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Mockup Report Zeitarbeit März 2024

VBG Report Zeitarbeit

Aktuelle Daten und Trends zu Unfallgeschehen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren

Der VBG Report Zeitarbeit veröffentlicht die Daten zum aktuellen Unfallgeschehen in der Branche Zeitarbeit. Die Basisdaten werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, sodass Sie immer einen aktuellen Überblick über die Entwicklung von Sicherheit und Gesundheit in der Zeitarbeit haben.

Der komplette Report zu Unfallgeschehen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren in der Zeitarbeit (Datenbasis 2022) steht zum Download für Sie zur Verfügung.

  • VBG Report Zeitarbeit (mit Daten von 2022)

    PDF | 5,4 MB

Einen schnellen Überblick (Datenbasis 2025) können Sie sich mit den folgenden Grafiken verschaffen:

Entwicklung der Berufssektoren 

Der Anteil der Zeitarbeitsbeschäftigten in den Fertigungs- und fertigungstechnischen Berufen (Stichtag jeweils der 30.06. des jeweiligen Jahres) ist in den letzten 10 Jahren um mehr als 7 Prozentpunkte gesunken. Im Bereich der Verkehrs- und Logistikberufe hingegen ist der Anteil der Zeitarbeitsbeschäftigten um fast 6 Prozentpunkte gestiegen.

Der Anteil der medizinischen und nicht-medizinischen Gesundheitsberufe ist in derselben Zeit von etwa 4 Prozent auf 6,7 Prozent gestiegen. Allerdings ist der Anteil dieser Berufsgruppe seit 2024 bereits wieder leicht rückläufig.

Diese strukturellen Veränderungen in der Branche lassen neben der aktiven Prävention einen Einfluss auf das Unfallgeschehen in der Branche vermuten. (Quelle: Beschäftigung von Leiharbeitnehmenden, Nürnberg, Juni 2026).

Anmerkung:
Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Auswertungsmethoden zur Beschäftigung von Leiharbeitnehmenden überarbeitet. Daher weichen die dargestellten Daten von den Angaben im VBG-Report Zeitarbeit 2022 ab. Die relativen Verhältnisse innerhalb der Grafik bleiben jedoch weitestgehend unverändert.

Sozialversicherungspflichtige Zeitarbeitsbeschäftigte nach Berufssektoren

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Unfallgeschehen in der Zeitarbeit

Entwicklung meldepflichtiger Arbeits- und Wegeunfälle

Konjunkturelle Schwankungen, die Auswirkungen der politischen Ereignisse der letzten Jahre und die Folgen der Corona-Pandemie spiegeln sich auch in den Unfallzahlen wider. Seit 2017 sind insbesondere die absoluten Zahlen der meldepflichtigen Arbeitsunfälle deutlichen Schwankungen unterworfen. Tendenziell sind die Unfallzahlen in den letzten Jahren rückläufig.

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Relative Unfallhäufigkeit in der Zeitarbeit

Die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle je 1.000 Versicherte ist in den vergangenen 10 Jahren deutlich weiter gesunken: So lag dieser Wert 2016 noch bei 24,3, 2025 lag er nur noch bei 13,5.

Die relative Unfallzahl ist damit innerhalb der letzten 10 Jahre um mehr als 2/5 gesunken. Bei den Wegeunfällen pro 1.000 Versicherte gibt es – unter Betrachtung der letzten 10 Jahre – ebenfalls einen rückläufigen Trend.

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Meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1.000 Vollzeitäquivalente

Seit 2018 generiert die VBG die Quote „Meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1.000 Vollzeitäquivalente“ (ehemals „Vollarbeiterquote") für die einzelnen Gefahrtarifstellen und somit auch für die Zeitarbeit. Auch hier ist der tendenzielle Rückgang der Unfallquote erkennbar.

Das Vollzeitäquivalent ist eine statistische Rechengröße und dient zur Berechnung der Unfallquote. Ein Vollzeitäquivalent entspricht der durchschnittlich von einer vollbeschäftigten Person im produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich tatsächlich geleisteten Arbeitsstundenzahl pro Jahr. Die Größe spiegelt damit die Expositionszeit gegenüber Arbeitsunfällen wider.

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Entwicklung der Entgelte, der Beiträge, der Entschädigungsleistungen und der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in der Gefahrtarifstelle Zeitarbeit

Das Absinken der meldepflichtigen Arbeitsunfälle je 1.000 Versicherte wirkt dämpfend auf die Entschädigungsleistungen. Die Entgelt- und Versicherungssummen sind von 2016 bis 2018 stetig gestiegen, unterlagen dann jedoch einem konjunkturell- und pandemiebedingten Einbruch.

Der durchschnittliche Beitrag (bezogen auf eine konstante Entgeltsumme) konnte im Verlauf der letzten 10 Jahre auf 81% gesenkt werden, die meldepflichtigen Arbeitsunfälle je 1.000 Versicherte sanken im gleichen Zeitraum auf 56 Prozent.

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Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit

Der seit Jahren zu beobachtende Rückgang der Berufskrankheiten-Verdachtsanzeigen in der Zeitarbeit wurde im Jahr 2021 unterbrochen. Aus der Grafik wird deutlich, dass diese Entwicklung vor allem auf die Berufskrankheit Nr. 3101 (Infektionskrankheiten) zurückzuführen ist, deren Anzeigen infolge der SARS-CoV-2-Pandemie ab 2020 deutlich zunahmen. Die SARS-CoV-2-Expositionen in der Zeitarbeit sind dabei überwiegend dem Gesundheitswesen zuzuordnen. Im Jahr 2025 stieg die Zahl der Verdachtsanzeigen zur BK-Nr. 3101 gegenüber dem Vorjahr erneut an. Ausschlaggebend hierfür war ein einzelnes Erkrankungsgeschehen in einem Unternehmen.

Demgegenüber ist die Zahl der Verdachtsanzeigen auf berufsbedingte Hauterkrankungen (BK-Nr. 5101) in den vergangenen zehn Jahren um 78 % zurückgegangen.

Auch die Verdachtsanzeigen auf eine berufsbedingte Lärmschwerhörigkeit (BK-Nr. 2301) sind seit 2016 um 20 % gesunken.

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