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Bereichsmenu Vorteile von Beidfüßigkeit

Flexibilität und Vielseitigkeit im Spiel

Mit seinem linken Fuß erzielt Bayern Münchens Douglas Costa das 1:0 Siegtor im DFB-Pokal-Achtelfinalspiel gegen den VfL Wolfsburg.

Darum ist Beidfüßigkeit so wichtig

Vor kurzem hat eine Statistik des Bezahlsenders Sky die Fuß-Verteilung in der Bundesliga untersucht. Aber wieso ist so eine Statistik überhaupt interessant? Was macht Beidfüßigkeit im modernen Profi-Fußball zu einem entscheidenden Qualitätsmerkmal? Wir werfen einen Blick auf verschiedene Aspekte und Vorteile, die diese technische Fähigkeit mit sich bringt.

Schusssicher aus jeder Position

Beidfüßigkeit ist heutzutage eine sehr begehrte Fertigkeit und ein wichtiges Lernziel der internationalen Nachwuchsleistungszentren. Mit ihrer Hilfe seid Ihr im Spiel schwerer auszurechnen und enorm flexibel. Egal, ob beim Abschluss oder beim Passspiel: Als beidfüßiger Spieler habt Ihr stets mehr Optionen und seid nicht auf einen Fuß beschränkt.


Vorteile im Kampf um Stammplatz

Dadurch entwickelt Ihr eine individuelle Klasse, die Euch möglicherweise sogar einzigartig macht. Außerdem habt Ihr einen klaren Vorteil gegenüber Spielern, die über nur einen starken Fuß verfügen und deswegen größere Chancen im Kampf um einen Stammplatz.

Als beidfüßiger Spieler seid ihr zudem beim First Touch viel variabler und könnt damit Euer Tempo und Eure Geschwindigkeit massiv unterstützen. Ferner seid Ihr im Team variabel einsetzbar und könnt sowohl auf beiden Flügeln, als auch in der Zentrale agieren. Deswegen sind beidfüßige Spieler, wie zum Beispiel DFB-Pokalheld Douglas Costa (siehe Foto), heute sehr gefragt und entsprechend beliebt bei den Trainern.


So trainiert Ihr Beidfüßigkeit

Eure Beidfüßigkeit könnt Ihr ganz einfach im Mannschaftstraining oder in simplen Übungen außerhalb der regulären Einheiten trainieren. Dabei gilt wie bei jeder Form des Zusatztrainings: Sprecht die Einheiten mit Eurem Trainerteam ab, um maximalen Erfolg zu erzielen.

  • Achtet beim Training darauf, nicht immer alles nur mit dem stärkeren Fuß zu machen, sondern beide Füße gleichermaßen zu beanspruchen. Sei es beim Schuss-, Pass- oder Flankentraining. Dabei gilt es geduldig zu bleiben und sich auch mit kleinen Fortschritten zufrieden zu geben.

  • Um auf dem Feld beidfüßig zu agieren, wird eine gute Beweglichkeit in jedem Bein vorausgesetzt. Durch häufiges Einsetzen des schwächeren Fußes im Training kommt nach und nach Besserung in der Beweglichkeit im Bein. Aber auch hier gilt es geduldig zu bleiben.

  • Außerhalb des Trainings könnt Ihr Euren schwachen Fuß mit einfachen Übungen, wie zum Beispiel dem Jonglieren, trainieren. Haltet den Ball nur mit dem schwächeren Fuß hoch und macht das so lange, bis Ihr den Ball mit dem schwachen Fuß beliebig lange hochhalten könnt.

  • Achtet darauf, den schwachen Fuß nicht zu überlasten. Auch gilt es natürlich, weiter an Eurem starken Fuß zu arbeiten. Trainiert Ihr beide Füße ausgewogen und gleichmäßig, werdet Ihr schnell einen Fortschritt sehen.

Heutzutage sind technische und taktische Flexibilität besonders wichtig und werden von den Trainern gerne gesehen. Dabei kann gerade die Beidfüßigkeit eine entscheidende Rolle spielen und Euch viele Vorteile im Spiel bringen. Versucht also beide Füße gleichermaßen zu trainieren, um für Eure Gegenspieler unberechenbar zu bleiben.


Quelle: Gokixx