Navigation und Service

Bereichsmenu Umgang mit Emotionen

So wandelt ihr Emotionen in Energie um

Bayern Münchens Lucas Hernandez und der Dortmunder Stürmer Erling Haaland geraten in einem Ligaspiel aneinander. Dortmund, Dezember 2021 © Imago Images: Team 2

Zum Umgang mit Wut und Freude auf dem Fußballplatz

Frust, Zorn und Stress sind starke Emotionen, die auf dem Spielfeld verschiedene Gründe haben können: Euer Team verliert, eure Leistung war nicht die Beste oder die Gegner provozieren euch. All diese Situationen können zu starken Gefühlen führen. Wir erklären euch, wie ihr daraus Kraft schöpfen könnt.

Natürlich kann euch ebenso Freude darüber, dass ihr gewinnt oder so richtig abgeliefert habt auf dem Platz beeinflussen. Auch dadurch kann euer Fokus verloren werden. Denn eure Konzentration und Leistung leiden unter extremen Emotionen, unabhängig davon, ob diese negativ oder positiv sind.

Wichtig ist zunächst zu erkennen, was ihr fühlt und wie ihr euch fühlt. Danach folgt das Verständnis für eure Emotion. Es sind nicht die Gegentore, die euch wütend machen, sondern als was ihr diese bewertet.

Im Spiel die Kontrolle über eure Emotionen zu behalten ist von hoher Bedeutung. Denn durch Frustration können ganz normale Dinge wie beispielsweise ein Foul des Gegners für gewaltige Wutausbrüche sorgen. Denkt deshalb stets daran, dass in der Ruhe die Kraft liegt. Denn sogar negative Gefühle können euch einen Vorteil verschaffen.


Lenkt eure Emotionen in die richtige Richtung

Emotionen, unabhängig, ob negativ oder positiv, können euch helfen. Denn sie sind steuerbar. Wut und Frust können euch ausbremsen. Wenn diese allerdings nicht an Gegnern, dem Schiri oder dem eigenen Team rausgelassen werden, sondern in die Kraft eines Schusses oder eines Sprints einfließen, können sie helfen.

Im Zusammenspiel mit Ruhe und Konzentration können euch Gefühle dabei helfen, besser zu Spielen. Dabei bringt es nichts, wild auf den Ball einzudreschen und das Tor zu verfehlen. Der Umgang mit Emotionen kann euer Schlüssel zum Erfolg sein, weil ihr dadurch bestimmen könnt, in welche Richtung eure Energie fließt.


Emotionslenken trainieren

Gefühle und Emotionen in Energie umzuwandeln, fällt vielen schwer. Auch wenn es euch mal gelingt, besteht keine Garantie für einen dauerhaften Zustand. Aber ihr könnt es trainieren: 

Euer Puls ist dabei oftmals ein entscheidender Faktor. Bei Wut klettert er in die Höhe. Durch Atmung lässt er sich jedoch gut kontrollieren. So könnt ihr ihn durch tiefe und langsame Atmung regulieren und senken.

Gegen Trägheit und Lahmheit kann die richtige Atmung genauso gut helfen: Schnelle Atmung durch Nase und Mund können den Puls in die Höhe treiben und euch so Energie schenken.


Emotionen und Gefühle gehören zum Sport und es ist wichtig, sie wahrzunehmen. Trotzdem dürfen eure Emotionen nicht die Überhand gewinnen. Durch Ruhe und Konzentration könnt ihr eure Gefühle in Energie umwandeln. Das Steuern eurer Emotionen liegt ganz in euren Händen: ihr bestimmt, ob sie euch hindern oder stärker machen.


Quelle: Gokixx

Foto: Imago Images/Team 2