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Besser auf dem Platz – dank Kampfsport

Die Nationalspieler Leroy Sané und Julian Draxler lernten "Dura Sudo" während ihrer Zeit bei Schalke kennen.

Von „Dura Sudo“ profitieren wie Sané und Draxler

Alternative Trainingsformen sind unter Leistungssportlern immer gerne gesehen. Aber von dem nachfolgend vorgestellten Workout habt ihr mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit noch nichts gehört. Beim „Dura Sudo“ handelt es sich um ein Training, das mittels verschiedener Einflüsse aus dem Kampfsport die Leistung auf dem Rasen verbessern kann.

Von Vizeweltmeistern entwickelt

Sven Linnemann und Houssaine Machmour sind die Köpfe hinter diesem Konzept und entwickelten „Dura Sudo“ vor ungefähr zehn Jahren. Beide sind ehemalige Kickbox- und Taekwondo-Kämpfer und erreichten bei den Weltmeisterschaften 2005 im Taekwondo-Teamfight den zweiten Platz. Nach ihrer aktiven Karriere beschlossen sie, eine Methodik zu etablieren, die auch Fußballern auf dem Trainingsplatz weiterhilft – und nannten diese „Dura Sudo“, was auf Deutsch so viel bedeutet wie „starkes Schwitzen“.


Das zeichnet „Dura Sudo“ aus

Anders als bei vielen anderen sportlichen Betätigungen werden hier nicht nur einzelne Muskelgruppen gefordert und bestimmte Fähigkeiten trainiert. „Dura Sudo“ ist ein ganzheitliches Konzept, das zwar auch Kraft und Ausdauer fördert, sein Hauptaugenmerk allerdings auf andere Punkte legt: Es steht vielmehr die Optimierung der Koordination und Reaktionsschnelligkeit, sowie eine Verbesserung der Flexibilität im Mittelpunkt – zumindest was die körperlichen Aspekte betrifft. Denn „Dura Sudo“ ist auch mentales Training. Die Teilnehmer der Kurse lernen ihren inneren Schweinehund zu überwinden, an ihre maximale Leistungsgrenze zu gehen und stärken somit ihr Selbstvertrauen und ihre Willensstärke.


So läuft eine Einheit ab

Zunächst steht ein Aufwärmprogramm an, das verschiedene Lauf- und Koordinationsübungen beinhaltet. Im Anschluss erfolgt ein Zirkeltraining, in dem unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht werden. Danach geht es an die Kampfsport-Techniken – und die haben es so richtig in sich! Es wird getreten, geboxt und auf dem Boden gerungen. Kicks und Schläge werden mittels Schaumstoffpolstern abgefangen, Matten auf dem Boden schützen die Teilnehmer bei den Bodenübungen – die an Judokämpfe erinnern – vor Blessuren durch den harten Hallenboden. Auf YouTube finden sich Videos, die Teilnehmer während der Übungen zeigen. Ihr werdet sehen, dass „Dura Sudo“ seinem Namen alle Ehre macht.


Beliebt auch bei Fußballprofis

Zu den bekanntesten Sportlern, die mittels „Dura Sudo“ ihre Skills verbesserten, zählen Julian Draxler und Leroy Sane. Als sie beide noch bei Schalke 04 unter Vertrag standen, absolvierten die ‚Königsblauen‘ einen Kurs bei Linnemann und Machmour. Auch die Teams von Rot-Weiß Essen, der Sportfreunde Siegen, oder die Reserve des VfL Wolfsburg nahmen an einem Training teil. Ebenso der ehemalige BVB- und heutige 1860-Keeper Hendrik Bonmann. Mittlerweile sind die „Dura Sudo“-Erfinder noch näher am Fußball – Linnemann ist Athletikcoach bei RW Essen, Machmour ausgebildeter Torwarttrainer und Betreiber einer Torwartschule in Düsseldorf.


„Dura Sudo“ ist ein Konzept, das vor allem die mentalen Fähigkeiten von Sportlern fördern möchte. Denn auf dem Fußballplatz sind eine hohe Konzentrations- sowie Reaktionsfähigkeit, unbändiger Wille und der Teamgedanke entscheidend – und genau diese Eigenschaften optimiert das „starke Schwitzen“.


Quelle: Gokixx

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