Real Madrids Topstar Kylian Mbappe sitzt während des spanischen Super Cup-Finales zwischen Barcelona und Real Madrid auf der Ersatzbank, 11.01.2026

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So pusht ihr eure Motivation

Jeder kennt diese Tage: Der Wecker klingelt, Training steht an – und die Lust ist irgendwie verschwunden. Besonders im Winter fällt es schwer, die Motivation durchgehend aufrechtzuhalten. Das ist jedoch kein Grund zur Sorge. Denn: Auch Top-Sportler kämpfen mit Motivationslöchern. Der Unterschied ist nicht, ob sie solche Phasen auch haben, sondern wie sie damit umgehen.

Die Luft ist raus – das ist auch im Leistungssport völlig normal

Motivationstiefs gehören zum Sport dazu. Selbst Profis sprechen offen über Zweifel, Müdigkeit oder den Druck, ständig Höchstleistungen bringen zu müssen. Diese Phasen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil des Weges. Entscheidend ist, sie nicht zu dramatisieren. Top-Sportler wissen: Nicht jeder Tag fühlt sich gut an – und das muss er auch nicht. Statt sich selbst unter Druck zu setzen, reagieren sie bewusst mit kleinen Impulsen. Manchmal reicht es, das Training etwas ruhiger anzugehen oder den Fokus auf eine einfache Aufgabe zu legen. Und manchmal ist es eben einfach ein schlechter Tag. Auch das gehört dazu.

Wichtig ist außerdem der Unterschied zwischen Motivation und Disziplin. Motivation ist ein Gefühl – und Gefühle kommen und gehen. Disziplin dagegen basiert auf Gewohnheiten. Viele Profis sagen deshalb: „Training ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung.“ Sie trainieren auch dann, wenn die Motivation fehlt, weil ihre Routinen stärker sind als die momentane Lust.

Kleine Ziele und das eigene "Warum"

Große Ziele wie „Profi werden“ können euch motivieren – aber sie können auch überfordern. Das Ziel wirkt weit weg, der Weg dorthin lang. Deshalb arbeiten Top-Sportler mit kleinen, klaren Schritten. Statt an die ferne Zukunft zu denken, setzen sie sich Tages- oder Wochenziele: heute konzentriert trainieren, im Spiel jeden Zweikampf annehmen oder bis zur letzten Minute laufen. Der Fokus liegt auf Dingen, die sie selbst kontrollieren können –Einsatz, Einstellung, Bereitschaft.

Gleichzeitig erinnern sich Profis regelmäßig an ihr persönliches „Warum“. Warum habe ich mit Fußball angefangen? Was macht mir daran Spaß? Diese innere Motivation ist besonders wichtig, weil sie von innen kommt und nicht von außen abhängt. Das „Warum“ kann sich im Laufe der Zeit verändern – vom Spaß am Kicken mit Freunden hin zu Leistungszielen oder dem Wunsch, sich selbst zu beweisen. Sich darüber Gedanken zu machen hilft, auch in schwierigen Phasen dranzubleiben.

Die Rolle des Umfelds

Niemand schafft solche Herausforderungen allein. Top-Sportler verlassen sich stets auf ihr Umfeld: Trainer, Mitspieler, Familie. Über Motivationstiefs zu sprechen, nimmt euch Druck und sorgt dafür, dass ihr euch verstanden fühlt. Auch im Team liegt eine große Kraft: Ein gemeinsames Gespräch oder Training mit einem Mitspieler, sich gegenseitig zu pushen oder einfach zusammen durch eine anstrengende Phase zu gehen – all das kann euch neue Energie geben. Gerade im Nachwuchsfußball ist es wichtig zu wissen, Unterstützung zu suchen ist kein Zeichen von Schwäche. Familie, Freunde, Trainer oder auch Sportpsychologen können euch helfen, neue Perspektiven zu finden und wieder in Bewegung zu kommen.

Eure Take-aways

Motivation kommt nicht immer von allein – aber ihr könnt etwas dafür tun:

  • Gute Musik nutzen: Der richtige Song kann ein echter Motivations-Booster sein.
     
  • Rituale schaffen: Feste Abläufe vor dem Training helfen eurem Körper, automatisch in den Trainingsmodus zu kommen.
     
  • Einfach starten: Verpflichtet euch nur zu fünf Minuten. Oft bleibt ihr dann automatisch länger dran.
     
  • Training neu bewerten: Auch ein „mittelmäßiges“ Training ist besser als gar keins. Nicht jedes Training muss perfekt sein.
     
  • Kopf frei machen: Kurze Atemübungen oder ein paar Minuten Ruhe vor dem Training helfen euch, Stress und Druck abzubauen.

Motivation ist kein Dauerzustand. Entscheidend ist deshalb nicht, immer motiviert zu sein, sondern zu wissen, wie man damit umgeht, wenn sie fehlt. Top-Sportler akzeptieren Motivationstiefs als Teil ihres Weges. Sie bewerten sie nicht als Rückschritt, sondern als Phase, aus der man lernen kann. Wer langfristig besser werden will, verlässt sich nicht nur auf Lust und gute Gefühle, sondern auf Gewohnheiten, Disziplin und klare Strukturen. Genauso wichtig ist das Umfeld: Niemand muss allein durch ein Tief gehen. Austausch, Unterstützung und gemeinsames Arbeiten im Team machen euch stark!

Quelle: Gokixx

Foto: imago images/ZUMA Press Wire
 

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