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Eiweißshakes vs. Proteinriegel

Shakes und Riegel können als Ergänzung zu herkömmlicher Ernährung dienen, diese aber keinesfalls ersetzen.

Was ist sinnvoller?

Im Anschluss an eine Trainingseinheit oder ein Workout greifen viele Sportler zu Proteinriegeln oder Shakes, um den Körper mit dem notwendigen Eiweiß zu versorgen. Doch welche der beiden Methoden ist sinnvoller? Wir haben uns das mal näher angesehen und für euch die Vor- und Nachteile der beiden Nährstoffquellen gecheckt.

Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fetten der dritte Nährstoff, der von großer Bedeutung für euren Körper ist. Wenn ihr Muskeln aufbauen oder diese bei der Erholung nach einem anstrengenden Training unterstützen wollt, werdet ihr an Eiweiß nicht vorbeikommen. Davon abgesehen benötigt euer Organismus Proteine – insbesondere die acht essenziellen Aminosäuren, die ihr nur über die Nahrung aufnehmen könnt –zum Aufbau sowie zur Instandhaltung von Knochen und Organen. Verzichtet ihr auf Eiweiß in eurer Nahrung, zieht sich der Körper dieses aus euren Muskeln. Dann legt ihr nicht an Muskelmasse zu, sondern erzielt den gegenteiligen Effekt. Übrigens: Pro Kilogramm Körpergewicht benötigt ein Leistungssportler ungefähr 1,3 bis 1,5 Gramm Eiweiß.


Hauptnahrungsmittel Shake oder Riegel? 

Ganz sicher nicht! Weder Shakes noch Riegel mit einem hohen Proteingehalt sind dazu imstande, eine vollwertige Mahlzeit zu ersetzen. Das A und O zum Muskelaufbau oder der allgemeinen Steigerung eurer körperlichen Fitness bilden – neben dem Training selbst – die Regeneration sowie eine ausgewogene Ernährung. Daher ist es sinnvoll, die beiden Eiweißlieferanten nur als Ergänzung eures Ernährungsplans zu betrachten und sich nicht ausschließlich von den Shakes oder Riegeln zu ernähren.


Eiweißshakes

Shakes bieten vor allem zwei Vorteile, die sich nicht leugnen lassen: Einerseits durchlaufen sie aufgrund ihrer flüssigen Form schneller den Verdauungskreislauf, womit euch das zugesetzte Eiweiß schneller zur Verfügung steht. Zum anderen verzichten die flüssigen Proteinlieferanten in den meisten Fällen auf Kohlenhydrate, da im Herstellungsprozess des Pulvers sowohl Milchzucker als auch Fett von den Eiweißen getrennt werden. Somit führt ihr eurem Körper nur den gewünschten Nährstoff zu. Nachteil der Proteinshakes sind vor allem die hohen Kosten – ein Kilogramm Pulver kostet ungefähr 15 Euro.


Proteinriegel

Im Vergleich zu Shakes bieten Riegel weniger Vorteile. Zwar sind sie handlicher, enthalten ebenfalls eine Menge Protein und finden im Gegensatz zum Shake auch mal in der Hosentasche Platz. Doch im Großen und Ganzen überwiegen die Nachteile. In den meisten Proteinriegeln findet sich neben dem Eiweiß noch Zucker, den die Sportler ihrem Körper oftmals aber gar nicht zuführen wollen. Davon abgesehen enthalten einige der Riegel – anders als die meisten Shakes – Kollagen-Hydrolysat. Dieser Zusatzstoff aus tierischer Gelatine wird zwar als Eiweißquelle angegeben, hat laut Experten allerdings eine niedrige biologische Wertigkeit und wird nur schwer vom Körper aufgenommen.


Egal ob Riegel oder Shake – den größten Teil eures Eiweißbedarfs solltet ihr mittels herkömmlicher Nahrungsmittel aufnehmen. Dafür eignen sich besonders tierische Produkte und Hülsenfrüchte. Doch sowohl Shakes als auch Riegel können eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Unabhängig davon, wofür ihr euch letztendlich entscheidet – ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist ebenso empfehlenswert wie eine zusätzliche Abstimmung mit eurem Experten im Verein.


Quelle: Gokixx

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