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Informationen für Unternehmen zu Coronavirus SARS-CoV-2

Frau in Business Kleidung und FFP2 Maske am Arbeitsplatz

Das sollten Unternehmen wissen und beachten

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und der Infektionszahlen ist am 1. Oktober eine neue Fassung der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung in Kraft getreten. Unternehmer bleiben daher aufgefordert, das Infektionsgeschehen weiter zu beobachten und mit der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, gegebenenfalls zu aktualisieren und bei Bedarf das bestehende betriebliche Hygienekonzept anzupassen. Infektionen sollen weiterhin so früh wie möglich erkannt und die weitere Ausbreitung des Virus verhindert werden. Eine Unterstützung ist hierbei nach wie vor die Corona Warn-App. Die Notwendigkeit der Reduzierung von sozialen Kontakten mit dem Ziel der Vermeidung von Infektionen im beruflichen, privaten und öffentlichen Bereich hat besondere Auswirkungen auf die Arbeitswelt. 

Aktuelle Meldungen:

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Im Einzelnen sind folgende Aspekte im betrieblichen Infektionsschutz zu beachte

  • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern,
  • Handhygiene,
  • Einhaltung der Husten- und Niesetikette,
  • Infektionsschutzgerechtes Lüften von Innenräumen,
  • Verminderung von betriebsbedingten Personenkontakten,
  • Impfungen

Die Arbeitgeber müssen weiterhin im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung betriebliche Hygienekonzepte erstellen bzw. anpassen. Dabei sind Basisschutzmaßnahmen zu berücksichtigen:

  • Mindestabstand von 1,50 m einhalten
  • Personenkontakte im Betrieb reduzieren
  • infektionsschutzgerechtes Lüften von Innenräumen,
  • Maskenpflicht überall dort, wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten
  • regelmäßige betriebliche Testangebote
  • Infektionsschutzmaßnahmen auch in Pausenzeiten und in Pausenbereichen gewährleisten
  • betriebliches Hygienekonzept den Beschäftigten zugänglich machen
  • Beschäftigten ermöglichen, sich während der Arbeitszeit gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen zu lassen
  • Betriebsärzte bei Schutzimpfungen im Betrieb organisatorisch und personell unterstützen.

Corona-Schutzimpfungen spielen aufgrund der bisher gewonnen Erkenntnisse, der weiter entwickelten Impfstoffe und der Erkenntnisse über Booster-Impfungen eine bedeutsame Rolle im Infektionsschutz. Im Rahmen der Unterweisung soll über die Gesundheitsgefährdung bei einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) aufgeklärt und über die Corona-Schutzimpfung informiert werden. Umfassende Informationen der VBG hierzu sind unter VBG-Corona-Schutzimpfungen abrufbar.

Neben Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern werden im Rahmen der Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung besonders die Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes wie Betriebsärztinnen und -ärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit angesprochen. Die Risikobewertung sowie Planung und Durchführung von Maßnahmen sollten in enger Abstimmung mit Betriebsärztinnen und Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit erfolgen. Die Instrumente des Arbeitsschutzes, wie zum Beispiel die arbeitsmedizinische Vorsorge, haben in der Pandemie einen besonderen Stellenwert.

Folgende Informationen und Quellen sind für Unternehmen sinnvoll:

Die VBG liefert aktuelle Informationen auf VBG-Coronavirus rund um Prävention und Versicherungsschutz. Sie bietet branchenspezifische Tipps für sicheres und gesundes Arbeiten und bietet Vorlagen für Hygienepläne und Gefährdungsbeurteilungen an. 

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat zum Thema berufsbedingter Kontakte und Schutzmaßnahmen Informationen zusammengefasst DGUV-Corona, gibt Hinweise für betriebliche Pandemiepläne DGUV-Pandemieplanung.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Hygieneregeln bereitgestellt unter BZgA-Infektionsschutz. 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) informiert zum betrieblichen Infektionsschutz BMAS-BetrieblicherInfektionsschutzund zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten BMAS - AME. 

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt laufend aktualisierte Daten zum Coronavirus SARS-CoV-2 und dem Erkrankungsbild COVID-19 vor und gibt detailliert Hinweise zu Infektionsprävention und Umgang mit möglicherweise infizierten Personen RKI-Coronavirus.

Eine Übersicht zu den Eigenschaften von Mund-Nasen-Schutz (MNS) finden Sie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) BfArM-Schutzmasken.

Um die Einordnung zu erleichtern, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) eine Übersichtsgrafik erstellt, die Unterschiede einfach erklärt IFA-Schutzmasken. Ein FFP2-Masken-Check der DGUV ist abrufbar unter IFA-CheckAtemschutzmasken und als Kurzinformation dargestellt IFA-Maske.

Eine Information zu SARS-CoV-2-Testsystemen sowie eine Liste von empfohlenen Tests finden Sie beim Paul-Ehrlich-Institut Coronavirus und COVID-19 - SARS-CoV-2-Testsysteme (pei.de) 

Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus in Unternehmen werden ausführlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) dargestellt BMAS-CoronaArbeitsrecht. 

Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (AA) zu internationalen Reisen finden sich unter AA-ReiseundSicherheit.

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