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Informationen für Unternehmen zu Coronavirus SARS-CoV-2

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Informationen
zu Coronavirus
SARS-CoV-2


Das sollten Unternehmen wissen und beachten

Es handelt sich bei der SARS-CoV-2-Pandemie weltweit und in Deutschland um eine dynamische Situation. Die Zahl der Gesamtfälle in Deutschland steigt weiter an. Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird nach wie vor als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch, wie lokale Ereignisse immer wieder zeigen. Aus diesem Anlass gibt die VBG folgende Hinweise.

Aktuelle Meldungen:

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Weiterhin sind personenbezogene Maßnahmen wie Abstandhalten, Nutzung von Mund-Nase-Bedeckungen und Hygienemaßnahmen von zentraler Bedeutung. Trotz erfolgter Lockerungen der strengen Corona-Abstandsregeln sollen Infektionen in Deutschland weiterhin so früh wie möglich erkannt und die weitere Ausbreitung des Virus verhindern werden. Eine Unterstützung ist hierbei die Corona Warn-App. Die Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen im beruflichen, privaten und öffentlichen Bereich hat besondere Auswirkungen auf die Arbeitswelt.

Organisatorische oder individuelle Schutzmaßnahmen in Unternehmen ergeben sich aus den Vorgaben und Regelungen der unten aufgeführten Institutionen. Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel wurde veröffentlicht und konkretisiert die Anforderungen an Unterbnehmen. Ziel ist es, das Infektionsrisiko für Beschäftigte zu senken und auf einem niedrigen Niveau zu halten.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel bildet den aktuellen Stand der Technik, Hygiene und Arbeitsmedizin ab und stellt differenzierte Umsetzungsmaßnahmen für die Betriebe vor. Neben Arbeitgebern werden die Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes wie Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner angesprochen. Die Instrumente des Arbeitsschutzes, wie zum Beispiel die arbeitsmedizinische Vorsorge, bekommen in der Pandemiesituation einen besonderen Stellenwert.

Die Arbeitsschutzregel zeigt auf, wie die Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich des notwendigen Infektionsschutzes ergänzt werden kann. Die zentralen Schutzmaßnahmen des Arbeitsschutzstandards, wie zum Beispiel für Arbeitsplatzgestaltung, Sanitärräume, Kantinen und Pausenräume, Lüftung und Homeoffice sowie Dienstreisen und Besprechungen werden darin konkretisiert.

Die arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) „Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2 Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten“ enthält detaillierte Informationen zum Umgang im betrieblichen Kontext mit Risikogruppen.

Bei der Risikobewertung sowie Planung und Durchführung von Maßnahmen sollte der Betriebsarzt/die Betriebsärztin beteiligt werden. Folgende Informationen und Quellen sind für Unternehmen sinnvoll:

Die VBG liefert aktuelle Informationen auf www.vbg.de/coronavirus rund um Prävention und Versicherungsschutz. Sie bietet branchenspezifische Tipps für sicheres und gesundes Arbeiten.


Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat zu dem Thema berufsbedingter Kontakte und Schutzmaßnahmen Informationen zusammengefasst (Link 1) und gibt Hinweise für betriebliche Pandemiepläne (Link 2)
https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/biologisch/neuartiges-coronavirus-2019-ncov/index.jsp
https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/biologisch/pandemieplanung/index.jsp


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Hygieneregeln bereitgestellt
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html


Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat den SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard veröffentlicht und mit der SARS-CoV2 Arbeitsschutzregel konkretisiert. Weiter hat das BMAS eine arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) zum „Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2 Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten“ herausgegeben. 


Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt laufend aktualisierte Daten zum Coronavirus SARS-CoV-2 und dem Erkrankungsbild COVID-19 vor und gibt detailliert Hinweise zu Infektionsprävention und Umgang mit möglicherweise infizierten Personen, Infizierten und Erkrankten https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
Hinweise zur Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) im öffentlichen Raum als weitere Maßnahme, um Übertragungen des Virus zu reduzieren, finden sich unter https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/19/Art_02.html


Eine Übersicht zu den Eigenschaften von Schutzmasken, Mund-Nasen-Schutz (MNS) und Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) finden Sie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html


Schutzmasken, Mund-Nasen-Bedeckungen, do-it-yourself (DIY)-Masken: Wo liegt der Unterschied?

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie wird unter anderem über die Verfügbarkeit von Persönlicher Schutzausrüstung diskutiert. Insbesondere der Atemschutz steht hier im Fokus. Um die Einordnung zu erleichtern, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) eine Übersichtsgrafik erstellt, die Unterschiede einfach erklärt zum Plakat der DGUV 


Die Beurteilung der aktuellen Situation in Deutschland findet sich auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html 


Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Corona Virus in Unternehmen werden ausführlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) dargestellt https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html 


Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (AA) zu internationalen Reisen finden sich unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762

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