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Prämienverfahren für Sportunternehmen mit bezahlten Sportlern

Broschüre

Prämienkatalog
Sport ab 2020

Prävention lohnt sich!

Die Branche Sport gehört zu den Präventionsschwerpunkten der VBG und kann somit am Prämienverfahren teilnehmen. Das bedeutet, dass Sie als Branchenmitglied bestimmte Maßnahmen, die über Ihre rechtlichen Verpflichtungen zum Arbeitsschutz hinausgehen, honorieren lassen können.

Mit diesem Verfahren will die VBG erreichen, dass Sportverletzungen und -schäden weiter reduziert werden und beteiligt sich daher an den Investitionskosten zu folgenden Maßnahmen:

  • Verletzungsmonitoring und Belastungssteuerung (SP-01)
  • Präventivdiagnostik (SP-02)
  • Qualifizierungsangebote (SP-03)

Pro Kalenderjahr wird nur eine Prämie pro Unternehmen gezahlt. Diese kann sich aus der Umsetzung einer oder mehrerer Präventionsmaßnahmen zusammensetzen. Es wird den Unternehmen daher empfohlen, im Kalenderjahr getätigte Investitionen zu sammeln und erst dann einzureichen, wenn im laufenden Jahr keine weiteren Investitionen in prämierbare Maßnahmen mehr getätigt werden. Die jährliche Höchstprämie richtet sich nach der Höhe des gemeldeten Entgeltes des prämienberechtigten Unternehmens:

Der Höchstbetrag pro Jahr beträgt 10.000 Euro zuzüglich einem Tausendstel der mit dem Entgeltnachweis für das vorangegangene Kalenderjahr gemeldeten Arbeitsentgelte der Versicherten (bei freiwillig Versicherten nach der Versicherungssumme), insgesamt jedoch höchstens 50.000 Euro.

Die Änderungen für das Prämienverfahren der VBG sind in § 38a der Satzung der VBG festgelegt.

Der Prämienantrag (inkl. Nachweise der Investition) für das Jahr 2020 muss spätestens am 11. Februar 2021 bei der VBG eingegangen sein. Eine schriftliche Erinnerung seitens der VBG erfolgt nicht!

SP-01 Verletzungsmonitoring und Belastungssteuerung

Durch eine optimale Abstimmung zwischen Be- und Entlastung kann die Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen und Sportlern kontinuierlich verbessert werden. Ist die Belastung jedoch zu niedrig, bleiben diese unter ihren Möglichkeiten und können ihr Potenzial nicht voll ausschöpfen. Ist die Belastung zu hoch, drohen Leistungstiefs und Verletzungen. Insbesondere in den Mannschaftssportarten stellt die Belastungssteuerung eine große Herausforderung für die Trainer- und Betreuerteams dar.

Ein systematisches Monitoring der Belastungs- und Beanspruchungszustände sowie der Verletzungen hilft, Risikofaktoren für Verletzungen zu identifizieren und adäquate Gegenmaßnahmen vorzunehmen. Insbesondere hinsichtlich der Belastungssteuerung ergeben sich durch technische Weiterentwicklungen sehr gute Möglichkeiten mit Hilfe von Trackingsystemen die Belastung der Sportlerinnen und Sportler zu erfassen. Das Belastungsmonitoring bietet eine gute Grundlage für die individuelle Belastungssteuerung und Vermeidung von Fehlbelastungen.

Anträge im Prämienverfahren beziehen sich immer auf Kalenderjahre. Betrachtet wird also jeweils der Zeitraum vom 1.01.–31.12.. Da die Saisonzyklen im Sport jedoch jahresübergreifend verlaufen, können auch Halbsaisons, also die Hinrunde (1.07.–31.12.) oder die Rückrunde (1.01.–30.06.) separat betrachtet werden.

A) Verletzungsmonitoring und Belastungssteuerung: 500 Euro pro Maßnahme, Mannschaft und Halbsaison (maximal 2000 Euro pro Mannschaft je Kalenderjahr)

B) Anschaffung von Trackingsystemen zur Erfassung von Bewegungsdaten inklusive laufenden Kosten für Aktualisierungen seitens der Hersteller: 40 Prozent der Investitionskosten

Verletzungsdokumentation weitere Sportarten

Verletzungsdokumentation Basketball

Verletzungsdokumentation Eishockey

Verletzungsdokumentation Fußball

Verletzungsdokumentation Handball


SP-02 Präventivdiagnostik

Eine Vielzahl der Verletzungen im Sport haben individuelle Defizite als Ursache. Hierzu zählen unter anderem Kraft-, Mobilitäts- und Koordinationsdefizite sowie muskuläre Dysbalancen. Diese Defizite gilt es gezielt aufzuarbeiten, um die Leistungsfähigkeit der Athletinnen und Athleten zu steigern und Verletzungen zu vermeiden.

Präventive Diagnostikverfahren helfen individuelle Risikofaktoren von Athletinnen und Athleten zu identifizieren und korrigierende Übungen abzuleiten. Zudem können die im gesunden Zustand erhobenen Daten im Sinne einer Baselinetestung als individuelle Referenzwerte bei der Rehabilitation von potenziellen Verletzungen genutzt werden, um einen optimalen Wiedereinstieg zu gewährleisten.

Im Folgenden finden Sie Testbatterien, die zum VBG-Prämienverfahren zugelassen sind sowie die dazu notwendigen Informationen und Dokumente (die Liste der Testbatterien wird künftig regelmäßig aktualisiert und erweitert):

(Höhe der postulierten Kosten auf Grundlage eines Kostenvoranschlags für eine Testung von bis zu 24 Athleten beziehungsweise Athletinnen: 1.500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.)

A)

  • Umsetzung der VBG Präventivdiagnostik: 40 Prozent der Investitionskosten (externe Durchführung) oder
    von 1.500 Euro je Testung eines gesamten Kaders (interne Durchführung)

  • Umsetzung einer Baselinetestung „RtC VKB“ (Return-to-Competition nach Ruptur des vorderen Kreuzbands):
    40 Prozent der Investitionskosten (externe Durchführung) oder von 250 Euro je getestetem Spieler (interne Durchführung)

  • Umsetzung einer Baselinetestung „RtC OSG“ (Return-to-Competition nach akuter lateraler Bandverletzung am Sprunggelenk): 40 Prozent der Investitionskosten (externe Durchführung) oder von 150 Euro je getestetem Spieler (interne Durchführung)

  • Umsetzung der Baselinetestung „VBG Algorithmus zur praxisgerechten Diagnostik und Therapie bei Schädel-Hirn-Traumen im Sport“: 40 Prozent der Investitionskosten (externe Durchführung) oder von 125 Euro je getestetem Spieler (interne Durchführung)

  • Umsetzung einer Baselinetestung „RtC SHT“ (Reaktionstest GET-App): 300 Euro Festbetrag pro Testung je Mannschaft (max. 2x/Saison)


B) Anschaffung von Diagnostikinstrumenten zur Durchführung der in Maßnahme SP-02 genannten Testungen inklusive laufenden Kosten für Aktualisierungen seitens der Hersteller: 40 Prozent der Investitionskosten

Broschüre

Präventivdiagnostik für den bezahlten Sport

Präventivdiagnostik Protokoll

Eingabedatei Präventivdiagnostik für den bezahlten Sport

Broschüre

Return-to-Competition
nach Kreuzbandrupturen

Broschüre

Return-to-Competition nach Sprunggelenksverletzungen

Faltblatt

Algorithmus zur praxisgerechten Diagnostik und Therapie bei Schädel-Hirn-Traumen im Sport


SP-03 Qualifizierungsangebote

"Sportunfälle sind Zufall, Schicksal, Pech oder gehören zum Sport dazu." Solche Meinungen sind bei den im Sport involvierten Professionen vielfach zu hören, obwohl vielfältige Präventionsmöglichkeiten bekannt sind. Eine gezielte Information über Handlungsmöglichkeiten soll einen Meinungswandel erzeugen und die Motivation steigern, die Möglichkeiten zur Prävention zu nutzen.

Fortbildungen zu dieser Thematik finden z. B. in der Sportschule Hennef (gemeinsam mit der Trainerakademie Köln des DOSB) statt.

Eine genaue Beschreibung der Maßnahmen entnehmen Sie unserem Prämienkatalog.

Prämierung der Teilnahme an Qualifizierungsangeboten zum Thema Prävention für Personen aus dem Trainer- und Betreuerteam: 40 Prozent der Investitionskosten

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