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Ausgezeichnete Präventionskonzepte im Sport

Gruppenfoto der VBG-Präventionspreis-Gewinner 2018, unter ihnen auch die Vertreter der vier prämierten Sportvereine

VBG verleiht Präventionspreis Sport 2018 an vier Vereine

Hamburg. Die Gewinner des Präventionspreises Sport 2018 stehen fest: Es sind drei Fußball-Vereine und ein Eishockey-Verein aus dem Profisport. Zum ersten Mal hat die VBG, die gesetzliche Unfallversicherung des bezahlten Sports, diesen Preis am 5. Dezember 2018 in Hamburg vergeben. Ausgezeichnet wurden Sportunternehmen und -vereine, die sich mit besonderen Ideen für eine wirkungsvolle Prävention von Verletzungen und die Förderung der Gesundheit einsetzen.

Prof. Bernd Petri, Mitglied der VBG-Geschäftsführung: „Der Präventionspreis Sport ist eng an das Engagement der Unternehmen in unserem Ideenpool VBG_NEXT geknüpft. Damit möchten wir Sportunternehmen und -vereine belohnen, die eigene, innovative Präventionsideen an andere als Inspiration weitergeben.“

Die Jury – bestehend aus fünf Mitgliedern der VBG-Selbstverwaltung sowie Professor Dr. Olaf Hoos von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg – verleiht den Preis für besonders erfolgreiche und praxistaugliche Präventions-Maßnahmen im Sport. Die Gewinner erhalten Geldprämien in Höhe von 7.500 Euro. Die ausgezeichneten Sportunternehmen und -vereine freuten sich über die Anerkennung ihres Engagements.


Kategorie „Präventionspreis Sport, Spezial“

Hallescher FC, Halle

Gleichzeitig die Trainingssteuerung optimieren und Verletzungen reduzieren, das hat sich der Hallesche FC auf die Fahnen geschrieben. Dazu wurde ein sportmedizinisches und trainingswissenschaftliches Konzept entwickelt und umgesetzt, das insbesondere der häufig vorkommenden Ruptur des vorderen Kreuzbandes etwas entgegensetzen will. Teil der ganzheitlichen Maßnahme sind innovative Diagnostika und Interventionen innerhalb des Trainings- und Spielbetriebes. Sie wurden sowohl bei den Profis als auch in den Jugendteams implementiert und entfalten dort ihre Wirkung: Seit ihrer Einfügung beobachtet der Verein einen spürbaren Rückgang von muskulären Verletzungen.


Kategorie „Präventionspreis Sport, Gesamtkonzept“

Augsburger Panther Eishockey GmbH, Augsburg

Wer beobachtet, der lernt. In diesem Sinne führten die Augsburger Panther ein weitreichendes Monitoring-System ein. Hierbei werden via „On-Ice-Tracking“ täglich Daten erhoben, die Auskunft über Risiken wie Überlastung oder fehlende Fitness der Spieler geben. Auch die metabolische und biomechanische Trainings- und Spielbelastung wird ermittelt. Die gesammelten Daten ermöglichen es, individuelle „Acute-to-chronic“-Profile für jeden Spieler zu erstellen und auf deren Basis quasi tagesaktuell nötige Interventionen einzuleiten. Das ganzheitliche Monitoring-Konzept bildet ein zentrales Steuerungselement, das die Jury als äußerst innovativ beurteilte.


SSV Jahn Regensburg e. V., Regensburg

Abstieg? Aufstieg? Das Dauerthema Klassifizierung ist zentral, doch es sollte keinen Einfluss auf die Präventionsarbeit haben. Genau hier punktet der SSV Jahn Regensburg. Er hat ein Präventionskonzept ins Leben gerufen, das in großen Teilen unabhängig vom sportlichen Erfolg – und den damit verbundenen finanziellen Schwankungen – umgesetzt werden kann. Kern der Idee ist die Kooperation: Der Verein arbeitet mit regionalen Kompetenzpartnern für Prävention zusammen. Weiterhin nimmt er an Studien zur Verletzungsreduktion teil und profitiert auf diese Weise von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese Art der Vernetzung ist für die Jury ein echter Aufstieg. 


HSV Fußball AG, Hamburg

Die Sprunggelenke zählen im Fußball zu den am meisten gefährdeten Körperteilen. Entsprechend häufig treten dort Verletzungen auf. Hier setzte der HSV an und entwarf für diese Fälle eine Rehabilitationsstrategie, die auf objektiven Kriterien basiert. Genauer: auf funktionell-sportmotorischen Tests, Fragebogenuntersuchungen und physiotherapeutischen Screeningverfahren. Ein Algorithmus unterstützt die Verantwortlichen dabei, den Stand der Rehabilitation zu erfassen und weitere Therapieschritte zu planen. Dadurch lässt sich realistisch einschätzen, wann der betroffene Spieler wieder auf den Rasen darf. Eine derart detaillierte Ablaufplanung im „Return-to-Competition“- Prozess ist bislang selten und in den Augen der Jury ein zukunftsweisender Weg, der auch präventiv wirkt.



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