Navigation und Service

Bereichsmenu Musik beim Sport

Wie hilft Musik beim Sport?

Leipzigs Timo Werner hört vor dem Champions League-Spiel gegen den FC Porto Musik über seine Kopfhörer. Porto, November 2017 © Imago Images: Ulmer

Mit den richtigen Tracks anfeuern oder abschalten

Musik beim Sport kann verschiedenen Wirkungen haben: zum Beispiel kann sie den Hörer motivieren oder seine Konzentration fördern. In diesem Beitrag zeigen wir euch, wie sich Musikhören beim Sport auswirken und euch helfen kann.

Rhythm and Flow

Wenn das Lieblingslied läuft, steigt unsere Stimmung automatisch. Das ist eine von vielen Reaktionen, die Musik auslösen kann. Sie hilft abzuschalten und zu entspannen oder zu motivieren und zu pushen. Beim Auspowern treiben euch schnell-rhythmische Beats an, beim Entspannen sind es eher sanfte, chillige Melodien. Der Rhythmus der Musik und die Musikrichtung sind also ausschlaggebend für eure Stimmungslage.


Leistungssteigerung und weitere positive Effekte

Motivation ist ein großer Faktor, welcher an vielen Tagen leidet. Musik kann jedoch ausgezeichnet dabei helfen, den Müdigkeitspunkt zu überschreiten und mit dem Workout anzufangen. Auch beim Sport sind Vorteile bemerkbar: So können viele Athleten erst durch musikalische Begleitung richtig in ihren Flow kommen. Deswegen sieht man Profis oft beim Aufwärmen vor den Spielen mit Kopfhörern. Musik kann also auch dabei helfen, Aufregung zu mindern und den Fokus zu stärken.

Ferner wird sie oft mit Leistungssteigerung in Verbindung gebracht: man spricht sogar von „legalem Doping“. So haben Forscher einer Studie im „Journal of Strength and Conditioning Research“ herausgefunden, dass Sportler ohne Musik im Durchschnitt schlechter performen als mit.

Dies lässt sich vor allem durch die psychosomatischen Verbindungen erklären, die durch Musikhörern beim Sport entfacht werden können: denn Melodien, Stimmen und Klänge sind häufig mit speziellen Situationen, Personen oder Gefühlen verbunden. Dadurch rufen sie bestimmte Emotionen hervor, die eine individuelle Veränderung des körperlichen Zustandes auslösen. Die Hauptveränderungen sind hierbei die Zunahme von Hautatmung, die Veränderung der Körperhaltung sowie der Spannungszustand der Muskulatur – sie werden je nach Musik verstärkt oder gelockert.


Die richtige Musikauswahl zum Sport

Die richtige Playlist für euer Workout ist von eurem Geschmack abhängig. So macht es Sinn, Lieder zu hören, die eine gute Laune erwecken, also mit denen ihr gute Dinge verbindet. Gefühle wie Kraft, Willensstärke und Ausdauervermögen sollten durch eure Musik spürbar sein.

Da wir beim Musikhören während des Sporttreibens unsere Bewegungen am Rhythmus der Musik ausrichten, kommt es auf eine ideale Geschwindigkeit der Lieder an. So kann euch zu langsame Musik demotivieren und ausbremsen, während zu schnelle Musik eventuell zur Verausgabung führt.

Um die passende Musik zum Sport zu finden, könnt ihr vorgefertigte Playlists auf vielen verschiedenen Kanälen nutzen. Dort werden sie passend zur Sportart abgestimmt und ausgewählt.


Musik beim Sport hat nachweislich viele positive Effekte. Sie kann motivieren und die Stimmung verbessern, aber auch eure Leistung steigern und den Fokus vor Spielen herstellen. Dabei kommt es jedoch darauf an, die richtige Musik auszuwählen – nur dann gelingt es euch, gute Ergebnisse zu erzielen.


Quelle: Gokixx

Foto: Imago Images/Ulmer