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Fachvorträge und Praxisworkshop in Herne

Nationaltorwart Niklas Treutle wehrt im Spiel gegen die USA einen Schuss von Johnny Gaudreau ab. © DEB/City-Press GmbH

Zweites VBG-Präventionssymposium Eishockey ein voller Erfolg

Am 12. Oktober 2019 veranstaltete die VBG in Kooperation mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) zum zweiten Mal ein Präventionssymposium für das Eishockey. Das urige Ambiente der VIP-Lounge beim Oberligisten Herner EV – Ort der Veranstaltung – trug zu einer lockeren Atmosphäre unter den anwesenden Eishockey-Trainern und -Trainerinnen bei.

Die 50 Teilnehmenden erwartete ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Prävention von Sportverletzungen, Sportpsychologie und Mannschaftsführung. Gemeinsam mit Karl Schwarzenbrunner (Bundestrainer Bildung und Wissenschaft des DEB) eröffnete Annelie Schüler (Leiterin des Bereichs Prävention in der VBG-Bezirksverwaltung Duisburg) die Veranstaltung.

Im ersten Vortrag ging VBG-Sportreferent Hendrik Bloch auf die häufigsten Verletzungsursachen im Eishockey ein und erläuterte Möglichkeiten der Prävention. Über die Leistungsdiagnostik, als wichtiges Element der Präventionsarbeit im Verein, referierte im Anschluss Dr. Oliver Heine vom Olympiastützpunkt Rheinland.

Das Impingement-Syndrom war Thema eines Vortrags von Dr. Axel Gänsslen. Darin schilderte der Teamarzt Grizzlys Wolfsburg warum im Eishockey ein erhöhtes Risiko von Beschwerden im Hüftgelenk auftritt und wie diesem vorgebeugt werden kann.

Nach der Mittagspause berichtete Dr. Thomas Stock, Teamarzt der Kölner Haie, vom Nutzen, den Möglichkeiten und Grenzen der medizinischen Betreuung sowie über die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Trainerstab und medizinischem Team.

Anschließend fanden sich die Teilnehmenden zu einem Praxisworkshop im Athletikraum des Herner Eissportvereins ein. Dort präsentierte ein Trainerteam des DEB praxisnah die von der VBG an diesem Tag veröffentlichten Trainingsübungen für das Eishockey. Damit bot sich den Anwesenden die Gelegenheit, die eishockeyspezifischen Übungen zur Aktivierung und Mobilisierung, Schulterkontrolle, Rumpfstabilisation und Kräftigung sowie zu den Eishockeyskills off ice und on ice aus dem druckfrischen Trainingsprogramm direkt praktisch anzuwenden. Abgeschlossen wurde der Workshop mit Cool-down- und Regenerationsübungen.

Der Schlussvortrag des VBG-Sportreferenten Christian Klein betraf ein neues VBG-Tool. Er stellte vor, wie Vereine mit dem Prevention-Management-Tool (PMT) kontinuierlich und individuell die Belastung eines Teams sowie der einzelnen Sportlerinnen und Sportler betrachten können.

Norbert Moser, Leiter Präventionsfeldes Sport bei der VBG, und Karl Schwarzenbrunner (DEB) zeigten sich im Anschluss an die Veranstaltung sehr zufrieden: „Wir sind froh, dass wir den Teilnehmenden wieder ein hochkarätiges Referentenfeld anbieten konnten. Die Themen der Vorträge begleiten sie tagtäglich, daher werden sich sicherlich zahlreiche Ansätze der Veranstaltung in der kommenden Arbeit widerspiegeln können.“

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