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Informationen für Unternehmen zu Coronavirus SARS-CoV-2

Frau in Business Kleidung und FFP2 Maske am Arbeitsplatz

Das sollten Unternehmen wissen und beachten

Es handelt sich bei der SARS-CoV-2-Pandemie weltweit und in Deutschland um eine dynamische Situation. Die Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erfordert nach wie vor wirksame Maßnahmen zur Vermeidung von Personenkontakten und zur Sicherstellung eines wirksamen Infektionsschutzes auch in der Arbeitswelt. Die Bundesregierung hat zusätzlich zu den bereits bestehenden Regelungen eine SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung erlassen, die Maßnahmen für die Arbeitswelt ergänzt und präzisiert.

Aktuelle Meldungen:

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Weiterhin sind personenbezogene Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Abstandhalten, Nutzung von Masken und Hygienemaßnahmen von zentraler Bedeutung. Infektionen sollen in Deutschland weiterhin so früh wie möglich erkannt und die weitere Ausbreitung des Virus verhindert werden. Eine Unterstützung ist hierbei die Corona Warn-App. Die Notwendigkeit der Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen im beruflichen, privaten und öffentlichen Bereich hat besondere Auswirkungen auf die Arbeitswelt.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gibt unter anderem die Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung, technische und organisatorische Maßnahmen zur Kontaktreduktion, die Mindestfläche von 10 m² pro Person, die Einteilung von Arbeitsgruppen bei Betrieben mit > 10 Beschäftigten und das Gebot, mindestens medizinischen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung zu stellen, vor.  Weiter werden Angebote an Beschäftigte von 2 wöchentlichen Tests auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 festgelegt.

Das Infektionsschutzgesetz gibt vor, dass der Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten muss, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe dies verhindern. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine zwingenden Gründe entgegenstehen.

Organisatorische oder individuelle Schutzmaßnahmen in Unternehmen ergeben sich aus den Vorgaben und Regelungen der unten aufgeführten Institutionen. Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel konkretisiert die Anforderungen an die Unternehmen. Ziel ist es, das Infektionsrisiko für Beschäftigte zu senken und auf einem niedrigen Niveau zu halten.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel bildet den aktuellen Stand der Technik, Hygiene und Arbeitsmedizin ab und stellt differenzierte Umsetzungsmaßnahmen für die Betriebe vor. Neben Arbeitgebern werden die Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes wie Sicherheitsfachkräfte und Betriebsärzte angesprochen. Die Instrumente des Arbeitsschutzes, wie zum Beispiel die arbeitsmedizinische Vorsorge, bekommen in der Pandemiesituation einen besonderen Stellenwert.

Die Arbeitsschutzregel zeigt auf, wie die Gefährdungsbeurteilung hinsichtlich des notwendigen Infektionsschutzes ergänzt werden kann. Die zentralen Schutzmaßnahmen des Arbeitsschutzstandards, wie zum Beispiel für Arbeitsplatzgestaltung, Sanitärräume, Kantinen und Pausenräume, Lüftung und Homeoffice sowie Dienstreisen und Besprechungen werden darin konkretisiert.

Die Corona-Impfverordnung ermöglicht auch Impfungen durch beauftragte Fachärzte für Arbeitsmedizin und Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ (Betriebsärzte) und beauftragte überbetriebliche Dienste von Betriebsärzten.

Die arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) „Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2 Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten“ enthält detaillierte Informationen zum Umgang im betrieblichen Kontext mit Risikogruppen.

Bei der Risikobewertung sowie Planung und Durchführung von Maßnahmen sollte der Betriebsarzt/die Betriebsärztin beteiligt werden. Folgende Informationen und Quellen sind für Unternehmen sinnvoll:

Die VBG liefert aktuelle Informationen auf www.vbg.de/coronavirus rund um Prävention und Versicherungsschutz. Sie bietet branchenspezifische Tipps für sicheres und gesundes Arbeiten.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat zu dem Thema berufsbedingter Kontakte und Schutzmaßnahmen Informationen zusammengefasst (Link 1) und gibt Hinweise für betriebliche Pandemiepläne (Link 2) https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/biologisch/neuartiges-coronavirus-2019-ncov/index.jsp
https://www.dguv.de/de/praevention/themen-a-z/biologisch/pandemieplanung/index.jsp

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Hygieneregeln bereitgestellt https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat den SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard (Link 1) veröffentlicht und mit der SARS-CoV2 Arbeitsschutzregel konkretisiert (Link 2). Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung präzisiert Regelungen zur hygienischen Gestaltung der Arbeit und das Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Schutz (Link 3). Weiter hat das BMAS eine arbeitsmedizinische Empfehlung (AME) zum „Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2 Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten“ herausgegeben (Link 4)

SARS-CoV-2 ArbSchStandard
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel
SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung
AME-Umgang mit aufgrund der SARS-CoV-2-Epidemie besonders schutzbedürftigen Beschäftigten

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt laufend aktualisierte Daten zum Coronavirus SARS-CoV-2 und dem Erkrankungsbild COVID-19 vor und gibt detailliert Hinweise zu Infektionsprävention und Umgang mit möglicherweise infizierten Personen, Infizierten und Erkrankten https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Eine Übersicht zu den Eigenschaften von Schutzmasken, Mund-Nasen-Schutz (MNS) und Mund-Nasen-Bedeckungen (MNB) finden Sie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

Mund-Nase-Schutz (MNS) und FFP2-Masken

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie gelten Kontaktreduzierung und die Einhaltung der AHA+L-Regeln abgesehen von der Impfung immer noch als wirksamste Maßnahme zur Verhinderung einer Ansteckung und sollten daher vorrangig erfolgen. Der Atemschutz hat hier eine besondere Bedeutung. Um die Einordnung zu erleichtern, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) eine Übersichtsgrafik erstellt, die Unterschiede einfach erklärt (Plakat der DGUV). Ein FFP2-Masken-Check der DGUV ist abrufbar unter https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/4000

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Corona Virus in Unternehmen werden ausführlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) dargestellt https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/informationen-corona.html

Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (AA) zu internationalen Reisen finden sich unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762


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