Beurteilung der Arbeitsbedingungen
Dienstfahrten besser gestalten
Diese Beurteilung der Fahrbedingungen besteht aus den folgenden Prozessschritten. Bitte wählen Sie die Themenbereiche aus, die auf Ihren Betrieb zutreffen:
Betrieb:
Bereich/Art der Fahrten:
Bearbeiter/in:
Datum:
Die Beurteilung der Fahrbedingungen versetzt Sie in die Lage, mögliche Gefährdungen, Belastungen und Beeinträchtigungen bei Dienstfahrten frühzeitig zu erkennen, Risiken einzuschätzen und entsprechende Verbesserungsmaßnahmen sowie Wirkungskontrollen einzuleiten. Nach dem Arbeitsschutzgesetz sind Sie zu einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen verpflichtet. Das vorliegende Muster entspricht dieser Vorschrift. Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen ist zu dokumentieren.
Verhalten im Straßenverkehr
Ziel:
Die Beschäftigten sollen bei ihrer Dienstfahrt so sicher und so effektiv wie möglich ihr Ziel erreichen.
Was tun?
Handlungs-
bedarf
Aktivitäten bei
Handlungsbedarf
durch... ...bis
Organisation
Es ist ermittelt, welche Gefährdungen und Risiken bei den geplanten Dienstfahrten auftreten können (Gefährdungen von gleichen Arten von Dienstfahrten können gemeinsam ermittelt werden).
Zum Beispiel lange Fahrzeiten, Witterungsbedingungen, Staus und Verkehrsaufkommen, Fahrverhalten, technische Sicherheit der Fahrzeuge, Pannen und Unfallgefahren
Ja
Nein
Die Schutzmaßnahmen sind entsprechend der analysierten Gefährdungen und der eingeschätzten Risiken festgelegt.
Ja
Nein
Bei der Arbeits- und Zeitplanung werden die Fahrbedingungen für Dienstfahrten mitberücksichtigt.
Zum Beispiel Verkehrsaufkommen, mögliche Staus, Fahrzeiten, Witterungsbedingungen, Parkbedingungen, bei längeren Fahrten auch Pausen, Checkliste "Fahrbedingungen für Dienstfahrten" nutzen
Ja
Nein
Personaleinsatz
Es ist sichergestellt, dass die Fahrzeugführer/innen den Anforderungen entsprechend befähigt sind.
Zum Beispiel fachlich und persönlich geeignet, Qualifikationsnachweise (Führerscheine), körperliche Eignung, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen
Ja
Nein
Auch Aushilfskräfte besitzen die fachliche und persönliche Eignung.
Ja
Nein
Es ist ermittelt, welche Beschäftigten arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen müssen und welchen Beschäftigten diese Untersuchung angeboten wird (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (G 25)).
Sich vom Betriebsarzt/-ärztin beraten lassen
Ja
Nein
Die körperliche Eignung der Beschäftigten für die Fahrtätigkeit ist festgestellt.
Zum Beispiel durch arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (G 25))
Ja
Nein
Es gibt Arbeitsanweisungen für die Beschäftigten, in denen die Anforderungen des sicheren Verhaltens im Straßenverkehr enthalten sind.
Ja
Nein
Fahrzeugtechnik/-ausstattung
Die Bedienungsanleitungen der Fahrzeuge sind vorhanden und in den Fahrzeugen griffbereit.
Ja
Nein
Warnwesten stehen in ausreichender Anzahl und Qualität zur Verfügung.
Ja
Nein
Die erforderlichen Erste-Hilfe-Materialien sind in den Fahrzeugen vorhanden (Verbandkasten).
Ja
Nein
Die Beschäftigten sind angewiesen, die Straßenverkehrstauglichkeit des Fahrzeugs regelmäßig zu überprüfen.
Zum Beispiel Beleuchtung, Reifen, äußerlich erkennbare Schäden
Ja
Nein
Die Beschäftigten sind angewiesen, Mängel an den Fahrzeugen sofort zu beseitigen (soweit sie dazu in der Lage sind), die Instandsetzung zu veranlassen beziehungsweise die Fahrzeuge umgehend der weiteren Benutzung zu entziehen.
Ja
Nein
Es ist sichergestellt, dass die Fristen für die technische Überwachung der Fahrzeuge eingehalten werden.
Ja
Nein
Es ist ermittelt, ob und welche Lasten zu transportieren sind.
Ja
Nein
Die für die Sicherung der Ladung geeigneten Hilfsmittel stehen zur Verfügung.
Zum Beispiel Zurrgurte, Netze, Keile, Antirutschmatten, feste Kästen
Ja
Nein
Information zum Fahrverhalten
Die Beschäftigten sind in sicherem Verhalten im Straßenverkehr und im Behandeln der Fahrzeuge unterwiesen. Unterweisungshilfen nutzen
Ja
Nein
Die Fristen für die Wiederholung der Unterweisung sind festgelegt.
Ja
Nein
Die Beschäftigten erhalten die erforderlichen Informationen zum sicheren Verhalten auf Dienst- und Arbeitswegen.
Infoblätter nutzen
Ja
Nein
Es werden Motivationsmaßnahmen zum sicheren Verhalten auf Dienst- und Arbeitswegen durchgeführt.
Zum Beispiel Motivationsplakate, Aktionen
Ja
Nein
Die Beschäftigten sind informiert, wie sie sich bei einem Unfall zu verhalten haben.
Infoblatt "Wie verhalte ich mich bei einem Unfall richtig?" nutzen
Ja
Nein