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VBG und BG BAHNEN fusionieren 2010

Nach dem Zusammenschluss der VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) und der BG der keramischen und Glas-Industrie (BGGK) am 01.01.2009, folgte am 01.01.2010 die Fusion mit der BG BAHNEN (Berufsgenossenschaft der Straßen-, U-Bahnen und Eisenbahnen) zur neuen VBG. Das haben die Vertreterversammlungen aller drei Unfallversicherungsträger beschlossen.

Der Fusionsbeschluss unterstützt eine umfassende Reform der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz wurde 2008 im Bundestag beschlossen. „Das ist ein klares Zeichen an die Politik für die Zukunftsfähigkeit der gesetzlichen Unfallversicherung. Der Zusammenschluss der drei Berufsgenossenschaften schafft effiziente Strukturen und sichert eine gleichbleibend hohe Qualität unserer Leistungen“, erklärt Dr. Dieter Ludwig, Vorsitzender der Vertreterversammlung der BG BAHNEN.

Die vereinigte Berufsgenossenschaft mit Hauptsitz in Hamburg wird den Namen VBG tragen und bundesweit für ca.750.000 Mitgliedsunternehmen und über 8 Mio. versicherte Arbeitnehmer tätig sein. Die bestmögliche, branchenbezogene Betreuung der Mitgliedsunternehmen und deren Beschäftigten und die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit stehen dabei für die neue VBG im Vordergrund. Einheitliche Geschäftsprozesse und die gemeinsame Nutzung des spezifischen IT- Anwendungssystems sorgen für Einsparungen.

Mitgliedsunternehmen und ihre Beschäftigten werden nach den Fusionen weiterhin optimal betreut werden, das sichern die Organisatoren des Fusionsprozesses zu. Die branchenbezogene Präventions- und Rehabilitationsarbeit für Versicherte in Straßenbahn-, Eisenbahn- und Seilbahnunternehmen ist auch für die Zukunft sichergestellt.

Bernd Palsbröker, Vorsitzender der Vertreterversammlung der VBG, ergänzt: „Die Branchenvielfalt der neuen VBG wird unsere große Stärke: In einer starken Solidargemeinschaft bieten wir branchenspezifische Konzepte zur Reduzierung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten und zur effizienten Rehabilitation Versicherter. “