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Bereichsmenu Gefahrstoffe

Erstes VBG-Forum Gefahrstoffe in Göttingen

Ansicht des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen

Save the Date: Ankündigung der Veranstaltung am 4. September 2019

Die VBG lädt Sie zum ersten Forum Gefahrstoffe ein. Die Schwerpunktthemen sind Gefahrstoffmanagement und Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Veranstaltungen".

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Epoxidharze

Symbolbild - iPad in den Händen gehalten

Richtige Auswahl und sichere Handhabe

Da Epoxidharze (EP) in ausgehärtetem Zustand ausgezeichnete technische Eigenschaften aufweisen, werden sie in zunehmendem Maße in vielen Bereichen in Industrie und Handwerk eingesetzt. Im Gegensatz zu ausgehärteten EP weisen unausgehärtete EP ein hohes Allergenpotential auf: beide Komponenten – Harz und Härter - können sensibilisierende Stoffe enthalten. Bei einem manuellen Umgang mit EP können die allergieauslösenden Inhaltsstoffe zu berufsbedingten Hauterkrankungen führen. Die Inhaltsstoffe der meisten Härter wirken zusätzlich noch reizend bzw. ätzend auf Haut und Schleimhäute (Atemwege!).

Nachdem eine Substitution der EP meist nicht möglich ist, ist es umso wichtiger, dass die Unternehmen über die von diesen Stoffen ausgehenden Gefahren informiert sind und notwendige Schutzmaßnahmen umsetzen.

Aus diesem Grund haben Experten nun Kriterien zur Bewertung von EP entwickelt, einen Rechner zum Vergleich der ätzenden und sensibilisierenden Wirkung zweier unterschiedlicher Epoxidharz-Produkte (EIS-Rechner) zur Verfügung gestellt, sowie arbeitsschutzrelevante Informationen (Schutzhandschuhempfehlung bei lösemittelfreien EP) auf der Internetseite der BAuA zusammengetragen.

All diese Informationen finden Sie unter diesem Link.

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Zentrale Expositionsdatenbank - ZED

Symbolbild - Karteikarten

Nach § 14 Abs.3 Gefahrstoffverordnung ist jedes Unternehmen verpflichtet, ein aktualisiertes Verzeichnis über Beschäftigte zu führen, die durch krebserzeugende oder keimzellmutagene Stoffe der Kategorie 1A oder 1B gefährdet sind (Dokumentationspflicht).

Dieses aktualisierte Verzeichnis muss Angaben zur Art, Höhe und Dauer der Exposition beinhalten und 40 Jahre nach Ende der Exposition aufbewahrt werden (Aufbewahrungspflicht). Die lange Aufbewahrungszeit ist notwendig, da viele der Stoffe sehr lange Latenzzeiten aufweisen bis sie zu einer Erkrankung führen. Nur so kann gewährleistet werden, dass bei einer späteren Erkrankung eine mögliche berufliche Ursache geklärt und möglicherweise eine Berufskrankheit anerkannt werden kann.

Beim Ausscheiden aus dem Betrieb sind den Beschäftigten die Auszüge aus dem Verzeichnis, die sie betreffen, auszuhändigen (Aushändigungspflicht).

Nach § 14 Abs.4 Gefahrstoffverordnung haben Arbeitgeber die Möglichkeit, die Aufbewahrungspflicht und die Aushändigungspflicht dem für sie zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger (UVT) zu übertragen. Voraussetzung dafür ist die Einwilligung des betroffenen Beschäftigten.
Der Arbeitgeber übergibt dem UVT die erforderlichen Unterlagen in einer für die elektronische Datenverarbeitung geeigneten Form. Im Gegenzug händigt der UVT dem betroffenen Beschäftigten auf Anforderung einen Auszug des Verzeichnisses mit den ihn betreffenden Angaben aus.

Zu diesem Zweck bietet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) seit 2013 eine „Datenbank zur zentralen Erfassung gegenüber krebserzeugenden Gefahrstoffen exponierter Beschäftigter“ an, kurz ZED.

Mitgliedsunternehmen können kostenfrei im ZED-Portal der DGUV Angaben zu gefährdeten Beschäftigten datenschutzgerecht erfassen und so ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen. Jedes Unternehmen hat nur Zugriff auf die eigenen Daten.
Will das Unternehmen das Verzeichnis dann im eigenen Hause weiterführen, besteht jederzeit die Möglichkeit, die Teilnahme an der ZED zu beenden.

Die Aufbewahrungspflicht der Daten von 40 Jahren übernimmt die DGUV.

Unter nachfolgendem Link zur Internetseite der DGUV finden Sie neben einer Testversion auch Anleitungen zur Nutzung der ZED und zum Daten-Import.

Ansprechpartner:

Dr. Andreas Kleineweischede
Präventionsfeld Gefahrstoffe und
Messtechnischer Dienst
Telefon: +49 (2204) 407-179
E-Mail: andreas.kleineweischede@vbg.de

Sicherer Umgang mit Kühlschmierstoffen (KSS)

Kühlschmierstoffe im Einsatz in einer Industriemaschine

Broschüre

Kühlschmierstoffe in der keramischen und Glas-Industrie: Sicherer Umgang

Kühlschmierstoffe sind flüssige Hilfsstoffe zum Kühlen, Schmieren und Spülen von Werkzeugen und Werkstücken, insbesondere bei Fertigungsverfahren der spanenden Be- und Verarbeitung.

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