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Verletzungsprävention im Eishockey

Eishockey-Profi Thomas Rieder im Duell mit Jan Urbas beim Länderspiel zwischen Deutschland und Slowenien

Broschüre

VBG-Sportreport 2018

Leistungssteigerung auf ganzer Linie

Mannschaften mit weniger Verletzungen schneiden nachweislich erfolgreicher in nationalen und internationalen Wettbewerben ab. Dennoch sind systematische Präventionskonzepte selbst im Profi-Eishockey noch selten. So erleiden Spieler der beiden höchsten Spielklassen derzeit durchschnittlich 2,3 Verletzungen pro Saison und stehen verletzungsbedingt rund 10 Tage im Jahr nicht zur Verfügung. Insgesamt verursachen die Verletzungen in der DEL und DEL 2 rund 10.000 Ausfalltage pro Saison, was etwa 27 Jahren entspricht.


Die VBG – Ihr zuverlässiger Partner

Verletzungen sind jedoch kein Schicksal. Zahlreiche Risikofaktoren für Verletzungen können frühzeitig identifiziert werden und geben die Möglichkeit zielführende Präventivmaßnahmen abzuleiten. Somit können Anzahl und Schwere von Verletzungen und die damit verbundenen Ausfälle in der Mannschaft reduziert werden. Zudem tragen individualisierte, an den Defiziten orientierte Trainingsinhalte sowie reduzierte Ausfallzeiten zur kontinuierlichen Leistungssteigerung jedes einzelnen Spielers bei und stärken somit das gesamte Team.

Als eine der großen Berufsgenossenschaften in Deutschland und Trägerin der gesetzlichen Unfallversicherung bietet die VBG Ihnen in den nachfolgenden 4 Feldern der Prävention hilfreiche und praktikable Tools zur Vermeidung von Verletzungen und Steigerung der Leistungsfähigkeit Ihres Teams.


Training und Regeneration

Eine systematische Trainingssteuerung und –periodisierung stellt die Grundlage für eine erfolgreiche Saison dar. Dabei steht die Erholung als Gegenpart zur Belastung gerade auch mit Blick auf die zunehmend voller werdenden Wettkampfkalender immer mehr im Fokus. Eine hohe Spielerverfügbarkeit ist für eine Mannschaft der Schlüssel zu einer erfolgreichen Saison. Darüber hinaus können sich nur gesunde und fitte Spieler überhaupt im Training und Spiel weiterentwickeln. Daher ist es aus präventiver Sicht von übergeordneter Bedeutung Trainings- und Regenerationsmaßnahmen adäquat zu timen und aufeinander abzustimmen. Eine gute Möglichkeit bewusst präventive Elemente regelmäßig und zeitsparend in das Training zu integrieren bieten strukturierte Warm-Up und Cool-Down Routinen. Mehr dazu unter Training und Regeneration.


Diagnostik und Versorgung

Systematische (Leistungs-)Diagnostik ist die Grundlage präziser Trainingssteuerung zur optimalen Leistungsentwicklung gesunder Spieler. Zudem liefert sie elementare Informationen für die Gestaltung des Return-to-Competition Prozesses im Falle einer Verletzung. Mehr dazu unter Diagnostik und Versorgung.


Konzeption und Organisation

Systematische Verletzungsprävention sollte Bestandteil jeder Vereinsphilosophie sein. Hierzu empfiehlt sich ein Konzept, dass sich wie roter Faden von der Jugend bis in den Seniorenbereich zieht und nicht von Einzelpersonen abhängt. Mehr dazu unter Konzeption und Organisation.


Ausrüstung und Einrichtung

Eine geeignete Sportausrüstung und Gestaltung des Trainings- und Wettkampfgeländes sowie protektive Schutzausrüstung können das Verletzungsrisiko erheblich senken. Mehr dazu unter Ausrüstung und Einrichtung.

Faktencheck zur Saison 2016/17

durchschnittliche Anzahl von Verletzungen pro eingesetztem Spieler2,3 Verletzungen
Anteil eingesetzter Spieler, die sich verletzt haben79,6 %
durchschnittliche Anzahl von Verletzungen pro Team60 Verletzungen (Range: 29-111)
durchschnittliche verletzungsbedingte Gesamtausfallzeit pro eingesetztem Spieler9,9 Tage
durchschnittliche VBG-Leistungen pro erlittener Verletzung1.440 Euro
Verteilung der Verletzungen – Training vs. Wettkampf23:77
verletzungsreichster Monat – Training vs. WettkampfTraining: August, Wettkampf: Dezember
am häufigsten beobachtete DiagnoseZerrung der Adduktoren (im Training),
Distorsion der Halswirbelsäule (im Wettkampf)
Anteil eines gegnerischen Foulspiels als Verletzungsmitursache29,2 %
häufigste VerletzungssituationSeitlicher (Banden-)Check durch Gegenspieler während oder nach Pass des Pucks
gefährdetste SpielpositionenVerteidiger
gefährlichste Zone auf dem Spielfeldlinke offensive Zone – bandennah


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