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Toni Kroos ist Fußballer des Jahres 2018

Real Madrids Mittelfeldstratege Toni Kroos im Spiel gegen den CD Leganes am 6. November 2016.

Reals Mittelfeld-Star erstmals als bester Spieler ausgezeichnet

Toni Kroos ist erstmalig zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt worden. Nachdem er im vergangenen Jahr noch den zweiten Platz hinter Philipp Lahm belegte, setzte sich Toni mit insgesamt 185 Stimmen gegen Stürmer Nils Petersen vom SC Freiburg (39 Stimmen) und Schalkes Verteidiger Naldo (38 Stimmen) durch.

Im Rahmen des seit 1960 vergebenen Titels küren die Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) und das Kicker-Sportmagazin jährlich den besten Spieler der Saison. Zum Kandidatenkreis zählen alle deutschen Spieler sowie alle bei einem Verein der Fußball-Bundesliga unter Vertrag stehenden ausländischen Fußballer. Rekord-Titelträger ist Franz Beckenbauer, der die Auszeichnung insgesamt viermal erhielt.


Platz 1: Toni Kroos (Real Madrid)

Trotz des frühen Aus mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2018, kann Toni Kroos auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit seinem Verein Real Madrid, deren Zentrale er zusammen mit Mannschaftskollege Luka Modric maßgeblich steuert, gelang ihm der dritte Champions-League-Sieg in Folge. Nach schwachem Saisonstart der gesamten Mannschaft erhielt Kroos Lob von allen Seiten besonders für sein Auftreten in den entscheidenden internationalen Partien und beendete die Saison mit 5 Toren und 10 Vorlagen in insgesamt 43 Spielen. Gegenüber dem „Kicker" nahm er zu der Auszeichnung Stellung:

"Fußballer des Jahres – das ist ein Preis, den man nicht so einfach bekommt – und vor allem auch nicht jeder."


Platz 2: Nils Petersen (SC Freiburg)

In der Saison 17/18 hatte Nils Petersen entscheidenden Anteil am Klassenerhalt des SC Freiburg. Mit 15 Toren in 32 Spielen festigte er nicht nur seinen Status als Führungsspieler, sondern spielte sich auch in den Fokus der Nationalmannschaft. Obwohl er es nicht in die endgültige Auswahl für die Weltmeisterschaft schaffte, nominierte ihn Bundestrainer Joachim Löw, im Vorfeld für viele überraschend, für den vorläufigen Kader.


Platz 3: Naldo (Schalke 04)

Mit starken Defensivleistungen und seiner Torgefahr bei Standardsituationen überzeugte Naldo in der erfolgreichsten Schalker Saison seit Jahren. Damit trug der 34-Jährige entscheidend zum zweiten Platz und der Champions-League-Qualifikation der Gelsenkirchener bei. Seine 7 Tore und 2 Vorlagen in 34 Spielen machten ihn 2017/18 zum torgefährlichsten Innenverteidiger der Bundesliga. Nicht zuletzt durch seinen Last-Minute-Ausgleich zum 4:4 Endstand im Revierderby gegen Borussia Dortmund avancierte Naldo zum Publikumsliebling.


Quelle: Gokixx