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1.1 Empfang/Foyer

Check für Bauherren Empfang/Foyer

Ermittlung mechanischer Gefährdungen an Karusselltüren

Faltblatt

Energieeffizienz

Nutzen:

Der Eingangsbereich ist die Visitenkarte des Unternehmens und sollte daher eine positive Ausstrahlung haben. Jeder sollte sicher das Gebäude betreten können.

Bereich: Verkehrsflächen in Gebäuden

Es wird untersucht, welche möglichen Gefährdungen im Eingangsbereich auftreten können und welche Maßnahmen zu treffen sind, damit dieser sicher benutzt werden kann. Sie können auch Planungsalternativen wählen, die die Gefährdungen vermeiden helfen.

Im Folgenden finden Sie einige Hinweise zur Gestaltung, die sich bewährt haben.

Hinweise zur Gestaltung:

  • Eine ausreichend große Überdachung kann verhindern, dass Niederschläge auf den Boden gelangen. Eine Überdachung senkt den Aufwand für Schneeräumung und bietet Personen Schutz vor Niederschlag.
  • In Eingangsbereichen wird nach dem Durchschreiten möglichst wenig Feuchtigkeit und Schmutz auf die angrenzenden Verkehrswege übertragen. Großflächige Sauberlaufzonen können hier helfen; zu empfehlen ist eine Anordnung der Sauberlaufzonen über die gesamte Durchgangsbreite. Schmutz und Nässe verlieren sich in der Regel erst nach mehreren Schritten und deswegen empfiehlt sich, dass die Sauberlaufzonen mindestens 1,50 m in Laufrichtung lang sein sollten. Die Sauberlaufzone weist keine Stolperstellen auf. Wenn Schmutzfangmatten eingesetzt werden, können diese nicht verrutschen. Sie sind leicht auszutauschen oder instand zu setzen.
  • Im Empfangsbereich ist Durchzug mit Hilfe von Windfängen oder einer entsprechenden Schließfolge der Türen vermieden.
  • In Eingangsbereichen sind die Anforderungen der Besucher an Diskretion berücksichtigt - zum Beispiel Akustik, Abstände - siehe Kapitel 2.6 "Lärm/Akustik"
  • Eingangstüren sind so gestaltet, dass Personen an Türbeschlägen nicht hängen bleiben können.
  • Der Kraftaufwand für das Öffnen oder Schließen der Türen von Hand sollte 220 N nicht überschreiten.
  • Karusselltüren sind so geplant und eingebaut, dass keine Gefährdungen durch Einziehen, Quetschen, Scheren oder Stoßen vorkommen können.
  • Automatiktüren lassen sich bei Störungen von Hand öffnen. Ihre Schließkraft ist nach DIN EN 18650-1 statisch auf < 150 N begrenzt.
  • Zugangstüren - siehe Kapitel 1.4 "Türen und Tore".
  • Eine entsprechend dimensionierte Entwässerung und Tagwasserführung schützt vor Pfützenbildung durch Niederschlag im Eingangsbereich.

Weiterführende Informationen:

Arbeitsstättenverordnung - ArbStättV
ASR A1.7 "Türen und Tore"
ASR A1.8 "Verkehrswege"
BGI 5043 "Sicherheit von kraftbetätigten Karusselltüren"

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