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Unterweisungsnachweis

Verhalten im Straßenverkehr
Name der/des Unterweisenden:
Anlass der Unterweisung:
Betrieb/Abteilung:
Ort der Unterweisung:
Datum, Uhrzeit:
Das Drumherum muss stimmen
  • Stellen Sie Ihre Kopfstütze richtig ein. Als Faustformel gilt: Der Kopf soll die Oberkante der Stütze nicht überragen. Zwischen Hinterkopf und Stütze sollte höchstens noch eine flache Hand passen - nur das kann bei Heck- und Frontalaufprall gegen das gefürchtete Halswirbelschleudertrauma (HWS) schützen. Dazu sollte die Lehne fast senkrecht stehen.
  • Alles, was nicht im Innenraum benötigt wird (und dort sicher verstaut werden kann), gehört in den Kofferraum.
  • Legen Sie Ihren Sicherheitsgurt immer an - auch auf den kürzesten Strecken. (Der Airbag ersetzt nicht den Sicherheitsgurt. Nur in Kombination schützen beide Sicherheitssysteme bei einem Unfall optimal.)
  • Auch alle Mitfahrer/innen - auch hinten - müssen angeschnallt ein.
  • Ziehen Sie den Gurt immer straff - nur so kann er beim Unfall optimal schützen.
  • Bei höhenverstellbaren Gurten wählen Sie am besten eine Einstellung, bei der das Gurtband möglichst in der Mitte zwischen Schulter und Hals verläuft.
  • Lassen Sie beschädigte Sicherheitsgurte austauschen.
Allgemeine Verhaltenshinweise
  • Verhalten Sie sich fair und partnerschaftlich im Straßenverkehr. Behandeln Sie die anderen Verkehrsteilnehmer/innen so, wie Sie auch behandelt werden wollen.
  • Lassen Sie sich nicht provozieren. Bleiben Sie souverän. Wenn sich die Gefühle aufschaukeln und Sie aggressiv reagieren, machen Sie Fehler und geraten schnell in nicht mehr beherrschbare Situationen.
  • Vorausschauend fahren, um den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern. Sich nicht von Situationen überraschen lassen. Wer weiß, was auf ihn zukommt, kann souveräner reagieren.
  • Planen Sie immer ein kleines Zeitpolster ein, um nicht in Stress und Hektik zu geraten - außerdem ist es besser, Sie kommen ruhig und entspannt an Ihrem Ziel an.
  • Informieren Sie sich vor Fahrtbeginn über den Zustand der Straßen und der Verkehrssituation - Staus, Unwetter, Glätte, Baustellen. Planen Sie Ihre Fahrtrouten und Ihr Zeitpolster entsprechend.
Geschwindigkeitsverhalten
  • Bei schlechten Sichtverhältnissen oder bei schlechtem Wetter den Fuß vom Gas, da weniger wahrgenommen werden kann.
  • Stets ausreichenden Abstand zum Vordermann einhalten. Als Faustregel gilt dabei, dass der Abstand bei idealen Bedingungen der Hälfte der Tachogeschwindigkeit entsprechen sollte. Sie können sich auch am Abstand der Leitpfosten orientieren. Auf Autobahnen stehen sie etwa alle 50 m, auf Landstraßen alle 25 m. Eine andere Faustregel besagt: Abstand= zwei Sekunden.
  • Durch ausreichenden Abstand lässt sich auch ein ständiges Bremsen und wieder Beschleunigen vermeiden. Das hilft, Benzin zu sparen und entlastet damit den eigenen Geldbeutel und die Umwelt.
  • Bei schlechten Sicht- oder Witterungsverhältnissen den Abstand entsprechend vergrößern, da man weniger wahrnimmt und die Haftung der Reifen geringer ist. Er sollte mindestens der Tachogeschwindigkeit in Metern entsprechen.
  • Bremsweg und Anhalteweg sind nicht identisch. Der Anhalteweg schließt zusätzlich zum Bremsweg auch die Reaktionszeit des Fahrers/der Fahrerin mit ein, in der sich das Auto mit unverminderter Geschwindigkeit vorwärts bewegt. Bei guten Sicht- und Witterungsverhältnissen beträgt der Bremsweg nach der Faustformel bei 50 km/h circa 25 m, der Reaktionsweg 15 m. Der Anhalteweg beträgt dann circa 40 m.


Teilnehmer/innen

Name, Vorname Unterschrift
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Unterweisende/r

 

 

© 2012 VBG - Hamburg; Stand: Januar 2009

In diesem Dokument wird auf eine geschlechtsneutrale Schreibweise geachtet. Wo dieses nicht möglich ist, wird zugunsten der besseren Lesbarkeit das ursprüngliche grammatische Geschlecht verwendet. Es wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass damit auch jeweils das andere Geschlecht angesprochen ist.

 



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