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Welcher Coach darf es sein?

Thomas Tuchel beim Abschiedsspiel von Nikolce Noveski in der Opel Arena. Mainz, September 2017

Diese Bundesliga-Trainer sind zurzeit ohne Verein

Manchmal geht es leider schneller als man denkt: Als erster Coach der laufenden Saison wurde Andries Jonker beim VfL Wolfsburg entlassen und ist nun wieder auf dem Trainermarkt verfügbar. Doch er ist nicht der einzige mit großem Namen, der aktuell keinen Verein betreut. Wir stellen fünf weitere Trainer vor, die sofort verpflichtet werden können.

Thomas Tuchel

Seit seiner Entlassung am 30. Mai ist der amtierende DFB-Pokalsieger vereinslos. Tuchel gilt als sehr moderner Trainer und holte in 107 Spielen mit dem BVB im Schnitt 2,12 Punkte. Wegen Differenzen mit der Vereinsführung musste er jedoch trotz Pokalgewinn gehen. Zuletzt wurde Tuchel mit dem FC Chelsea und Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht.


Holger Stanislawski

Stanislawski und der FC St. Pauli galten lange Zeit als untrennbar. Nachdem er von 1993 bis 2004 als Spieler aktiv war, wurde er direkt nach dem Karriereende sportlicher Leiter. Bis zum Ende der Saison 2010/11 coachte er 126 Spiele der Hamburger, entschied sich dann aber zum 1. Juli 2011 die TSG Hoffenheim zu übernehmen. Nach nur 24 Spielen endete diese Tätigkeit. 2012/2013 war Stanislawski dann Trainer des 1.FC Köln und holte in 37 Spielen im Schnitt 1,62 Punkte. Nach nur einer Saison war aber auch dieses Gastspiel beendet. Angeblich hatten zuletzt Darmstadt und Düsseldorf Interesse am Hamburger.


Thomas Schaaf

Was Holger Stanislawski für den FC St. Pauli ist, ist Thomas Schaaf für Werder Bremen: von 1974 bis 2013 war er als Spieler von der Jugend an bis zur Trainerposition tätig. Die erste Mannschaft coachte er 644 Spiele lang und holte im Schnitt 1,65 Punkte. Nach einem Jahr ohne Tätigkeit, trainierte Schaaf eine Saison lang die Eintracht aus Frankfurt und übernahm 2016 noch für elf Spiele Hannover 96. Seit April 2016 ist er vereinslos und zurzeit als Spielebeobachter für die UEFA tätig, schließt aber ein Engagement als Trainier weiterhin nicht aus.


Armin Veh

Der Augsburger ist seit März 2016 vereinslos. Seine Trainerkarriere begann im Juni 1990 beim FC Augsburg. 1996 zog es ihn zu Greuther Fürth, wo er den Verein bereits nach 15 Monaten wieder verließ. Der SSV Reutlingen verpflichtete ihn 1998 und Veh holte in 122 Spielen im Schnitt 1,80 Punkte. Es folgeten 2002 Hansa Rostock und 2003 erneut der FC Augsburg. 2006 ging er zum VfB Stuttgart, mit dem er 2007 Deutscher Meister wurde. Beim VfL Wolfsburg war er 2009/2010 Trainer, Aufsichtsratsmitglied und Manager.Anschließend trainierte er acht Monate lang den HSV, bevor er von 2011 bis 2014 Eintracht Frankfurt betreute. Nach einem viermonatigen Comeback beim VfB Stuttgart 2014 kehrte er 2015 für 27 Spiele nach Frankfurt zurück.


Markus Weinzierl

Der Straubinger wurde kurz vor Saisonbeginn beim FC Schalke entlassen. In 50 Spielen holte er durchschnittlich 1,52 Punkte und war nur ein Jahr lang Trainer. Seine Trainerkarriere begann 2008 bei Jahn Regensburg, wo er bereits in der Saison zuvor als Co-Trainer tätig war. Bis zum Ende der Saison 2011/2012 konnte er in 140 Spielen 1,39 Punkte pro Partie holen. Anschließend ging er zum FC Augsburg, wo er ebenfalls vier Saisons lang tätig war und in 154 Spielen 1,30 Punkte pro Spiel holte.


Quelle: Gokixx