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Bereichsmenu Verletzungsstatistik 2016/17

Frankfurt Spitzenreiter der Verletzungsstatistik

Eintracht-Stürmer Ante Rebic kniet im DFB-Pokalfinale verletzt auf dem Spielfeld. Berlin, Mai 2017

Hessen hatten 2016/17 im Schnitt die höchste Ausfallquote der 1. Bundesliga

Trotz hervorragender Betreuung durch Athletiktrainer, Physiotherapeuten und Masseure sind Verletzungen im Leistungsbereich keine Seltenheit und treten immer wieder auf. Denn die Belastung für die Profis der Bundesliga ist enorm! Aber welcher Erstligaverein hatte in der vergangenen Bundesliga-Spielzeit die meisten Ausfälle zu beklagen?

Die Statistik von fussballverletzungen.com bezieht sich einerseits auf die summierten Ausfalltage, die eine Mannschaft verkraften musste und andererseits auf die Größe des Kaders. Aus diesen beiden Größen wird die durchschnittliche Ausfallzeit pro Spieler errechnet.


So sieht das Ergebnis der vergangenen Saison aus:

  1. FC Ingolstadt – 15,42 durchschnittliche Ausfalltage pro Spieler

  2. TSG Hoffenheim – 28,57

  3. Darmstadt 98 – 31,57

  4. Hamburger SV – 37,03

  5. RB Leipzig – 37,29

  6. SC Freiburg – 40,98

  7. Mainz 05 – 47,02

  8. FC Köln – 48,79

  9. Bayern München – 52,04

  10. Hertha BSC – 54,30

  11. Bayer Leverkusen – 57,02

  12. Schalke 04 – 60,40

  13. VfL Wolfsburg – 60,80

  14. FC Augsburg – 62,66

  15. Borussia M’Gladbach – 63,57

  16. Werder Bremen – 65,09

  17. Borussia Dortmund – 65,61

  18. Eintracht Frankfurt – 76,77


Ein voreiliger Rückschluss von diesen Zahlen auf den Fitnesszustand oder die Trainingssteuerung verbietet sich. Aus der Tabelle kann aber zum Beispiel ein Grund für die schlechte Rückrunde von Eintracht Frankfurt gedeutet werden: Kurz vor der Winterpause noch auf Platz 4, verloren die Hessen in der zweiten Saisonhälfte durch langfristige Verletzungen viele Schlüsselspieler, was sich negativ auf den Erfolg des Clubs auswirkte.

Andererseits stiegen Darmstadt und Ingolstadt trotz einer geringen Ausfallquote von durchschnittlich 15 beziehungsweise 31 Tagen je Spieler beide in die 2. Liga ab. Und der Vorletzte im Ranking Borussia Dortmund erreichte mit durchschnittlich 65 Verletzungstagen zum Saisonschluss dennoch den dritten Tabellenplatz. Damit wird deutlich, dass auch andere Faktoren, wie zum Beispiel die Kadergröße und Spielerqualität, für den Mannschaftserfolg ausschlaggebend sind.


Quelle: Gokixx