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Fit wie Odell Beckham Jr.

Odell Beckham, wide receiver der Cleveland Browns, wehrt im Spiel gegen die Arizona Cardinals ein Tackling ab. Gelndale, Arizona, Dezember 2019

Mit Yogilates – dem Fitnesstrend aus den USA

Odell Beckham Jr. ist zweifelsfrei einer der aufregendsten Spieler der NFL. Der Wide-Receiver der Cleveland Browns überzeugt durch eine unglaubliche Physis, spektakuläre Catches und extreme Beweglichkeit. Doch um so krass abliefern zu können, muss sein Körper in bester Verfassung sein. Daher setzt der 27-Jährige auch auf Yogilates. Wir stellen euch den Fitnesstrend aus Amerika vor.

Was ist Yogilates?

Yogilates setzt sich aus den Teilen von Yoga und Pilates zusammen. Bei beiden Fitnesstrends geht es um die Erweiterung des Bewusstseins für den eigenen Körper mit Hilfe kontrollierter Atmung und Dehnübungen. Damit wird sowohl körperliche als auch mentale Stärke trainiert. Allerdings solltet ihr nicht erwarten, nach ein paar Wochen Yogilates plötzlich viel Muskelmasse aufzubauen – das dauert bei diesen Übungen wesentlich länger und sollte auch nicht euer Ziel sein. Nach einer gewissen Zeit werdet ihr trotzdem merken, dass ihr stärker und vor allem beweglicher werdet. Außerdem lernt ihr es Signale, die Körper und Kopf senden, besser zu deuten.


Am wichtigsten ist die Atmung

Bewusstes und richtiges Atmen ist beim Yogilates das A und O. Denn allein schon mit der richtigen Atmung könnt ihr eurem erschöpften Körper wieder Energie zuführen. Atmet dafür tief durch die Nase in den Bauch hinein ein und sanft durch den Mund wieder aus. Ihr merkt, wie sich euer Zwerchfell hebt und senkt – und das wirkt wie eine Massage auf eure Organe (Herz, Lunge, Magen Darm), die zusätzlich euren Kreislauf aktiviert. Dadurch verbessert sich eure Durchblutung und die Fettreserven werden angegriffen. Daraus zieht euer Körper dann den Energielieferanten ATP, der essenziell für höhere Konzentration ist. Durch die zusätzliche Energie bekämpft ihr auch Erschöpfung. Yogilates eignet sich also auch zur Regeneration – allerdings nur in Maßen.


Übungen

Nachfolgend stellen wir euch kurz ein paar Beispielübungen vor. Achtet darauf, dass ihr diese korrekt ausführt und holt euch zu Beginn notfalls professionelle Hilfe.

1. Der Yogi-Sitz

Setzt euch in den Schneidersitz und richtet euren Rücken gerade auf. Lasst eure Schultern nach unten fließen und atmet bewusst. Legt eure Fußflächen aneinander und bleibt so lange sitzen, bis ihr ein angenehmes Körpergefühl habt und anfangt, innere Ruhe zu verspüren.


2. Den Rücken einrollen

Streckt ein Bein aus und legt das andere Bein mit der Fußfläche an das ausgestreckte Bein. Zieht den Nabel mit der Ausatmung nach hinten und rollt den Oberkörper langsam nach vorne. Wichtig ist, dass ihr dabei die Spannung haltet und wirklich Wirbel für Wirbel hochrollt. Wiederholt diese Übung fünf Mal oder häufiger.


3. Der Kranich

Voraussetzung für diese Übung ist ein gutes Gleichgewicht. Stellt euch auf ein Bein, winkelt dieses leicht ab und zieht bei der Ausatmung erneut den Bauchnabel Richtung Wirbelsäule. Winkelt nun auch das andere Bein ab und richtet eure Fußfläche in Richtung Standbein aus und haltet die Spannung einige Zeit. Im Anschluss wechselt ihr das Standbein und führt die Übung nochmals durch, insgesamt mindestens fünf Mal pro Bein.


4. Die Schwalbe

Stellt euch aufrecht hin und macht eure Beine schulterbreit auseinander. Lasst den Oberkörper langsam in eine waagerechte Position kommen, zieht den Nabel sanft zur Wirbelsäule und streckt ein Bein nach hinten und haltet die Stellung. Wollt ihr den Schwierigkeitsgrad erhöhen, könnt ihr die Arme seitlich ausstrecken. Wechselt danach das Standbein und wiederholt den Vorgang.


Wie ihr seht, ist Yogilates mittlerweile sogar im Leistungssport angekommen. Selbst Odell Beckham Jr., einer der besten Wide-Receiver der gesamten NFL, trainiert seine Beweglichkeit und Körperspannung mithilfe des neuen Fitness-Trends. Probiert es aus und überzeugt euch selbst von den Vorzügen.


Quelle: Gokixx