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Weniger Zucker für ein gesünderes Leben

Im Durchschnitt isst jeder von uns 100 Gramm Zucker am Tag, das entspricht 34 Zuckerwürfeln.

So vermeidet ihr gesundheitsschädlichen Zuckerverzehr

Es ist sehr verlockend, doch der Konsum von Zucker ist auf jeden Fall nicht gesund. Immer mehr Experten warnen vor dem süßen Gift und schlagen Alarm. Wir zeigen euch, wie ihr auf den Zucker größtenteils verzichten und somit gesünder leben könnt.

Warum essen wir so viel Zucker?

Kinder wachsen heutzutage schon mit Zucker auf. Wir werden mit Süßigkeiten belohnt, sie spenden Trost und lindern Schmerzen. Umso erstaunlicher ist es, dass wir gar keine Süßigkeiten oder künstlichen Zucker brauchen, um gesund zu leben. Zucker ist zwar lebensnotwendig, aber der Körper kann den notwenigen Zuckerbaustein Glucose aus fast jeder Nahrungsquelle gewinnen – egal ob aus Obst, Reis, Fleisch oder Gemüse. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass in Zucker nichts enthalten ist, was auf irgendeine Weise kostbar ist. Zucker macht uns krank, vor allem wenn wir zu viel davon essen. Im Schnitt isst jeder von uns 100 Gramm am Tag, was in etwa 34 Zuckerwürfeln entspricht.


Welche Folgen hat Zuckerkonsum?

Mittlerweile ist es unumstritten, dass hoher Zuckerkonsum nicht nur für die Entstehung von Karies, sondern auch Diabetes, Fettsucht und Bluthochdruck verantwortlich sein kann. Jeder Fünfte gilt in Deutschland inzwischen als fettleibig, jeder Dreizehnte ist zuckerkrank. Deshalb rufen immer mehr Kochbuchautoren, bekannte Sportler und Blogger dazu auf, langfristig auf Zucker zu verzichten, um die Geschmacksnerven wieder auf ein normales Empfinden für Süße zu schulen. Zucker sollte also immer ein Genussmittel bleiben und nicht in jedem Nahrungsmittel enthalten sein.


Tipps um den Zuckerkonsum zu reduzieren


1. Überprüft euer Zuckerverhalten

Versucht mal ein Ernährungstagebuch zu führen: Notiert dafür eine Woche lang alles, was ihr zu euch nehmt – und wie viel Zucker darin steckt. Wenn ihr merkt, was eure persönlichen Zuckerfallen sind, könnt ihr diese Gewohnheiten leichter brechen.

2. Esst weniger Fertigprodukte

Was nach einer veralteten Aussage klingt, ist ganz und gar entscheidend, denn: Nur rund 20 Prozent unseres Zuckerkonsums sind auf den bewussten und reinen Genuss zurückzuführen. Die restlichen 80 Prozent nehmen wir unbewusst in verarbeiteten Lebensmitteln zu uns. Fertiggerichte und Tiefkühlprodukte wie Pizza und Lasagne, Müslimischungen und Molkereiprodukte, Saucen, Brotaufstriche, Säfte, Salatdressings und Marinaden. Alles die reinsten Zuckerfallen! Versucht deshalb einfache Gerichte zu kochen, die möglichst wenig Zucker enthalten.

3. Trinkt mehr Wasser

Oft verwechseln wir Hunger mit Durst. Wenn ihr Appetit auf etwas Süßes habt, greift erst einmal zu einem Glas Wasser. So füllt sich der Magen kalorienarm und gesund und ihr überlistest euch damit selbst: Wenn ihr nämlich zunächst etwas trinkt, habt ihr vielleicht erst 30 Minuten später wieder Lust auf Zucker. Und um mangelnden Wasserkonsum musst ihr euch so auch keine Sorgen machen.


Zucker ist kein essentieller Nahrungsbestandteil, sondern ein Genussmittel, das unser Körper in dieser Form gar nicht braucht. Trotzdem konsumieren wir ihn, was das Zeug hält – häufig mit drastischen Folgen. Aber es scheint ein Licht am Ende des Tunnels zu geben: Nach und nach reduzieren diverse Supermarktketten den Zuckeranteil ihrer Produkte. Und wenn ihr ein paar unserer Tipps befolgt, wird es euch bald nicht mehr schwerfallen, die Tagesmenge von 25 Gramm Zucker nicht zu überschreiten.


Quelle: Gokixx

Foto: Imago Images/imagebroker