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Richtiger Umgang mit Social Media

Nationalspieler Serge Gnabry am Handy vor dem WM-Gruppenspiel gegen Spanien. Al-Khor (Katar), November 2022 © Imago Images: Matthias Koch

Diese Tipps solltet ihr beim Posten beachten

Soziale Medien sind für euch nichts Neues. Ihr nutzt sie, um Freunde zu kontaktieren, Stories zu posten und Insights aus euren Leben zu geben. Aber habt ihr schon mal an die Gefahren gedacht? Wir klären euch auf und geben euch Tipps, wie ihr euch am besten verhaltet.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Twitter sind nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Ob für Kontakte zu Freunden oder zum Präsentieren von Persönlichkeiten – sie werden vielfältig genutzt. Trotzdem dürft ihr die Risiken nicht außer Acht lassen: Neben Datenschutz und Privatsphäre sind es auch Dinge wie Kriminalität, die beim Nutzen von sozialen Netzwerken eine Rolle spielen können. 


Die Macht von Social Media 

92,6 Prozent der Menschen in Deutschland besitzen mindestens einen Account bei einem sozialen Netzwerk. Social Media beeinflusst mit acht Prozent unsere Kaufentscheidung: 47 Prozent geben mehr für Kleidung und 75 Prozent mehr für Musik aus, wenn sie auf ihren Social Mediaseiten darüber lesen. Trotzdem haben Soziale Medien auch negative Seiten: Hacker können innerhalb von wenigen Minuten Daten sammeln, um an eure Konten zu kommen. Außerdem sind es neben Belästigung oder Cybermobbing auch Fake News, die absichtlich provozieren und Diskussionen entfachen wollen. 


Social Media im Fußball

„Mit den sozialen Medien ist es nicht so einfach", gibt Fußball-Nationalspieler Thomas Müller zu. Auch wenn eine gute Social Media-Darstellung immer ein Plus für euch ist, ist es schwierig, die ideale Balance zwischen Authentizität, Einblick ins Privatleben und Kritik zu schaffen. Speziell Fußballer spielen im Social Media eine andere Rolle. Denn sie werden im deutschen Profi-Sport vergleichsweise am besten bezahlt. Bilder von teuren Autos oder Klamotten sagen nicht jedem zu. Es kommt vor, dass man als Spieler damit überfordert ist – so kann eine hohe Followerzahl beispielsweise zur Selbstüberschätzung oder zu einem gewissen Machtgefühl führen. Manche Profispieler arbeiten deshalb mit Agenturen zusammen, die sich um ihre Social Media-Inhalte kümmern. Fußballvereine wie die TSG Hoffenheim, nutzen wiederum eine sogenannte "Empfehlungsliste".  Trotzdem solltet immer selbst einen Überblick darüber haben, was auf eurem Kanal los ist.


Seid sorgsam auf Facebook, Instagram & Co.

Um euch vor den Gefahren von Social Media zu schützen, haben wir drei wichtigte Tipps für euch: 

1. Gebt nicht zu viel preis
Überlegt euch ganz genau was ihr posten und was ihr nicht posten möchtet. Das Internet vergisst nichts und all eure Daten bleiben öffentlich zugänglich. Auch potenzielle Arbeitsgeber schauen sich auf Social Media um und machen sich so ein Bild von euch. 

2. Behaltet gewisse Dinge für euch
Einige Informationen solltet ihr nicht weitergeben, sei es euer privater Aufenthaltsort oder Infos über einen Urlaub. Auch Nachrichten von WhatsApp bleiben im Netz und können immer geteilt werden. 

3. Macht keine Aussagen, die ihr nicht auch in der realen Welt machen würdet
Auch wenn ihr euch manchmal gerne an einer Diskussion beteiligen würdet: Vermeidet dies auf Social Media. Viele Menschen leben in ihrer eigenen Online-Welt und beschimpfen oder beleidigen sich gegenseitig – wenn ihr so etwas lest, atmet lieber einmal gut durch, anstatt darauf einzugehen. Am besten stellt ihr nichts Spontanes ins Netz. 


Social Media birgt einige Gefahren. Seid euch deshalb stets im Klaren darüber, was und wen ihr auf euren Profilen zeigt.


Quelle: Gokixx

Foto: Imago Images/Matthias Koch