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Ketogene Ernährung –
Triathleten schwören drauf!

Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Gemüse und Milchprodukte stehen bei ketogener Ernährung auf der Speisekarte.

Viel Fett statt Kohlenhydrate

Christoph Monschein ist einer der besten Stürmer der österreichischen Bundesliga. In der abgelaufenen Spielzeit war der 27-jährige Angreifer von Austria Wien in 32 Spielen an 24 Treffern beteiligt. Während der Coronapause probierte sich der Torjäger auch in der Küche aus – und entdeckte die ketogene Ernährung für sich. Was es damit auf sich hat und welche Vor- und Nachteile sie bietet, lest ihr in diesem Artikel.

Was ist Ketose?

Als Ketose wird ein Stoffwechselzustand bezeichnet, der durch eine kohlenhydratarme Ernährung erreicht wird: Der Stoff Glucose, der normalerweise als Treibstoff eures Körpers fungiert, wird dabei durch die Ketonkörper ersetzt. Diese entstehen, indem euer Organismus Fett verbrennt. In anderen Worten: Ihr zieht eure Energie nicht mehr aus der Zucker-, sondern aus der Fettverbrennung.

Damit sich eine Vielzahl von Ketonkörpern im Körper ansammeln kann, ist also eine fettreiche Ernährung unter Zusatz von proteinhaltigen Lebensmitteln vonnöten. Doch bis man sich an die neue Form der Ernährung gewöhnt hat, müssen zunächst einige Tage bis Wochen vergehen – Geduld ist also gefragt.


Die Vorteile

Wie schon erwähnt, können auch Ketogene als Energielieferant dienen – und das tun sie, wenn der Glucose- beziehungsweise Insulinspiegel im Blut gering ist. Das ist bei einer kohlenhydratarmen Ernährung nach einigen Tagen der Fall. Menschliche Organe, wie beispielsweise das Herz, bevorzugen Ketogene sowieso gegenüber Glucose. Ketogene Ernährung kann auch bei Gewichtsproblemen Abhilfe leisten. Durch die Umstellung auf die Fettverbrennung greift der Körper überschüssige Fettzellen an und verzichtet auf die Kohlenhydrat-Speicher in den Muskeln zurückzugreifen.

„Ich habe mich seit Sommer viel informiert, viel ausprobiert, mich umgestellt und im Februar etwas entdeckt, womit ich mich richtig gut fühle. Es ist eine spezifische Form der ketogenen Ernährung, die individuell auf meinen Körper und meine Anforderungen angepasst ist.“ Christoph Monschein, Stürmer Austria Wien

In der ersten Woche klagen viele Menschen, die sich ketogen ernähren, über die sogenannte „Ketogrippe“ (Lustlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen). Doch nach einer Woche hat sich der Körper so sehr daran gewöhnt, dass Ketose ihre Vorteile offenbart: ein höheres Energielevel, bessere Konzentration und Verbesserung der (mentalen) Leistungsfähigkeit. Auch Hochleistungssportler wie Triathleten greifen auf die Ketose zurück, um Ihre Performance zu verbessern – denn der Erschöpfungszustand tritt nicht so schnell ein und es bilden sich weniger Entzündungen im Körper, weshalb ihr schneller regenerieren könnt.


Das solltet ihr beachten

Zieht ihr eine ketogene Ernährung ernsthaft in Betracht, müsst ihr zunächst alle kohlenhydrathaltigen Lebensmittel aus eurer Küche verbannen. Dazu gehören Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis und alles, was Zucker enthält. Auch Obst steht bei ketogener Ernährung nicht mehr so häufig auf dem Speiseplan.

Eure neue Energiequelle ist Fett – und das findet ihr vor allem in Nüssen, Ölen und Butter. Auch Avocados eignen sich als Quelle für gesunde Fette. Ungefähr 25 Prozent eurer täglich konsumierten Nähstoffe sollten Proteine sein, dafür eignen sich Fisch, Fleisch oder Eier. Auch Gemüse mit einem geringen Stärkeanteil nimmt eine wichtige Rolle ein: Ideal sind Gurken, Zucchinis, Brokkoli oder Pilze.


Ketogene Ernährung ist eine Lebensweise, die in den vergangenen Jahren immer größere Bekanntheit erlangte. Ob sie für euch tatsächlich eine Alternative darstellt, müsst ihr selbst herausfinden. Aber solche gravierenden Ernährungsumstellungen müssen gut überlegt sein und sollten bestenfalls vorher mit einem Experten abgesprochen werden.


Quelle: Gokixx

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