Navigation und Service

VBG - Ihre gesetzliche Unfallversicherung (Link zur Startseite)

Bereichsmenu Arbeitsstätten gestalten

Empfang und Foyer

Faltblatt

Türen

Empfangsraum/Foyer Barrierefreie Arbeitsstätten – Empfang/Foyer

Nutzen:

Der Eingangbereich ist die Visitenkarte des Unternehmens. Jeder sollte sicher, barrierefrei und in einer angenehmen Umgebung das Gebäude betreten können.

Bereich: Verkehrsflächen in Gebäuden

Es wird untersucht, welche möglichen Gefährdungen und Belastungen im Eingangsbereich auftreten können und welche Maßnahmen zu treffen sind, damit dieser sicher und barrierefrei benutzt werden kann. Sie können alle Planungsalternativen wählen, die die Gefährdungen vermeiden helfen. Im Folgenden finden Sie einige Hinweise zur barrierefreien Gestaltung, die sich bewährt haben.

Hinweise zu allgemeinen Aspekten der Gestaltung finden sich im gleichen Gliederungspunkt der VBG-Onlineseite "Arbeitsstätten sicher planen und gestalten".

Hinweise zur barrierefreien Gestaltung:

  • Alle wesentlichen Eingänge des Gebäudes und der anderen baulichen Anlagen sind stufen- und schwellenlos erreichbar.
  • Erschließungsflächen zu diesen Eingängen sind horizontal unabhängig von der Entwässerung.
  • Sie sind nicht stärker als 3 Prozent geneigt, andernfalls sind Rampen oder Aufzüge vorzusehen. Bei Erschließungsflächen von ? 10 m Länge ist eine Längsneigung bis zu 4 Prozent möglich.
  • Erschließungsflächen haben mindestens eine Fläche von 1,50 m x 1,50 m - siehe Kapitel Verkehrswege im Freien, Rampen
  • Zugangs- und Eingangsbereiche sind nach dem Zwei-Sinne-Prinzip gestaltet. Sie sollten kontrastreich und mit taktilen Hilfen ausgestattet sein.
  • Eingangstüren sind deutlich wahrnehmbar – zum Beispiel dunkle Zarge, helles Türblatt.
  • Eingangstüren können kraftbetätigt geöffnet und geschlossen werden. Quetsch- und Scherstellen sind an diesen Türen vermieden oder gesichert. Ein Anstoßen ist vermieden. Die Türen schließen sich nicht, solange sich eine Person in ihrem Bewegungsbereich aufhält – siehe auch Kapitel Türen.
  • Bei Türen mit Türschließer ist die Kraft auf maximal 150 Newton eingestellt – im Einzelfall kann eine geringere Schließkraft oder beispielsweise eine kraftbetätigte Tür erforderlich sein.
  • Türgriffe weisen einen seitlichen Abstand zu Wänden beziehungsweise bauseitigen Einrichtungen von mindestens 0,50 m auf.
  • Karusselltüren sind nicht der einzige Zugang zum Gebäude. Es ist ein gleichberechtigter Zugang mit Drehflügeltür in unmittelbarer Nähe der Karusselltür vorhanden.
  • Zugangskontrolleinrichtungen (Magnetkartenleser, Ruftasten, Schalter, ...) sind in 0,85 m Höhe angeordnet und befinden sich außerhalb des Bewegungsbereiches der Türen.
  • Wege zu Informationsbereichen sind durch visuelle und taktile Hilfen erkennbar – zum Beispiel Wege zum Empfang, zur Informationstafel.
  • Am Empfangstresen können Kunden und Beschäftigte sowohl sitzen als auch stehen.

Empfang/Foyer eines Firmengebäudes Barrierefreie Arbeitsstätten – Empfang/Foyer


Empfangsraum/Foyer Barrierefreie Arbeitsstätten – Empfang/Foyer


Empfang/Foyer Barrierefreie Arbeitsstätten – Empfang/Foyer

Weiterführende Informationen:

Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV
DIN 18040-1 "Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude"
DIN-Fachbericht 124 "Gestaltung barrierefreier Produkte"
Fachinfoblatt "Türen"

Diese Seite

RSS