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Fluchtwege - Notausgänge

Nutzen:

Fluchtwege und Notausgänge ermöglichen den Personen, das Gebäude im Notfall schnell und barrierefrei zu verlassen oder einen gesicherten Bereich aufzusuchen. Sie ermöglichen den Rettungskräften, schnell zu den Gefahrstellen zu gelangen.

Bereich: Verkehrsflächen in Gebäuden

Es wird untersucht, welche möglichen Gefährdungen auf und an Fluchtwegen und Notausgängen auftreten und welche Maßnahmen zu treffen sind, damit diese sicher und barrierefrei benutzt werden können. Sie können alle Planungsalternativen wählen, die die Gefährdungen vermeiden helfen. Im Folgenden finden Sie einige Hinweise zur barrierefreien Gestaltung, die sich bewährt haben.

Hinweise zu allgemeinen Aspekten der sicheren Gestaltung finden sich im gleichen Gliederungspunkt der VBG-Onlineseite "Arbeitsstätten sicher planen und gestalten".

Hinweise zur barrierefreien Gestaltung:

Zur Evakuierung aus dem Gefahrenbereich sind Fluchtwege folgendermaßen gestaltet:

  • Für den Zwischenaufenthalt sind brandgesicherte Bereiche vorhanden – zum Beispiel Rückzugsräume, ausreichend dimensionierte Podeste.
  • Bei der Kennzeichnung von Fluchtwegen sind die Belange der Menschen mit Behinderungen so zu berücksichtigen, dass die sicherheitsrelevanten Informationen verständlich übermittelt werden. Dies kann zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass wichtige Informationen nach dem Zwei-Sinne-Prinzip zusätzlich zum visuellen Sinneskanal durch einen anderen Sinneskanal durch taktile Zeichen oder Schallzeichen aufgenommen werden können.

    • In Gebäuden, die von gehörlosen und schwerhörigen Personen genutzt werden, sind visuelle Informationen mittels Lichtsignalgebern vorhanden.
    • Für sehbehinderte Personen sind entweder akustische oder taktile Informationen vorgesehen. Informationen können zum Beispiel taktil erfassbar auf Reliefplänen oder hörbar zum Beispiel mit funkgestützten Informations- oder Leitsystemen dargestellt werden.
  • Beim Einsatz vorgeschriebener optischer Sicherheitsleitsysteme sind in Fluchtrichtung weisende akustische Systeme ergänzt.
  • Die baulichen Maßnahmen zu Fluchtwegen und Notausgängen sind gegebenenfalls bei der späteren Nutzung durch organisatorische Maßnahmen des Unternehmers zu ergänzen – zum Beispiel Patenschaften.

Weiterführende Informationen:

BGI 606 "Verschlüsse für Türen von Notausgängen"
ASR A2.3 "Fluchtwege, Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan"
DIN 18040-1 "Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude"
DIN 18040-1 "Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude"

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