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Bereichsmenu Portrait Simon Asta

Erster Bundesliga-Spieler des Jahrgangs 2001

Augsburgs jüngster Bundesliga-Debütant Simon Asta während eines Trainingsspiels. Augsburg, März 2018

Augsburgs Simon Asta überzeugt beim Debüt am 34. Spieltag

Am letzten Tag der Bundesliga-Saison 2017/18 gab es mit Sicherheit torreichere Spiele und solche mit mehr Höhepunkten als das 2:0 des SC Freiburg gegen den FC Augsburg. Für einen Spieler jedoch ist es aber ohne Zweifel eine ganz besondere Erfahrung gewesen: Zehn Minuten vor Schluss wurde Simon Asta eingewechselt. Mit 17 Jahren, drei Monaten und 17 Tagen ist Simon der jüngste Bundesliga-Debütant in der FCA-Historie. Wir blicken auf sein Debüt zurück.

Starker Auftritt in schwachem Spiel

Es war nicht das beste Spiel der Augsburger in dieser Saison. Der Klassenerhalt war bereits geschafft, Europa nicht mehr zu erreichen. Gegen die starken Freiburger, für die es noch gegen den Abstieg ging, verlor man letztlich verdient. Doch ein Highlight aus Sicht des FCA gab es dennoch: Die Einwechslung des 17 Jahre alten Simon Asta, der als erster Spieler des Jahrgangs 2001 in der Bundesliga auflief. In elf Minuten Spielzeit hatte Simon acht Ballkontakte, eine Passquote von 75 % sowie eine Zweikampfquote von 100 % bei drei gewonnenen Zweikämpfen. Damit konnte Simon sein Talent bereits andeuten und zeigen, dass man in der kommenden Spielzeit mit ihm rechnen darf.

„Vor so vielen Fans zu spielen, das ist der Traum eines jeden Fußballers.“ (Simon Asta, FC Augsburg)


Von der U17 ins Profiteam

Der schnelle und technisch gut ausgebildete Außenverteidiger konzentriert sich seit seinem Realschulabschluss im vergangenen Sommer ausschließlich auf den Fußball. Seitdem lief er 21-mal für die U17 des FCA auf, trainierte einige Male mit den Profis und war sogar im Trainingslager auf Teneriffa dabei.

Seinen schnellen Aufstieg in den Profikader hat er allerdings nicht nur seiner eigenen Leistung zu verdanken, sondern auch indirekt dem seit der Winterpause suspendierten Daniel Opare. Für ihn rückte Raphael Framberger in die Startelf. Simon kam als Backup in den Kader. Auch wenn letztendlich Jonathan Schmid als Ersatz für Raphael eingesetzt wurde, konnte sich Simon sein Debüt am letzten Spieltag durch gute Trainingsleistungen verdienen. Sein Trainer Manuel Baum erklärt: „Wir wollten ihm zeigen, dass er das auch in der Bundesliga umsetzen kann.“


Talent mit aussichtsreicher Zukunft

Auch wenn es möglich ist, dass Augsburg im Sommer auf dem Transfermarkt tätig wird, ist Simon mit Sicherheit im Training der Profis dabei und wird sich wieder beweisen können. Mit seiner physischen Veranlagung und seinem Spielverständnis ist es ihm definitiv zuzutrauen, den dauerhaften Sprung in den engeren Bundesliga-Kader zu schaffen. Motiviert ist das Toptalent ohne Zweifel: „Ich will weiter Gas geben und so viel Bundesligaspiele wie möglich sammeln.“, betont er.


Durch seinen Einsatz am letzten Spieltag wurde Simon zum ersten Spieler des Jahrgangs 2001 in der Bundesliga sowie zum sechstjüngsten Bundesligadebütanten aller Zeiten. Kann er an seine bisherige Leistung anknüpfen, werden in der kommenden Spielzeit mit Sicherheit einige Bundesliga-Partien für den FCA folgen.


Quelle: Gokixx