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Wieder gesund – Rückkehr der Beschäftigten während der Pandemie

Zwei Männer mit OP-Masken arbeiten in ihrem Büro am Computer

Von unseren Mitgliedsunternehmen hören wir derzeit Folgendes: "Die Corona-Krise stellt unser Unternehmen derzeit vor große Herausforderungen. Wir haben einen betrieblichen Ausnahmezustand." Ist es sinnvoll das Angebot eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) auf die Zeit nach der Krise zu verschieben? 

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind seit 1. Mai 2004 verpflichtet, Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten, wenn diese in den zurückliegenden 12 Monaten mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig waren. Diese Pflicht besteht ungeachtet der betrieblichen Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter. Noch von größerer Bedeutung aber ist: Das Angebot eines BEM ist gerade in Krisenzeiten wichtiger denn je; sowohl für die BEM-berechtigten Personen als auch für Unternehmerinnen und Unternehmer.

Gesunde, leistungsfähige und leistungsbereite Beschäftigte sind eine wichtige Voraussetzung für die meisten unternehmerischen Tätigkeiten. Es liegt somit im betrieblichen Interesse, Beschäftigte bei der Überwindung von Arbeitsunfähigkeitszeiten zu unterstützen, erneuten Ausfallzeiten vorzubeugen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Bieten Sie berechtigten Personen zeitnah das BEM an. Gerade in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Sicherheitsabständen ist das ein wichtiges Zeichen: "Wir kümmern uns. Wir lassen Beschäftigte nicht allein." Zudem kann so auch eine Zeit, in der vielleicht nicht oder nur eingeschränkt gearbeitet werden kann, sinnvoll genutzt werden.

BEM und Corona-Schutzmaßnahmen im Einklang

Gespräche zwischen BEM-Berechtigten und den im Unternehmen mit dem BEM beauftragten Personen sind auch telefonisch möglich. Weisen Sie (eventuell in einem ergänzenden Schreiben) bei der Einladung zum BEM darauf hin. Auch im Homeoffice ist sicherzustellen, dass alle Beteiligten strikt auf den Datenschutz und die Vertraulichkeit achten.

Nehmen berechtigte Personen das BEM an, so gilt es - gemeinsam mit ihnen -  herauszufinden, ob Maßnahmen für eine Wiederaufnahme der Tätigkeit erforderlich und möglich sind und falls ja, welche. Aktuell gilt es dabei auch zu klären, wie sich Maßnahmen im Zuge des Betrieblichen Eingliederungsmanagements mit den Arbeitsschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Einklang bringen lassen. Möglicherweise sind die gegenwärtigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus (wie beispielsweise Homeoffice, keine Dienstreisen) auch gleichzeitig im Rahmen des BEM sinnvolle Maßnahmen.

Broschüre

Betriebliches Eingliederungsmanagement

VBG-Hilfe für die BEM-Maßnahme

Bestehende Arbeitshilfen zum BEM (z.B. in VBG-Fachwissen "Betriebliches Eingliederungsmanagement") lassen sich zumeist auch in der aktuellen Situation verwenden oder leicht auf diese anpassen (z.B. durch Sätze wie "Das Informationsgespräch zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement wird aufgrund der erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie derzeit telefonisch geführt. Die Vertraulichkeit und der Schutz Ihrer persönlichen Daten bleiben dabei gleichwohl gewährleistet.").

Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, helfen Ihnen die BEM-Ansprechpersonen der VBG (vgl. – Faltblatt "Betriebliches Eingliederungsmanagement mit System") gerne weiter. Sie finden das Faltblatt auf der Themenseite der VBG zu BEM, indem Sie dem nachfolgenden Link folgen.

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