
Gewaltprävention
Gewalt ist inakzeptabel. Als Ihr Partner für eine gewaltfreie Arbeitswelt stellen wir Ihnen wertvolle Informationen und nützliche Praxishilfen für eine wirksame Gewaltprävention zur Verfügung.
Grundverständnis Gewalt

Gewalt ist niemals akzeptabel, sei es im beruflichen Kontext oder im Privatleben. Sie kann uns überall treffen, unabhängig von Ort und Zeit. Dies betrifft nicht nur die versicherte Tätigkeit, sondern auch die berufliche Zugehörigkeit. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Gewalt in verschiedenen Situationen auftreten kann und warum Gewaltprävention so wichtig ist.
Informationen zur Gewalt am Arbeitsplatz
Gewalt kann in verschiedenen Formen auftreten. Ob Gewaltereignisse eintreten, hängt von der Ausprägung von Risikofaktoren ab sowie von den Motiven der gewaltandrohenden oder gewaltausübenden Personen.
Grundformen von Gewalt
- Physische Gewalt ist durch körperliche Wunden meist leicht erkennbar. Beispiele sind Schlagen, treten oder der Einsatz von Waffen.
- Psychische Gewalt ist oft nur im sozialen Kontext "sichtbar". Folgen können seelische Wunden sein, die beispielsweise durch Ausgrenzen, Herabwürdigen (auch in sozialen Medien) oder durch Sachbeschädigung hervorgerufen werden.
- Strukturelle Gewalt wird oft durch gesellschaftliche Bedingungen erzeigt und kann nicht Handlungen von bestimmten Personen zugeordnet werden. Die Folgen können gesundheitlicher, sozialer oder wirtschaftlicher Art sein.
- Daneben gibt es Sonderformen (zum Beispiel sexualisierte Gewalt), die in allen drei Grundformen ausgeprägt sein können.
- Physische Gewalt ist durch körperliche Wunden meist leicht erkennbar. Beispiele sind Schlagen, treten oder der Einsatz von Waffen.
Risikofaktoren von Gewalt
Risikofaktoren können gewaltfördernd oder gewaltmindernd wirken. Es werden
- tätigkeits- bzw. berufsbedingte Faktoren,
- private Faktoren (zum Beispiel familiäre Verhältnisse, Wohnumfeld, soziales Umfeld, Freizeitgestaltung) und
- persönlichkeitsbedingte Faktoren (zum Beispiel frühkindliche Gewalterfahrungen und Bindungsängste, Erziehungsdefizite, fehlende Wertevermittlung)
unterschieden.
Ein lineares Ursachen-Wirkungs-Prinzip gibt es nicht.


