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Makronährstoffe – darum sind sie so wichtig

Die in Reis, Nudeln und Kartoffeln enthaltenen Kohlenhydrate zählen zu den drei elementaren Makronährstoffen. © Pixabay: congerdesign

Warum Sportler nicht auf Kohlenhydrate, Fette und Proteine verzichten dürfen

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, enthält Nährstoffe, die in Makronährstoffe und Mikronährstoffe unterschieden werden. Was diese unterscheidet und wieso sie wichtig für euch sind, erklären wir in diesem Artikel.

Makronährstoffe und Mikronährstoffe – Was ist der Unterschied?

Als Makronährstoffe werden die Energielieferanten unserer Nahrung bezeichnet. Jeder Makronährstoff erfüllt verschiedene Funktionen und liefert eurem Körper wiederum wichtige Mikronährstoffe.

Mikronährstoffe – dazu zählen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente – benötigt der Körper in viel kleineren Mengen als Makronährstoffe. Sie unterstützen beispielsweise das Immunsystem oder die Knochenbildung.

Die Makronährstoffe unterscheidet man in Kohlenhydrate, Fette und Proteine.


Kohlenhydrate – wichtige Energielieferanten

Kohlenhydrate liefern dem Körper die meiste Energie. Dabei unterscheidet man zwischen Einfachzucker, Zweifachzucker und Vielfachzucker. Beim Einfachzucker handelt es sich um kurzkettige Kohlenhydrate, die der Körper sofort verwerten und in Energie umwandeln kann. Um langfristige Energie zu erhalten, sollte man stattdessen auf Vielfachzucker setzen, da diese vom Körper erst aufgespaltet werden müssen. 

Gesunde Einfachzucker sind besonders in Obst (in Form von Fruchtzucker), aber auch in Milch und Milchprodukten enthalten. Zweifachzucker ist insbesondere in Form von Haushaltszucker und allen damit hergestellten Produkten zu finden. Mehrfachzucker ist wiederum in dem enorm wichtigen Kohlenhydrat Stärke enthalten. Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Gemüse enthalten besonders viel Stärke. Diese Nahrungsmittel liefern außerdem viele wichtige Ballaststoffe, welche vor allem für die Verdauung wichtig sind. Auch Fleisch mit hohem Muskelanteil enthält eine große Menge an Mehrfachzucker. Insgesamt wird für eine richtige Zufuhr an Kohlenhydraten ein gesunder Mix aus Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Milchprodukten empfohlen. 


Fette – Rundum-Talente

Fette liefern nicht nur Energie, sondern schützen zudem eure Organe, unterstützen die Aufnahme von Vitaminen und dienen zusätzlich als Geschmacksträger. Dabei unterscheidet man zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Auf gesättigte Fettsäuren sollte man größtenteils verzichten, da sie den Cholesterin-Spiegel erhöhen und unser Herz-Kreislauf-System belasten. Zu den gesättigten Fettsäuren gehören beispielsweise verarbeitetes Fleisch wie Wurst und Kokos- oder Palmfett in Fertigprodukten und Süßwaren. Ungesättigte Fettsäuren hingegen senken den Cholesterin-Spiegel und helfen dem Körper, bestimmte Entzündungen abzubauen. Diese sind in Produkten wie Avocados, Nüssen, Lachs und Leinsamen enthalten. 


Proteine – wichtig für Muskeln und Zellen

Proteine beziehungsweise Eiweiße sind ein wichtiger Baustoff unserer Haare, Nägel, Haut und Muskulatur. Sie funktionieren außerdem als Antikörper, indem sie fremde Erreger abwehren und liefern uns Energie, wenn die Reserven des Körpers aufgebraucht sind. Diese Makronährstoffe werden vor allem in unserer Muskulatur gespeichert. Nehmen wir über einen längeren Zeitraum nicht genug Eiweiß zu uns, beginnt der Körper Muskulatur abzubauen.

Gesunde Eiweiße sind in tierischer und pflanzlicher Form zu finden. Gesunde tierische Eiweiße sind insbesondere in Produkten wie magerem Fleisch, Milchprodukten, Fisch und Eiern enthalten. Gesunde pflanzliche Eiweiße hingegen findet man in Nüssen, Hülsenfrüchten und Soja-Produkten.


Die drei Makronährstoffe sind für wichtige Aufgaben in unserem Körper zuständig. Viele davon können wir nur über die Nahrung aufnehmen, da unserer Körper sie nicht selbst produzieren kann. Ein ausgewogener Ernährungsplan mit hochwertigen Lebensmitteln und Nährstoffen ist für einen gesunden Körper daher unumgänglich.


Quelle: Gokixx

Foto: Pixabay/congerdesign