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Infoblatt für Beschäftigte zum Ausdrucken

Fahren bei Nebel

Nebel täuscht uns hinter´m Steuer
Nebel besteht aus unzähligen kleinen Wassertropfen. Diese brechen und zerstreuen jeden Lichtstrahl, was zu einer schlechten Sicht führt. Des Weiteren kommt es bei Nebel häufig zu optischen Täuschungen - zum Beispiel werden Entfernungen falsch eingeschätzt. Durch den Nebelschleier fehlen auch Anhaltspunkte und Kontraste aus der Umgebung - die gefahrene Geschwindigkeit wird häufig unterschätzt, die Konzentration überfordert und Gefahrensituationen zu spät erkannt. Insbesondere im Herbst und Winter ist mit Nebeleinbrüchen zu rechnen. Nebel tritt in der Regel in Talsenken, an Flüssen sowie in Wiesen- und Waldgebieten auf.
Tipps für ein sicheres Fahren bei Nebel

  • Nicht an den Vordermann "anhängen". Dieser sieht auch nicht besser als man selbst, häufig noch weniger, wenn er vorausfährt und die Nebelwand vor sich hat.
  • Den Abstand zum Vordermann anpassen. Als Faustregel gilt: Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand. Aber daran denken: Nebel kann zu optischen Täuschungen führen. Der Abstand zum Vordermann erscheint größer als er ist.
  • Auch das Tempo der Sichtweite anpassen. Die Geschwindigkeit in km/h sollte in etwa der Sichtweite in Metern entsprechen. Als Orientierungshilfe können die Leitpfosten am Straßenrand dienen. Sie stehen auf Autobahnen im Abstand von 50 m, auf Landstraßen im Abstand von 25 m zueinander.
  • Nebelschlussleuchte erst bei Sichtweiten unter 50 m einschalten. Bei größeren Sichtweiten schadet sie eher, da sie den nachfolgenden Verkehr blendet.
  • Nicht am Mittelstreifen orientieren, sondern an den Leitpfosten oder der Fahrbahnbegrenzung rechts.
  • Schon bei ersten Anzeichen von Nebel Abblendlicht einschalten und die Geschwindigkeit herabsetzen - mit Nebelwänden rechnen.
  • Scheibenwischer betätigen, da sich der Nebel auf der Windschutzscheibe absetzt.

 

© 2012 VBG - Hamburg; Stand: Januar 2009

In diesem Dokument wird auf eine geschlechtsneutrale Schreibweise geachtet. Wo dieses nicht möglich ist, wird zugunsten der besseren Lesbarkeit das ursprüngliche grammatische Geschlecht verwendet. Es wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass damit auch jeweils das andere Geschlecht angesprochen ist.

 



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