Navigation und Service

VBG - Ihre gesetzliche Unfallversicherung (Link zur Startseite)

Bereichsmenu Aktuelles und Seminare

Betreuungskonzept - Unterstützung ist wichtig!

Zwei Personen im Gespräch

Broschüre

Seminarangebot 2018

Nicht jeder Überfall wird durch ein gutes Sicherheitskonzept verhindert. Wenn "es" dann doch passiert, werden die Beschäftigten - je nach Situation - massiv belastet. Nur die persönlichen Ressourcen allein reichen den Betroffenen dann meist zur Bewältigung nicht aus. Sie benötigen Unterstützung!


Erstbetreuung - unterstützendes Netzwerk für die Zeit nach dem Überfall

Die Betroffenen haben bessere Möglichkeiten, das Erlebte zu bewältigen, wenn sie nach einem Überfall durch ein Netzwerk unterstützt werden.

Grafik "Inhalte des Betreuungskonzeptes": Akutintervention, psychologische Stabilisierung, Weiterbetreuung, -behandlung, Information, Schulung Introbild Lernmodul Bild 20 VBG

Teil des Netzwerkes wären interne Personen, die eine Erstbetreuung übernehmen sowie externe Personen zur psychologischen und gegebenenfalls therapeutischen Unterstützung.

Betriebsinterne "Erstbetreuer" unterstützen direkt nach dem Ereignis vor Ort, um dadurch eine zusätzliche Belastung der Betroffenen zu vermeiden.

Insgesamt ist es Aufgabe des Arbeitgebers, das Netzwerk zu organisieren. Die Organisation des Netzwerkes und die Qualifizierung von Erstbetreuern unterstützt die VBG mit Seminaren.


Betriebliches Betreuungkonzept für Prävention, Erstbetreuung und Nachsorge

Im betrieblichen Betreuungskonzept werden folgende Regelungen getroffen:

Netzwerk Introbild Lernmodul Bild 19 © vege / fotolia.com

1. Es wird eine Person benannt, die den Prozess koordiniert und verantwortet; ihre Aufgaben und Befugnisse werden beschrieben.

2. Die Aufgaben und Befugnisse der Erstbetreuer und gegebenenfalls weiterer Personen werden festlegt.

3. Die beauftragten Personen werden benannt und im Unternehmen bekanntgegeben.

4. Vorgehen nach einem Überfall-Ereignis wird geregelt (Meldewege, Einsatz des Erstbetreuers am Ereignisort usw.).

5. Absprachen mit externen psychologischen Fachkräften werden getroffen, um einerseits bei Bedarf in der Zeit nach dem Überfall zu stabilisieren und um andererseits bei Bedarf eine Weiterbehandlung zu gewährleisten.

6. Präventive Maßnahmen zur Psychoedukation werden organisiert, um Belastungsfolgen zu minimieren.


Information, Unterweisung, Trainings der Beschäftigten - präventiv

Beschäftigte, die angemessenes Verhalten trainiert haben und über mögliche psychische und körperliche Folgen informiert sind, können oftmals die Belastung besser bewältigen - sowohl während des Ereignisses als auch in der Zeit danach.

Gruppengespräch Introbild Lernmodul Bild 18 © Monkey Business - Fotolia.com

Im Rahmen der regelmäßigen Unterweisung oder durch Aus- und Fortbildung können sich die Beschäftigten auf die Situation vorbereiten und angemessenes Verhalten einüben.

Dabei sollte auch das Risiko einer Traumatisierung und mögliche Folgen der belastenden Situation dargestellt werden.

< Vorheriges Kapitel > ... ... < Nächstes Kapitel >

Diese Seite

RSS