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Allgemeine Arbeitsanweisung für Führungskräfte

Dienstfahrten und Arbeitswege
Betrieb:
Name der Führungskraft:
Datum:
Vorgesetzte/r:
  • Setzen Sie unsere Zielsetzung aktiv um, dass sich auf Dienstfahrten und Arbeitswegen keine Unfälle ereignen und dass sich die Beschäftigten sicher verhalten.
  • Führen Sie die Gefährdungsbeurteilung durch am: Beziehen Sie dabei Ihre Beschäftigten mit ein.
  • Stellen Sie sicher, dass die Fahrzeugführer/innen den Anforderungen entsprechend befähigt sind - Kriterien: fachlich und persönlich geeignet, Qualifikationsnachweise (Führerscheine), körperliche Eignung, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen. Achten Sie auch bei den Aushilfskräften auf die fachliche und persönliche Eignung.
  • Berücksichtigen Sie bei der Arbeits- und Zeitplanung, dass bei Dienstfahrten auch die Fahrbedingungen beachtet werden (Verkehrsaufkommen, Witterung, Fahrzeiten). So entsteht kein unnötiger Zeitdruck im Straßenverkehr und die Beschäftigten können konzentriert am Einsatzort/beim Kunden eintreffen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Beschäftigten nur technisch einwandfreie Fahrzeuge für Dienstfahrten nutzen. Weisen Sie an, dass die Beschäftigten die Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs regelmäßig überprüfen - zum Beispiel Beleuchtung, Reifen, äußerlich erkennbare Schäden - Fahrzeug-Check nutzen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Warnweste für jedes Fahrzeug zur Verfügung steht. Die Zahl der Warnwesten sollte der regelmäßig beförderten Zahl der Fahrzeugbesatzung entsprechen. Sorgen Sie dafür, dass das Erste-Hilfe-Material (Verbandkasten) in jedem Fahrzeug vorhanden ist, dass es vollständig und nicht veraltet ist.
  • Stellen Sie sicher, dass geeignete und mangelfreie Ladungssicherungsmittel zur Verfügung stehen, wenn eine Ladung transportiert werden muss.
  • Weisen Sie Ihre Beschäftigten an, Mängel an den Fahrzeugen sofort zu beseitigen - soweit sie dazu in der Lage sind -, die Instandsetzung zu veranlassen beziehungsweise die Fahrzeuge umgehend der weiteren Benutzung zu entziehen.
  • Weisen Sie Ihre Beschäftigten an, auf Dienstfahrten keinen Alkohol, keine Drogen und keine die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigenden Medikamente zu sich zu nehmen.
  • Vereinbaren Sie mit den Beschäftigten, welche Möglichkeiten es gibt, Verbesserungsvorschläge für die Planung von Dienstfahrten einzubringen und wie mit den Vorschlägen verfahren wird.
  • Sie unterweisen Ihre Beschäftigten, die auf Dienstfahrten sind, über das sichere und wirtschaftliche Verhalten im Straßenverkehr - folgende Unterweisungshilfen nutzen:
  • Sie unterweisen alle Beschäftigten über sicheres Verhalten auf den Arbeitswegen, um die Kenntnisse über sicheres Verhalten in diesen unfallträchtigen Bereichen zu verbessern und damit auch die hohen Unfallfolgekosten zu verringern.
  • Die folgenden Infoblätter zur Verkehrssicherheit werden an die Beschäftigten ausgehändigt, um sicheres Verhalten im Straßenverkehr auf Dienst- und Arbeitswegen zu fördern:
    Abstand und Geschwindigkeit im Straßenverkehr
    Fahren bei Dunkelheit
    Fahren bei Nässe
    Fahren bei Nebel
    Fahren im Winter
    Technik des Fahrzeugs
    Kleintransporter - Ladungssicherung
    Auf zwei Rädern zur Arbeit
    Umweltschonend fahren
    Verhalten nach einem Unfall
    Unfallversicherungsschutz auf dem Arbeitsweg
  • Es werden die Medien der VBG zum Thema "Unfallverhütung Straße" genutzt - zu finden unter www.vbg.de (Downloads und Medien)
  • Verhalten Sie sich im Straßenverkehr und im Betrieb immer als Vorbild. Bedenken Sie, dass Sie unglaubwürdig werden, wenn Sie von Ihren Beschäftigten etwas fordern, was Sie selbst nicht einhalten.
  • Die Dokumente der durchgeführten Beurteilung der Arbeitsbedingungen zum Thema Dienstfahrten, der durchgeführten Unterweisungen, der durchgeführten Prüfungen und der durchgeführten arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen sind abgelegt bei




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Unterschrift Führungskraft Unterschrift Vorgesetzte/r

 

© 2012 VBG - Hamburg; Stand: Januar 2009

In diesem Dokument wird auf eine geschlechtsneutrale Schreibweise geachtet. Wo dieses nicht möglich ist, wird zugunsten der besseren Lesbarkeit das ursprüngliche grammatische Geschlecht verwendet. Es wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass damit auch jeweils das andere Geschlecht angesprochen ist.

 



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