten.
Zwischenmahlzeiten sind keineswegs nur „Nebenbei-Essen“. Richtig gewählt sind sie ein Schlüsselbaustein, um euch rund um die Uhr mit Energie, Nährstoffen und Power für das Training zu versorgen.
Quelle: Gokixx
Foto: imago images/Ralf Treese/DeFodi Images









