Dresden – Verkerssituationen mit beteiligten Radfahrern. Auftragsarbeit mit Beschäftigten der BV Dresden als Modellen.

sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick

Bundesweite Aktion „sicher.mobil.leben“ am 28.04.2026 

Fahrräder werden seit einigen Jahren immer beliebter. Sie sind eine nachhaltige und gesunde Art der Mobilität, die zudem Spaß macht. Durch die steigende Anzahl von Fahrradfahrenden steigt jedoch auch die Zahl der Unfälle. Deshalb widmet sich die bundesweite Aktion „sicher.mobil.leben“ am 28.04.2026 mit zahlreichen Aktionen vor Ort und in den sozialen Medien der Sicherheit von Fahrradfahrenden.

Unfälle mit dem Fahrrad auf betrieblichen Wegen nehmen zu

Auch im betrieblichen Umfeld nehmen Fahrradunfälle zu. Bei der VBG machen Unfälle mit Fahrradbeteiligung seit einigen Jahren etwa die Hälfte aller Straßenverkehrsunfälle aus – und dieser Trend hält an. Daher ist es wichtig, die Sicherheit beim Radfahren als Thema des betrieblichen Arbeitsschutzes zu betrachten. Hilfreiche Informationen und Unterstützung finden Sie auf unserer Themenseite zum Radverkehr: Sicher auf zwei Rädern - VBG | VBG.

Gute Sichtbarkeit und eine für andere vorhersehbare Fahrweise erhöhen die Sicherheit

Es ist weiterhin wichtig, die Verkehrssicherheit kontinuierlich zu verbessern. Wichtige Hinweise für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr – sowohl im betrieblichen als auch im privaten Bereich – finden Sie im Kompendium Verkehrssicherheit.

Radfahrende sind aufgrund ihrer schmalen Silhouette manchmal schwer zu erkennen. Eine gute Sichtbarkeit ist daher besonders bei Dunkelheit wichtig. Neben den vorgeschriebenen Reflektoren sind helle, am besten retroreflektierende Kleidungsstücke sinnvoll. Auch Ihre Fahrweise unterstützt eine bessere Wahrnehmbarkeit:

  • Kündigen Sie Fahrtrichtungswechsel immer rechtzeitig mit einem Handzeichen an.
  • Sind benutzungspflichtige Wege für den Radverkehr vorhanden, müssen Sie diese grundsätzlich benutzen.
  • Auch für Radfahrende gilt das Rechtsfahrgebot, außer die Nutzung von linken Wegen ist ausdrücklich erlaubt.

Radfahrende dürfen wartende Fahrzeuge auf dem rechten Fahrstreifen rechts überholen. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass sie bei größeren Fahrzeugen im toten Winkel verschwinden. Wir empfehlen Ihnen daher, wenn in solchen Situationen keine speziellen Aufstellflächen oder Lichtzeichenanlagen für den Radverkehr vorhanden sind, auf dieses Recht zu verzichten und stattdessen hinter den Fahrzeugen zu warten.

 Nur wer den Verkehrsraum wahrnimmt, kann sich sicher darin bewegen

Damit Radfahren sicher ist, müssen Radfahrende von anderen gut gesehen werden und selbst das Verkehrsgeschehen jederzeit überblicken. Behalten Sie den Verkehrsraum im Blick, auch wenn das den Windwiderstand erhöht. Achten Sie beim Abbiegen oder Vorbeifahren an Hindernissen auf den rückwärtigen Verkehr – deshalb den Schulterblick nicht vergessen. Neben dem Sehen ist auch das Hören wichtig. Verzichten Sie auf Kopfhörer oder ähnliches. Sollte eine unvorhergesehene Situation eintreten, muss genügend Zeit zum Reagieren vorhanden sein. Halten Sie ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen und wählen Sie die Geschwindigkeit so, dass Sie innerhalb der übersehbaren Strecke anhalten können – auch in Kurven oder vor Anhöhen.