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Tipps zu Fitness, Ernährung, Erholung und Verletzungsprävention
Diese fünf Ernährungsfehler solltet ihr vermeiden
Training, Spiele, Regeneration – wer sich im Fußball verbessern möchte, denkt oft zuerst an das, was auf dem Platz passiert. Doch eure Ernährung kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, wie leistungsfähig ihr euch fühlt. Gerade im Nachwuchsfußball schleichen sich schnell Gewohnheiten ein, die Leistung und Regeneration unnötig erschweren. Wir nennen euch fünf typische Ernährungsfehler und erklären euch, wie ihr sie vermeiden könnt.
1. Zu wenig essen
Ein häufiger Fehler: Junge Fußballer essen zu wenig, weil sie Angst haben, „zu viel“ zu essen oder ihr Gewicht kontrollieren möchten. Doch regelmäßiges Training und Spiele erfordern viel Energie. Wer dauerhaft weniger Energie zuführt, als sein Körper benötigt, kann sich müde fühlen und schlechter regenerieren.
Gerade an Tagen mit Training oder Spiel solltet ihr deshalb darauf achten, ausreichend zu essen und eure Mahlzeiten nicht unnötig auszulassen. Eine ausgewogene Ernährung mit Kohlenhydraten, Eiweiß, Obst und Gemüse sowie gesunden Fetten liefert die Grundlage für einen aktiven Fußballalltag.
2. Mahlzeiten auslassen
Schule, Training, Hausaufgaben und anschließend vielleicht noch ein Mannschaftstermin: Im Alltag kann es schnell passieren, dass eine Mahlzeit ausfällt. Besonders ungünstig ist das rund um Training und Spiel.
Wer beispielsweise nach der Schule direkt zum Training fährt und vorher nichts mehr isst, startet möglicherweise mit leeren Energiespeichern in die Einheit. Besser ist es, den Tag zu planen und bei längeren Pausen einen passenden Snack einzuplanen. Eine Banane, ein belegtes Brot, Joghurt mit Haferflocken oder Obst können praktische Möglichkeiten sein.
3. Auf Kohlenhydrate verzichten
Kohlenhydrate haben bei Fußballern manchmal einen schlechten Ruf. Dabei sind sie eine wichtige Energiequelle für intensive Belastungen. Sprints, Richtungswechsel und wiederholte intensive Aktionen benötigen Energie – und dabei spielen Kohlenhydrate eine zentrale Rolle.
Nudeln, Reis, Kartoffeln, Haferflocken, Brot oder Obst sollten deshalb durchaus Bestandteil einer sportgerechten Ernährung sein. Entscheidend ist nicht, Kohlenhydrate grundsätzlich zu vermeiden, sondern diese passend zum eigenen Trainings- und Spielpensum einzusetzen.
4. Erst nach dem Training ans Essen und Trinken denken
Nach dem Abpfiff ist die Ernährung nicht erledigt. Der Körper hat während des Trainings oder Spiels Energie verbraucht und Flüssigkeit verloren. Deshalb ist die Zeit danach wichtig für die Regeneration.
Eine Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß hilft dabei, euren Energiespeicher wieder aufzufüllen und euren Körper mit wichtigen Baustoffen zu versorgen. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gehört dazu. Dafür müsst ihr nicht direkt nach dem Training eine riesige Mahlzeit essen – ein sinnvoller Snack kann ebenfalls eine gute Lösung sein.
5. Zu viele Snacks und Getränke nebenbei
Nicht jeder Hunger lässt sich mit Süßigkeiten, Chips oder Softdrinks sinnvoll stillen. Gerade wenn solche Snacks regelmäßig an die Stelle vollwertiger Mahlzeiten treten, kann die Ernährung schnell unausgewogen werden.
Das bedeutet nicht, dass ihr komplett auf Süßigkeiten verzichten müsst. Viel wichtiger ist die Balance: Im Alltag sollten nährstoffreiche Lebensmittel die Grundlage bilden. Wasser ist dabei das wichtigste Getränk. Süße Getränke, Energy-Drinks und stark verarbeitete Snacks sollten nicht zu eurer täglichen Standardversorgung werden.
Ihr müsst eure Ernährung nicht perfekt planen, um euch als Fußballer sinnvoll zu ernähren. Viel wichtiger sind regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Energie, eine gute Flüssigkeitszufuhr und eine ausgewogene Auswahl an Lebensmitteln. Wer diese Grundlagen im Alltag berücksichtigt, schafft eine perfekte Basis für Training, Spiel und Regeneration.
Quelle: Gokixx
Foto: imago images/ActionPictures









