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Was macht einen Führungsspieler aus?

Portugals Top-Star Cristiano Ronaldo gibt seinen Mannschaftskollegen Anweisungen im EM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg. Lissabon, Oktober 2019

Diese Qualitäten machen euch zum Teamleader

Jede Mannschaft braucht einen oder mehrere Führungsspieler, die dafür sorgen, dass alle hundert Prozent geben und in schwierigen Situationen das Team zusammenhalten. Wir nennen euch Eigenschaften, die für diese Position wichtig sind.

Übernehmt Verantwortung

Wenn ihr sichere Schützen seid, könnt oder solltet ihr die Standards übernehmen. Schießt den entscheidenden Elfmeter oder übernehmt den Freistoß. Ihr müsst mit dem Druck klarkommen, um ein Führungsspieler zu sein. Aber nur dann, wenn ihr für die jeweilige Situation wirklich die beste Option seid. Habt immer eine eigene Meinung und versteckt diese nicht. Äußert sie ruhig in respektvollem und anständigem Umgangston. 


Wichtiger Ansprechpartner für Mannschaftskollegen 

Für Mitspieler sind Leader die wichtigsten Ansprechpersonen im Team. Eine Eigenschaft, die jeder Führungsspieler hat, ist Loyalität. Niemals würden sie einen Mitspieler anzuschwärzen. Stattdessen haben sie stets ein offenes Ohr für die Probleme ihrer Mannschaftskollegen und nehmen sich Zeit, um mit ihnen darüber zu reden. Wenn es mal nicht gut läuft, stellen sie sich vor die Mannschaft oder auch vor einzelne Spieler und halten ihnen den Rücken frei. Probleme, die ihnen anvertraut werden, vertreten sie vor dem Trainerteam und suchen mit diesem gemeinsam nach einer Lösung. 


Den Teamgeist fördern

Ein Führungsspieler nimmt großen Einfluss auf den Zusammenhalt der Mannschaft. Er kann gemeinschaftliche Aktivitäten im Mannschaftskreis antreiben. Damit unterstützt er die Bindung des Teams und hält das Mannschaftsgefüge intakt. Mannschaftsfahrten und Abende, die man zusammen verbringt, stärken die Gemeinschaft.


Unterstützt euren Trainer

Eure Motivation zeigt ihr, indem ihr dem Trainer bei der Führung der Mannschaft unter die Arme greift. Vor dem Spiel helft ihr, wo ihr könnt, während des Spiels gebt ihr Informationen weiter und helft dabei, den angestrebten Plan durchzuziehen. Auch in der Nachbereitung – egal ob bei Erfolgen oder Niederlagen – nehmt ihr euch nicht aus der Verantwortung.


Motiviert, kommandiert und gebt 110 Prozent

Führungsspieler müssen für ihre Mannschaft da sein. Sie muss sich an euch hochziehen können. Muntert sie deshalb nach Gegentoren auf und fordert nach Rückständen eine Reaktion der Mannschaft. Geht dabei immer voran und haucht den Teamkollegen wieder Selbstvertrauen ein und gebt ihnen Kommandos. Vergesst nicht, an die Vorgaben des Trainers zu erinnern und diese auf dem Platz gekonnt umzusetzen. Als Führungsspieler seid ihr nämlich auch der verlängerte Arm des Trainers. 


Positiver Auftritt und überzeugende Körpersprache

Das alles kann man natürlich schlecht vermitteln, wenn man selbst nicht die richtige Ausstrahlung besitzt. Als Führungsspieler müsst ihr selbstbewusst und optimistisch sein: Fordert die Bälle auf dem Platz und macht euch groß. Wenn ihr mit breiten Schultern auftretet, hat euer Team, aber auch der Gegner Respekt vor euch!


Wer ein Führungsspieler sein möchte, muss den Willen haben, Verantwortung zu übernehmen. Es gibt Spieler, die von sich aus das Zeug dazu haben, aber ihr könnt es auch lernen. Der Trainer kann euch langsam daran gewöhnen und diese Position mit der Zeit bestärken. So wird die Verantwortung langsam gesteigert. Ihr bekommt mehr Aufgaben und steht ab sofort mehr im Fokus. Meistens fällt diese Rolle Spielern zu, die sich am deutlichsten mit den Mannschaftsnormen und -zielen identifizieren können. Sie leisten damit den höchsten Beitrag zur Einheit der Mannschaft. Das bedeutet auch, dass es mehrere Führungsspieler pro Team geben kann. Es gibt nun mal verschiedene Persönlichkeiten, die unterschiedliche Akzente setzen können. Sie sollten jedoch gemeinsam nur einem Ziel dienen: dem Erfolg der Mannschaft!

Quelle: Gokixx