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Übungen, Tests und Tools für das Eishockey

Spieler der deutschen Nationalmannschaft jubeln nach einem Tor im WM-Spiel gegen die Slowakei. © imago images/ActionPictures/Peter Schatz

Broschüre

Diagnostik und Betreuung im Eishockey

Präventionsbroschüren feiern Premiere beim Sportsymposium in Herne

Eishockey gilt als schnellste Mannschaftssportart der Welt. Doch die Dynamik des Spiels sowie die besonders harten Zweikämpfe sind mit einem hohen Verletzungsrisiko verbunden. Der VBG-Sportreport 2018 zeigt: rund 80 Prozent aller in den höchsten beiden Spielklassen eingesetzten Eishockeyspieler verletzen sich mindestens einmal pro Saison. Im Schnitt erleidet jeder von ihnen je Spielzeit rund zwei Blessuren, was zu durchschnittlich 60 Verletzungen pro Team führt. Dies sind in der DEL und DEL 2 in der Summe 16.000 Ausfalltage oder anders ausgedrückt, jeder Athlet fällt verletzungsbedingt rund 23 Tage pro Saison aus. Mit neuen Präventionsmedien möchte die VBG Eishockeyclubs bei der Leistungssteigerung, Verletzungsvorbeugung und Gesunderhaltung ihrer Eishockeyspieler und -spielerinnen unterstützen. 

Die beim VBG-Eishockeysymposium vorgestellte Broschüre Diagnostik und Betreuung im Eishockey enthält zahlreiche Tests und Tools für den Trainingsalltag. Diese wurden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) entwickelt und können von den Clubs mit einem geringen Aufwand in unterschiedlichen Leistungsbereichen genutzt werden. Zu den Inhalten des 136 Seiten umfassenden Mediums zählen unter anderem Tests zur

  • aeroben und anaeroben Ausdauer
  • Maximalkraft und Schnellkraft
  • Schnelligkeit und Agilität
  • Beweglichkeit und Stabilität. 

Aber auch wichtige Themen wie Anthropometrie und Konstitution, Beanspruchung, Erholung und die Rückkehr in den Sport nach einer Verletzung werden darin ausführlich behandelt.


Sportspezifische Übungen für ein starkes Eishockeyteam

Broschüre

Trainingsübungen für das Eishockey

Eine weitere neue Publikation, die das erstgenannte Angebot ergänzt, sind die Trainingsübungen für ein starkes Eishockeyteam. Dieses ebenfalls in Kooperation mit dem DEB entwickelte präventive Trainingsprogramm beinhaltet rund 70 Übungen mit den folgenden sechs Schwerpunkten:

  • Aktivierung und Mobilisation
  • Schulterkontrolle
  • Stabilisation und Kräftigung
  • Eishockey-Skills off ice
  • Eishockey-Skills on ice
  • Cool-down und Regeneration 

„Im Verlauf jedes Aufwärmprogramms sollten alle aufgezeigten Übungsbereiche angesprochen werden. Wir empfehlen 3 bis 5 Übungen aus den ersten drei Bereichen durchzuführen und anschließend 1 bis 2 Übungen aus dem Baustein Eishockey off und on ice auszuwählen.“, erklärt VBG-Sportreferent Hendrik Bloch, Projektleiter beider Broschüren.

Um unterschiedlichen Leistungsniveaus und Trainingszuständen gerecht zu werden, gibt es für die Übungen verschiedene Ausführungsvariationen, deren Schwierigkeitsgrade anhand von Sternen gekennzeichnet sind.


Als Printmedium und zum Download verfügbar

Ziel des erstgenannten Mediums ist es, das physische sowie psychische Wohlbefinden der Eishockeyspielerinnen und -spieler zu stärken und mittels der verschiedenen Tests beeinflussbare Risikofaktoren im Eishockey zu bestimmen. Aus den Testergebnissen kann das Trainerteam entsprechende Trainingsmaßnahmen ableiten, um mittelfristig Verletzungen in der Mannschaft zu reduzieren. Dazu tragen auch die Trainingsübungen bei, die für sämtliche Körperpartien und -defizite entsprechende Trainingsinhalte bereithalten. 

Beim VBG-Eishockeysymposium in Herne stießen die druckfrischen Publikationen auf großes Interesse. Beide sind ab sofort als Printmedium über das Medien-Center der VBG kostenfrei bestellbar und stehen im PDF-Format (siehe Download-Boxen) zur Verfügung.

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