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Leistungsfähiger durch Meditation

Augsburgs Ja-Cheol Koo meditiert während eines Trainingslagers nach dem Training. Belek, Januar 2013

Mit diesen Übungen könnt ihr euch steigern

Regelmäßiges Meditieren kann Stress abbauen und dafür sorgen, dass man entspannter durch das Leben geht. Wir erklären, wie ihr eure sportliche Leistung durch Entspannungsübungen verbessern könnt.

Was ist Meditation?

Als Meditation wird eine Reihe von Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen bezeichnet, deren Ziel es ist, einen Zustand innerer Ruhe zu erreichen. Beim Meditieren geht es um die Bündelung eurer Aufmerksamkeit, indem ihr euch zum Beispiel auf einen Gedanken oder eure Atmung konzentriert. So fokussiert und beruhigt ihr euren Geist. Das kann euch dabei helfen, bestimmte Aufgaben leichter zu erledigen oder euren Alltag besser zu meistern. Wer regelmäßig meditiert, kann sich wesentlich besser konzentrieren – und das wirkt sich positiv auf eure fußballerischen Leistungen aus.


Warum sich ein Versuch lohnt

Studien haben belegt, dass Sportler, die regelmäßig Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen ausführen, schneller und leichter ihre eigenen Fehler erkennen. Diese Eigenschaft hilft ihnen dabei, Fehler zu reduzieren und zu vermeiden. Nach einer gewissen Zeit machen meditierende Sportler also nachweislich weniger Fehler.

Fußball ist ein hochkomplexer Sport, bei dem kleinste Unachtsamkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden können. Die mentalen Fähigkeiten sind es, die einen guten von einem sehr guten Spieler unterscheiden. Meditieren kann euch dabei helfen, noch konzentrierter Fußball zu spielen, und dabei weniger Fehler zu machen. Wolfsburgs Mittelfeld-As Xaver Schlager ist beispielsweise der Überzeugung, dass er durch regelmäßige Meditation vor dem Spiel konstant bessere Leistungen abruft.


Unsere Tipps für Einsteiger

Wenn ihr euch dazu entschlossen habt, mit Hilfe von Meditation etwas für euren Körper und Geist zu tun, haben wir die folgenden Tipps für euch:

  • richtet euch einen festen, bequemen Meditationsplatz ein
  • findet eine Meditationshaltung, die zu euch passt
  • startet mit kurzen Sessions (von fünf bis zehn Minuten)
  • vermeidet Ablenkungen
  • Regelmäßigkeit ist das A und O
  • erwartet zu Beginn nicht zu viel

Wie ihr seht, kann sich Meditation für euch als Sportler lohnen. Bei manchen wirkt sie Wunder, andere können dagegen gar nichts mit ihr anfangen. Wir sagen: Testet einfach, was bei euch der Fall ist, denn probieren geht über studieren!


Quelle: Gokixx

Foto: Imago Images/Krieger