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Prämienverfahren der VBG für Sicherungsdienstleistungen

Broschüre

Prämienkatalog Sicherheitsunternehmen 2015-2017

Seit August 2015 werden unfallverhütende und gesundheitserhaltende Maßnahmen belohnt

Die Branche Sicherungsdienstleistungen gehört zu den Präventionsschwerpunkten der VBG und kann somit am Prämienverfahren der VBG teilnehmen. Das bedeutet, dass Sie als Branchenmitglied bestimmte Maßnahmen, die über Ihre rechtlichen Verpflichtungen zum Arbeitsschutz hinausgehen, honorieren lassen können.

Mit diesem Verfahren will die VBG erreichen, dass Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren weiter reduziert werden und beteiligt sich daher an den Investitionskosten zu folgenden Maßnahmen:

Besondere Persönliche Schutzausrüstung

  • Hepatitis A- und B-Impfungen und/oder
  • Stich- und Schlagschutzwesten und / oder
  • knöchelhohe Sicherheitsschuhe

Stressreduktion

  • Spezielles Fahrsicherheitstraining und/oder
  • Deeskalationstraining

Risikominimierung

  • PNA (Personen-Notsignal-Anlage) und/oder
  • UDS (Unfall-Daten-Speicher)

Eine genaue Beschreibung aller Maßnahmen entnehmen Sie dem Prämienkatalog.

Pro Kalenderjahr wird nur eine Prämie pro Unternehmen gezahlt. Diese kann sich jedoch aus einzelnen Maßnahmen zusammensetzen. Die neue jährliche Höchstprämie richtet sich ab sofort (also auch für 2017) nach der Höhe des gemeldeten Entgeltes des prämienberechtigten Unternehmens:

Der neue Höchstbetrag pro Jahr beträgt 10.000 Euro zuzüglich einem Tausendstel der mit dem Entgeltnachweis für das vorangegangene Kalenderjahr gemeldeten Arbeitsentgelte der Versicherten (bei freiwillig Versicherten nach der Verssicherungssumme), insgesamt jedoch höchstens 50.000 Euro.

Die Änderungen für das Prämienverfahren der VBG sind in § 38a der Satzung der VBG festgelegt.

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