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Risiko-Check Wind und Wetter

Blitz am Nachthimmel

Start der Schwerpunktaktion zum 01.06.2017

Jedes Jahr werden viele Verkehrsunfälle durch besondere Wetterbedingungen verursacht, wie zum Beispiel Sichtbehinderungen durch Nebel, Regen oder Schnee, Fahrbahnglätte, instabile Fahrzustände durch Seitenwind und starke Windböen oder durch Blendung durch die Sonne. Auch indirekt wirkt sich das Wetters auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit aus, etwa durch hohe Temperaturen und  Wetterumschwünge.

Die diesjährigen Schwerpunktaktion der Unfallkassen, Berufsgenossenschaften und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) wirbt für ein stärkeres Risikobewusstsein bei verschiedenen Wetterbedingungen. Sie steht unter dem Motto „Risiko-Check 'Wind und Wetter'“ .

Einen Überblick über die Kampagne und bestellbare Medien erhalten Sie unter Schwerpunktaktionen.

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Die vier häufigsten Fahrfehler – und wie Fahrerassistenzsysteme entgegenwirken

Mann als Autofahrer

Fahrerassistenzsysteme sind die "besten Beifahrer" an Bord

91 Prozent der Unfälle mit Personenschaden auf unseren Straßen sind gemäß Statistischem Bundesamt auf Fehlverhalten der Beteiligten zurückzuführen. Bei nur acht Prozent liegen andere Ursachen wie unwägbare Wetterverhältnisse vor, ein weiteres Prozent resultiert aus technischen Mängeln (1).
Die Kampagne „bester beifahrer“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner hat die vier häufigsten Fahrfehler von Pkw-Fahrern, die zu Unfällen mit Personenschaden führen, unter die Lupe genommen und zeigt auf, welche Fahrerassistenzsysteme diese Unfälle vermeiden oder zumindest deren Folgen abmildern können.

Platz 1 der häufigsten Fahrfehler: Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren
18 Prozent der Fahrfehler, die Unfälle mit Personenschaden nach sich ziehen, unterlaufen innerorts: Autofahrer machen Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren (2). Hier unterstützt ein Notbremsassistent den Fahrer aktiv, indem er kritische Situationen in denen ein Auffahrunfall droht, erkennt. Der Fahrer wird entsprechend rechtzeitig vom System gewarnt und gewinnt wertvolle Zeit zum Reagieren.

Platz 2 der häufigsten Fahrfehler: Missachten der Vorfahrt
17 Prozent der Unfälle mit Personenschaden entstehen in Situationen, in denen die Vorfahrt missachtet wird (2). Auch hier unterstützt der Notbremsassistent und bringt das eigene Auto in Gefahrensituationen schnellstmöglich zum Stehen.

Platz 3 der häufigsten Fahrfehler: Zu geringer Abstand
Zu geringer Abstand ist die Ursache für 16 Prozent der Unfälle mit Personenschaden (2). Der Abstandsregler hilft, solche Unfälle zu vermeiden: Das System passt die Geschwindigkeit des eigenen Fahrzeugs automatisch dem Verkehrsfluss an und sorgt dafür, dass der nötige Abstand zum Vordermann eingehalten wird.

Platz 4 der häufigsten Fahrfehler: Nicht angepasste Geschwindigkeit
12 Prozent der Unfälle mit Personenschaden sind auf nicht angepasste Geschwindigkeit von mindestens einem der beiden Unfallfahrzeuge zurückzuführen (2). Hier unterstützt der Verkehrszeichenassistent: Dieser Helfer hat die gültige Geschwindigkeit immer im Blick und blendet diese im Tacho oder Fahrzeugdisplay ein.

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat weist daraufhin, dass Fahrerassistenzsysteme helfen können, Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen zu mindern. Trotzdem trägt der Fahrer die Verantwortung für sein Verhalten im Straßenverkehr und sollte immer umsichtig unterwegs sein, die Systeme können nur unterstützen. Den gesamten Artikel finden Sie unter www.dvr.de

(1) Destatis, Fachserie 8 Reihe 7, Verkehr/Verkehrsunfälle vom 12. Juli 2016, ergänzt am 12. Oktober 2016, Seite 49
(2) Destatis, Fachserie 8 Reihe 7, Verkehr/Verkehrsunfälle vom 12. Juli 2016, ergänzt am 12. Oktober 2016, Seite 50

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