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01.11.2018

Ausfallzeiten bremsen die Erfolgsaussichten im Profisport

3. VBG-Sportreport mit Schwerpunkt Rupturen des vorderen Kreuzbandes

Hamburg. Maximaler Erfolg ist im Profisport das oberste Ziel. Spielerverfügbarkeit ist eine Grundvoraussetzung dafür, individuelle und mannschaftliche Leistung zu entwickeln. Stehen Sportler verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, wird diese Entwicklung gefährdet. Mit durchschnittlich 12,5 verletzungsbedingten Ausfalltagen pro Pflichtspiel sind die deutschen Top-Ligen weit von einer hohen Spielerverfügbarkeit entfernt. Das belegen die statistischen Auswertungen des 3. Sportreports der gesetzlichen Unfallversicherung VBG. Die VBG hat das Unfallgeschehen der Saison 2016/2017 in den zwei jeweils höchsten Männerligen der Mannschaftssportarten Basketball, Eishockey, Fußball und Handball untersucht. Der Schwerpunkt des diesjährigen Sportreports liegt auf Rupturen des vorderen Kreuzbandes.

Zentrale Ergebnisse des Sportreports:

  • Sportartübergeifend treten im Durchschnitt zweieinhalb Verletzungen pro Spieler und Saison auf. Durchschnittliche Anzahl an Verletzungen pro eingesetztem Spieler: Basketball (2,0), Eishockey (2,3), Fußball (2,7), Handball (2,8)
  • 78,4 Prozent der eingesetzten Spieler verletzten sich mindestens ein Mal im Laufe der Saison.
  • Summe der Ausfalltage: rund 73.000 Tage. Damit stehen durchschnittlich jedem absolvierten Pflichtspiel 12,5 Ausfalltage gegenüber. Oder anders dargestellt: Jeder eingesetzte Spieler fehlt verletzungsbedingt 25 Tage pro Saison.
  • Schwerpunkt: Rupturen des vorderen Kreuzbands machen zwar nur 0,5 Prozent aller Verletzungen aus, verursachen aber bis zu 20 Prozent aller Ausfallzeiten. Durchschnittlich 8,5 Monate bis zur Rückkehr ins uneingeschränkte Mannschaftstraining: Basketball (10,7 Monate), Eishockey (7,4 Monate), Fußball (7,9 Monate), Handball (8,9 Monate).

„Als Partnerin des Sports ist die VBG bestrebt, durch innovative, praktikable und ressourcenschonende Präventions- und Rehabilitationsangebote, Sportunternehmen bei der Gesunderhaltung ihrer Sportlerinnen und Sportler zu unterstützen. Der VBG-Sportreport soll dabei helfen, Verletzungsschwerpunkte zu identifizieren und Ansatzpunkte für zielgerichtete Präventionsmaßnahmen abzuleiten“, sagt Prof. Bernd Petri, Mitglied der Geschäftsführung der VBG.

Schwerpunkt: Rupturen des vorderen Kreuzbandes (VKB)

Ein besonderes Augenmerk im aktuellen VBG-Sportreport erhält die Problematik von Rupturen des vorderen Kreuzbands. Mit einer sportartübergreifenden Ausfallzeit von durchschnittlich 258 Tagen vom Tag der Verletzung bis zur Rückkehr in das uneingeschränkte Mannschaftstraining ist die sogenannte VKB-Ruptur eine der am meisten gefürchteten Diagnosen im Teamsport. Diese Zahl zeigt, dass die häufig pauschal angegebene Ausfallzeit von sechs Monaten selbst in den professionellen deutschen Ligen nicht ausreichend ist, um Sportler wieder sicher und belastbar in den Sport zurückzuführen. „Aussagekräftige Daten zur Häufigkeit, zu den Ursachen sowie den Ausfallzeiten von VKB-Rupturen in den deutschen Ligen fehlen bisher. Diesem Defizit begegnet die VBG deshalb mit dem diesjährigen Schwerpunktthema Rupturen des vorderen Kreuzbands“, betont Prof. Bernd Petri.

Auf der Webseite www.vbg.de/sportvereine bietet die gesetzliche Unfallversicherung VBG Sportunternehmen umfangreiche Präventionsangebote. Interessierte finden den VBG-Sportreport online unter www.vbg.de/sportreport.

Wann der richtige Zeitpunkt für den „Return to Competition“ ist, erklärt das Testmanual zur Beurteilung der Spielfähigkeit nach Ruptur des vorderen Kreuzbands: www.vbg.de/kreuzbandruptur.

Bildunterschrift Infografik: Durchschnittliche Ausfallzeit nach Sportart.

Verwendungsbedingungen der Infografik: Kostenfreie Nutzung für die redaktionelle Berichterstattung im Zusammenhang mit den von der VBG veröffentlichten Themen und unter Angabe der Quelle „Foto: VBG-Sportreport 2018“.

Die VBG stellt Pressebilder und Grafiken unter www.vbg.de/presse zur Verfügung.

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung und versichert bundesweit über eine Million Unternehmen aus mehr als 100 Branchen – vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen. Der Auftrag der VBG teilt sich in zwei Kernaufgaben: Die erste ist die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Die zweite Aufgabe ist das schnelle und kompetente Handeln im Schadensfall, um die Genesung der Versicherten optimal zu unterstützen. Rund 480.000 Unfälle oder Berufskrankheiten registriert die VBG pro Jahr und betreut die Versicherten mit dem Ziel, dass die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft wieder möglich ist. 2.400 VBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter kümmern sich an elf Standorten in Deutschland um die Anliegen ihrer Kunden. Hinzu kommen sechs Akademien, in denen die VBG-Seminare für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stattfinden. 

Weitere Informationen: www.vbg.de. Belegexemplare sind stets erwünscht.

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Dalhoff

Öffentlichkeitsarbeit

040 5146-2525

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