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Motivation zum Sport

Bayerns Tanguy Nianzou Kouassi bei einer individuellen Trainingseinheit mit Fitness-Coach Simon Martinello. München, Januar 2021

Wie ihr wirklich dranbleibt

Wer in der dunklen und kältesten Jahreszeit aus dem Fenster schaut, bekommt wenig Lust auf Sport. Besonders wenn das einzige was derzeit noch geht, Laufen ist. Mit Sicherheit wird euch der Fußball fehlen, doch geht das Training auch jetzt weiter – wenn auch ohne Ball. Hier kommen unsere Tipps, wie ihr die Motivation zum Sport findet und sie dauerhaft behalten könnt.

Kampf mit dem inneren Schweinehund

Vom inneren Schweinehund habt ihr bestimmt schon oft genug gehört. Diese fiese innere Stimme, die einen von der Produktivität abhält. Sie zu überwinden, kann manchmal eine nahezu unmögliche Aufgabe sein. Für diesen Ablauf gibt es sogar eine biologische Erklärung: Der "wollende" Teil des Gehirns (das Intentionsgedächtnis im linken vorderen Gehirnbereich) ist kaum verbunden mit der rechten hinteren Gehirnregion. Dort allerdings entsteht das Signal zum Aufbruch. Das bedeutet, dass obwohl ihr etwas machen wollt, dieser Impuls nicht immer an der ausführenden Stelle des Gehirns ankommt und ihr dann einfach auf der Couch sitzen bleibt.


Immer motiviert bleiben

Die typische Wochenendroutine kennt jeder. Länger schlafen und einfach gemütlich liegen bleiben. Das erfüllt uns Menschen mit Sicherheit. Ein vertrautes Ritual, das mit wenig Stress oder Anstrengung verbunden ist. Doch das kann der Feind des Erfolgs sein. Nur wer es schafft, diesem Gefühl nach Sicherheit mit Elan und Eifer entgegenzuwirken, kann produktiv sein. Dieses „gute Gefühl“ kann nicht nur euren inneren Schweinehund überwinden, sondern löst nach der geschafften Aufgabe auch Glücksgefühle aus: Ihr fühlt euch noch besser, nachdem ihr den Schweinehund besiegt und Sport gemacht habt.


Ziele SMART verfolgen

Sich Ziele zu setzen ist nicht immer einfach. Manchmal weiß man selbst nicht, was man wirklich erreichen will und beginnt irgendwie drauflos zu arbeiten. Das kann darin enden, dass ihr euch in euren Aufgaben verlauft und sie letztlich wieder fallen lasst. Hier hilft es, sich Ziele mit dem „SMART-System" zu stecken. SMART steht für „spezifisch“, „messbar“, „akzeptiert“, „realistisch“ und „terminiert“. Das bedeutet, dass ihr eure Ziele genau formuliert. Diese sollten stets anhand von Kriterien messbar, von euch im inneren akzeptiert, und in einem gewissen Zeitraum erreichbar sein. Die SMART-Methode hilft dabei, Ziele besser zu planen und sie sich vor Augen zu halten, um nicht in Planlosigkeit zu verfallen.


Die Motivation für den Sport zu finden, ist aktuell schwerer denn je. Doch für angehende Leistungssportler – wie ihr es seid – gehört das Training auch in schweren Zeiten dazu. Aber mit einem gewissen System kann man sich clever Ziele setzen, die erreichbar sind. Tauscht euch dazu gerne in eurer Mannschaft und mit eurem Trainerteam aus, um passende Ziele und neue Motivation zu finden.


Quelle: Gokixx