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VBG-Präventionssymposium Fußball

Astrid Medack (Leiterin BV Dresden), Moderatorin Mo Krüger und Christoph Kutschker (Vize-Präsident Sächsischer Fußballverband) eröffnen die Veranstaltung.

Faltblatt

Programmflyer und Anmeldebogen zum Präventionssymposium Fußball

Bericht über die Veranstaltung in der Sportschule Egidius Braun

Anfang Februar lud die VBG gemeinsam mit dem Sächsischen Fußballverband erstmals zu einem zweitägigen Präventionssymposium Fußball nach Leipzig ein. Mit einer bunten Mischung aus Wissenschaft und Praxis bot das Sportevent ein attraktives Programm. Zu Beginn gaben Astrid Medack (Leiterin BV Dresden) und Christoph Kutschker (Vize-Präsident Sächsischer Fußballverband) einen ersten Ausblick auf die Veranstaltungstage und schilderten ihre Motivation gemeinsam Prävention im Fußball voranzutreiben.

Sportwissenschaftler und Athletiktrainer José Portela hält einen Vortrag beim VBG-Präventionssymposium Fußball in Leipzig. VBG



















Den fachlichen Startschuss gab José Portela, Sportwissenschaftler an der Universität Leipzig sowie Athletiktrainer und Leistungsdiagnostiker im Nachwuchs der SG Dynamo Dresden, mit seinem Einblick in das konditionelle Anforderungsprofil im Fußball. Daran knüpfte VBG-Sportreferent Dr. Patrick Luig nahtlos an und verdeutlichte anhand der Ergebnisse des VBG Sportreports, das große Potential Verletzungen im Fußball zu reduzieren. Christoph Tebel, Athletik- und Rehatrainer beim VfL Wolfsburg, gewährte den Teilnehmern einen detaillierten Einblick in die Trainingssteuerung des Bundesligisten. Abgerundet wurde der erste Tag vom Festvortrag zum Thema „Psychische Gesundheit im Fußball“. Mit spannenden Hintergrundinfos und Erfahrungsberichten gelang es Buchautor Ronald Reng und Ex-Fußballprofi Martin Amedick die Zuhörer für die Thematik zu sensibilisieren.

Workshop mit den VBG-Sportreferenten Christian Klein (links) und Natalie Kühn (liegend) während des VBG-Präventionssymposiums Fußball. VBG



















Zwei Praxisworkshops zu Medizin und Training standen Anfang des zweiten Tages auf dem Programm. Dabei zeigten die Sportreferenten Natalie Kühn und Christian Klein anhand der VBG Präventivdiagnostik auf, wie Risikofaktoren für Verletzungen erkannt und daraus sinnvolle und zielgerichtete Trainingsmaßnahmen ableitet werden können. Dr. Maximilian Pelka, Sportpsychologe im Nachwuchsleistungszentrum von RB Leipzig, verdeutliche in Zeiten immer enger werdender Spielpläne, den Stellenwert von psychologischen Erholungsstrategien im Athletenalltag.

Auch in den anschließenden Vorträgen konnte auf die Expertise des Leipziger Bundesligisten zurückgegriffen werden. Robert Friedrich, Athletiktrainer im Nachwuchsleistungszentrum von RB Leipzig und beim DFB, gewährte einen Blick hinter die Kulissen und stellte Prinzipien und Methoden des Athletiktrainings vor. Dr. Tino Lorenz, M-Arzt bei der SG Dynamo Dresden, zeigte am Beispiel eines am Kreuzband verletzten Spielers, wie das VBG Testmanual Return-to-Competition nach Ruptur des vorderen Kreuzbands in der Praxis umgesetzt wird und welche Tests bei der Entscheidung über die Rückkehr ins Spiel herangezogen werden.

Das Publikum beim VBG-Präventionssymposium Fußball in der Sportschule Egidius Braun. VBG



















Konkrete Empfehlungen hinsichtlich von Dosis-Wirkungsbeziehungen zur Umsetzung eines Präventionsprogramms im Verein lieferte Sportwissenschaftlerin Anna Lina Rahlf. Zum aktuellen Wissensstand der kontrovers diskutierten Frage, inwiefern Kopfbälle und Kopfverletzungen im Fußball langfristige Folgen verursachen, referierte Prof. Claus Reinsberger vom sportmedizinischen Institut Paderborn. Zum Abschluss stellte Uwe von Renteln, Ernährungsberater der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft, optimale Ernährungsstrategien für Fußballer vor und erteilte die Freigabe für die obligatorische Stadioncurrywurst beim abschließenden Come together.


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