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Folgen des Überfalls

Deprimiert wirkender Mann liegt im Bett

Nach einem belastenden Ereignis wie dem Überfall sind akute Belastungsreaktionen völlig normal. Wenn allerdings verschiedene Einflussfaktoren insgesamt ungünstig ausgeprägt sind, ist eine posttraumatische Belastungsstörung zu befürchten.


Wann kommt es zu einer ernsthaften Erkrankung als Folge auf einen Überfall?

Ob es zu einer ernsthaften Erkrankung kommt, ist von verschiedenen Einflussfaktoren sowie deren Zusammenspiel abhängig.

Einflussfaktor "Situation" - jeder Überfall ist anders: Die Dauer und die Bedrohlichkeit variieren.

Einflussfaktor "individuelle Ressource" - jeder Mensch ist anders und verfügt über unterschiedliche Bewältigungsmöglichkeiten.

Einflussfaktor "externe Ressourcen" - Reaktionen im beruflichen oder privaten Umfeld können unterstützen oder zusätzlich belasten.


Belastungsreaktionen

Belastungsreaktionen können sich gedanklich-emotional, körperlich und auch durch verändertes Verhalten äußern:

Beispielsweise beschäftigt sich die betroffene Person ständig mit dem Geschehen, schläft schlecht, ist deprimiert, ängstlich, verzweifelt oder aggressiv.

Sie kann unter Beschwerden wie Magenschmerzen, Übelkeit oder Schwindel leiden. Auch Unruhe, Gereiztheit oder Hyperaktivität kann auftreten. Manche Betroffene ziehen sich komplett zurück.

Sobald die eigentliche Belastung – der Überfall – vorbei ist, sind die Symptome bei vielen Betroffenen innerhalb von Stunden bis zu Tagen rückläufig. Doch auch dann können einzelne Symptome noch einige Wochen weiterhin auftreten.


Posttraumatische Belastungsstörung

Wenn die Symptome nicht abklingen oder erst verzögert nach dem Ereignis ausbrechen, dann kann eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) vorliegen.

Eine solche Erkrankung schränkt die Betroffenen in ihrem Alltag ganz erheblich ein.

Im Zweifel ist therapeutische Hilfe notwendig!

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