
Top-Torjäger der U19-Nachwuchsliga
Die Vorrunde der U19 DFB-Nachwuchsliga bot zahlreiche Offensiv-Highlights. In allen neun Gruppen prägten treffsichere Angreifer das Geschehen und führten ihre Teams mit wichtigen Toren durch die erste Saisonphase. Ein Blick auf die besten Torschützen der einzelnen Vorrundengruppen zeigt, welche Spieler besonders herausragten – und wie eng individuelle Leistungen und mannschaftlicher Erfolg zusammenhängen.
Gruppe A/B
In Gruppe A lieferten sich zwei Stürmer ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Ismail Braima Djamanca vom Hamburger SV traf in elf Einsätzen achtmal und war damit eine der zentralen Offensivfiguren seines Teams. Ebenfalls auf acht Tore kam Robin Stolpe von Hannover 96, der dafür allerdings ein Spiel mehr benötigte. Zusätzlich steuerte Stolpe noch eine Torvorlage bei und unterstrich damit seine Bedeutung im Angriffsspiel der Niedersachsen. Beide Teams starten im neuen Jahr in der Liga A.
Die torreichste Ausbeute der Gruppe B ging an Tom Pascal Bader vom FC Hansa Rostock. Der Angreifer erzielte in zwölf Spielen starke elf Treffer und bereitete zudem fünf weitere Tore vor. Dicht dahinter folgte Karlo Mijo Simic vom VfL Wolfsburg mit zehn Toren aus nur neun Einsätzen. Während Wolfsburg die Vorrunde souverän abschloss und sich für Liga A qualifizierte, reichte es für Rostock trotz Baders Toren und Platz drei nur für die Liga B.
Gruppe C/D
In Gruppe C stellte Marlon Siebert vom 1. FC Magdeburg seine Abschlussqualitäten unter Beweis: Mit zwölf Toren in 14 Spielen war er der erfolgreichste Schütze, erreichte mit Magdeburg den sechsten Tabellenplatz und startet im neuen Jahr in Liga B. Erfolgreicher verlief die Vorrunde für Edwin Kracht vom FC Energie Cottbus: Der Stürmer kam auf elf Tore und drei Vorlagen in zwölf Spielen und führte sein Team als Gruppenzweiter in die Liga A.
Der VfB Stuttgart dominierte Gruppe D nicht nur in der Tabelle, sondern auch in der Torjägerliste. Enis Redzepi war mit 14 Treffern und sechs Vorlagen in zwölf Spielen der herausragende Akteur. Sein Teamkollege Tuncay Durna stand ihm kaum nach und sammelte elf Tore sowie acht Assists. Als Tabellenerster qualifizierte sich Stuttgart souverän für die Liga A.
Gruppe E/F
Yannik Alexander Müller vom SSV Ulm war der treffsicherste Spieler der Gruppe E. Der Angreifer erzielte 14 Tore und bereitete vier weitere Treffer in zwölf Spielen vor. Mit jeweils acht Toren folgten Simon Djokaj von den Stuttgarter Kickers und Essad Ouhssakou vom SC Freiburg. Ulm schaffte als Gruppendritter den Sprung in die Liga A, während Freiburg und die Kickers im neuen Jahr in Liga B antreten.
In Gruppe F ragte Jykese Fields von der TSG Hoffenheim heraus. Der Offensivspieler traf in nur neun Spielen zwölfmal und war maßgeblich am starken Abschneiden seines Teams beteiligt. Mit jeweils sieben Treffern folgten Kian Scheer vom 1. FC Kaiserslautern und Tobias Weigel vom 1. FC Heidenheim. Hoffenheim und Heidenheim qualifizierten sich punktgleich für Liga A, Kaiserslautern löste als Gruppendritter ebenfalls das Ticket.
Gruppe G/H/I
Mit sechs Toren und einer Vorlage war Mika Preßler vom 1. FSV Mainz 05 der beste Torschütze der Gruppe G. Dahinter reihten sich mit jeweils fünf Treffern Mika Malik Pobric von Alemannia Aachen, Jason Manuel Ponente Ramirez vom 1. FC Köln sowie mit Mats Preßler ein weiterer Mainzer Akteur ein. Mainz und Köln zogen souverän in die Liga A ein, während Aachen im neuen Jahr in Liga B spielt.
In Gruppe H teilten sich zwei Spieler die Spitze der Torjägerliste: Ibrahim Ati Allah vom SV Wehen Wiesbaden erzielte zehn Tore in zwölf Spielen, ebenso wie Amos Gerth vom VfL Bochum, der zusätzlich eine Vorlage beisteuerte. Bochum schloss die Vorrunde als Zweiter ab und ist damit in Liga A vertreten, während Wehen Wiesbaden als Vierter den Gang in Liga B antreten muss.
Der erfolgreichste Torschütze der Gruppe I war Malik Tubic vom FC Schalke 04. Mit 13 Treffern und vier Vorlagen in 14 Spielen hatte er großen Anteil an der Qualifikation der Knappen für die Liga A. Mit jeweils neun Toren folgten Lasse Eickel vom SC Paderborn 07 und Louis Thöle vom SV Meppen. Neben Schalke schaffte auch Paderborn den Sprung in Liga A, Meppen tritt 2026 in Liga B an.
Die Torjäger der Vorrunde unterstreichen die hohe Qualität im deutschen Nachwuchsfußball. Ob als unumstrittener Topscorer oder Teil eines engen Verfolgerfeldes – viele Angreifer konnten mit konstanten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Dabei zeigte sich: Tore sind ein entscheidender Faktor auf dem Weg in die Liga A, garantieren den sportlichen Erfolg jedoch nicht immer. Für zahlreiche Spieler bietet die zweite Saisonphase nun die Chance, ihre starke Form zu bestätigen und sich weiter in den Fokus zu spielen.
Quelle: Gokixx
Foto: imago images/Sportfoto Rudel









