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Prämienverfahren der VBG für Zeitarbeit

Grüner Stift macht einen Haken

Prävention lohnt sich - ab 2020 erweiterter Prämienkatalog!

Die VBG belohnt durch das Prämienverfahren Mitgliedsunternehmen, die über die rechtlichen Verpflichtungen hinaus besondere unfallverhütende und gesundheitserhaltende Präventionsmaßnahmen umsetzen. Die Branche Zeitarbeit gehört zu den Präventionsschwerpunkten der VBG und kann somit am Prämienverfahren teilnehmen. Das bedeutet, dass Sie als Branchenmitglied ab sofort bestimmte Maßnahmen, die über Ihre rechtlichen Verpflichtungen zum Arbeitsschutz hinausgehen, honorieren lassen können.

Die prämierbaren Maßnahmen wurden deutlich erweitert.

Mit dieser Erweiterung will die VBG erreichen, dass Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren noch weiter reduziert werden und beteiligt sich daher an den Investitionskosten zu folgenden Maßnahmen:

Besondere Persönliche Schutzausrüstung

  • Otoplastiken und/oder
  • Korrektionsschutzbrillen
  • Automatische Schweißerschutzhelme und –masken
  • Gebläseunterstützte Filtergeräte mit Helm
  • Warnschutzkleidung mit gleichzeitigem Schutz vor Kälte und Wettereinflüssen
  • PSA gegen natürliche UV-Strahlung – Individueller Sonnenschutz

Arbeitsschutzorganisation

  • Begutachtung AMS

Individuelle Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz

  • Sprachförderung und/oder
  • Software zur Durchführung von Arbeitsplatzbesichtigungen mithilfe von digitalen mobilen Endgeräten
  • Sicherheitsmesser der Sicherheitsstufe 2 oder 3, GS-zertifiziert
  • Belastungsorientiertes Training zur Reduzierung arbeitsbedingter muskuloskelettaler Belastungen

Eine genaue Beschreibung aller Maßnahmen entnehmen Sie dem Prämienkatalog ab 2020 Zeitarbeit, siehe unten. Pro Prämienjahr wird nur eine Prämie pro Unternehmen gezahlt. Diese kann sich aus der Umsetzung einer oder mehrerer Präventionsmaßnahmen ergeben.

Es wird den Unternehmen daher empfohlen, im Kalenderjahr getätigte Investitionen zu sammeln und den Antrag erst dann einzureichen, wenn im laufenden Jahr keine weiteren Investitionen in prämierbare Maßnahmen mehr getätigt werden. Die Höhe der Prämienzahlung ist für jede Maßnahme festgelegt und beträgt in der Regel 40 Prozent der Investitionskosten.

Der Höchstbetrag pro Jahr beträgt 10.000 Euro zuzüglich einem Tausendstel der mit der Entgeltmeldung für das vorangegangene Kalenderjahr gemeldeten Arbeitsentgelte der Versicherten (bei freiwillig Versicherten nach der Verssicherungssumme), insgesamt jedoch höchstens 50.000 Euro.

Der Prämienantrag (inkl. Nachweise der Investition) für das Jahr 2022 muss spätestens am 11. Februar des Folgejahres bei der VBG eingegangen sein. Eine schriftliche Erinnerung seitens der VBG erfolgt nicht! Später eingegangene Anträge können nicht berücksichtigt werden.

Ab dem 1. Juli 2022 können Sie in einer neuen und modernen Umgebung Online-Anträge für umgesetzte Präventionsmaßnahmen stellen und somit am Prämienverfahren teilnehmen. 

Der erste Schritt ist Ihre Registrierung bei „Meine VBG“, in dem Sie sich ein VBG Online-Konto einrichten. Anschließend können Sie unter dem Button „Prämien“ einen Prämienantrag stellen. Sie werden Schritt für Schritt durch das Verfahren der Antragstellung geleitet.

Die Grundsätze des Prämienverfahrens der VBG sind in § 38a der Satzung der VBG festgelegt.

Haben Sie Fragen zum Prämienverfahren? Kontaktieren Sie uns gerne.

Prämienverfahren

040-5146 7778

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