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Das sind die Jungstars der europäischen Meister

Bayerns Joshua Kimmich im Ligaspiel gegen den VfB Stuttgart. München, Mai 2018

Darum sind Kimmich, Mbappé & Co. die Zukunft des europäischen Fußballs

Überall in Europa findet man in den Kadern der Meistervereine interessante Spieler, die bereits in jungem Alter in einem starken Team eine tragende Rolle spielen. Wir blicken auf einige Topstars der kommenden Jahre.

Samuel Umtiti (FC Barcelona)

Als der FC Barcelona Samuel Umtiti von Olympique Lyon verpflichtete, waren die Erwartungen von Fans und Verantwortlichen extrem hoch. Zwar war er schon in der vergangenen Saison Stammspieler, aber zu oft waren seine Leistungen durchwachsen. In der aktuellen Spielzeit erwies sich Samuel hingegen über weite Strecken als der beste Innenverteidiger, den Barca hatte. Nicht nur aufgrund seiner Zweikampfstärke gehört der Franzose zu den stärksten Abwehrspielern der Welt. Für einen Verteidiger hat er eine herausragende Technik und mit seiner Spieleröffnung leitete er viele Angriffe ein. Umtiti war der heimliche Abwehrchef der Katalanen. 


Leroy Sané (Manchester City)

Nachdem er sich im Laufe der Saison 2016/17 einen Stammplatz in Manchester erobern konnte, startete Leroy in diesem Jahr wesentlich besser in die Spielzeit. Dass er sich jedoch so stark entwickeln würde, haben nur die Wenigsten erwartet. Wettbewerbsübergreifend erzielte Leroy in 49 Spielen 14 Tore und legte weitere 19 auf. Aufgrund dieser exzellenten Leistung ist er von der englischen Spielergewerkschaft zum besten jungen Spieler des Jahres gewählt worden. 


Gabriel Jesus (Manchester City)

Seine erste vollständige Saison für die Citizens ist ein voller Erfolg gewesen. Wenn der Brasilianer fit war, gehörte er in der Regel zum Stammpersonal von Trainer Pep Guardiola. In 42 Spielen markierte der 21-Jährige 17 Treffer und gehört nun zu den größten Stürmertalenten der Welt. Sein wichtigstes Tor erzielte er im Spiel gegen die Saints: In der 94. Minute traf Jesus zum 1:0 gegen Southampton, damit knackte City die 100-Punkte-Marke und den dazugehörigen Punkterekord in der Premier League.


Paulo Dybala (Juventus Turin)

Der 24-Jährige Argentinier ist der beste Torschütze der alten Dame und hat einen großen Anteil an Juves Meisterschaft und dem Sieg der Coppa Italia. Allein in der Serie A konnte er 22 Tore erzielen, obwohl er nur extrem selten als echter Mittelstürmer agiert. Trotz seiner Torgefährlichkeit spielt er sehr mannschaftsdienlich und ist oft in Kombinationen eingebunden. Regelmäßig setzt Paulo seine Mitspieler in Szene und sorgt damit für permanente Gefahr in der Defensive des Gegners. 


Daniele Rugani (Juventus Turin)

Juve hat vor allem in der Abwehr viele ältere Spieler, weshalb es wichtig ist einen Spieler wie Daniele Rugani im Kader zu haben. In den absoluten Spitzenspielen kam er bislang zwar nur selten zum Einsatz, aber wettbewerbsübergreifend hat er in der zurückliegenden Saison trotzdem 25 Spiele absolviert, in denen er mit seiner guten Übersicht und starkem Stellungsspiel auffiel. 


Joshua Kimmich (FC Bayern)

Bei Kimmich kann man schnell mal vergessen, dass er erst vor knapp drei Monaten 23 Jahre alt wurde. Diese Saison ist er 46 Mal für den deutschen Rekordmeister aufgelaufen. Nur Robert Lewandowski stand bei den Bayern öfter auf dem Platz. Kimmich ist mittlerweile sehr souverän und ein unverzichtbarer Teil der Münchner Startelf.


Niklas Süle (FC Bayern)

Trotz der starken Konkurrenz in der Innenverteidigung kam Niklas Süle auf insgesamt 41 Einsätze für den FC Bayern. Spätestens das Rückspiel im Halbfinale der Champions League in Madrid war der endgültige Beweis, dass sich der 22-Jährige auf allerhöchstem Niveau behaupten kann. 


Adrien Rabiot (Paris Saint-Germain)

In einer Mannschaft voller Stars fällt Adrien Rabiot nicht unbedingt durch spektakuläre Tore oder Dribblings auf, aber trotzdem gehört er zu den wichtigsten Spielern des französischen Meisters. Aus dem Mittelfeld heraus dirigiert er die Mannschaft mit seinem starken Passspiel und seiner herausragenden Übersicht. Sein cleveres Verhalten in Zweikämpfen unterbindet Konter und leitet Ballgewinne ein.


Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain)

Von dem guten Aufbauspiel Rabiots profitiert unter anderem Kylian Mbappé. Der blitzschnelle Angreifer kommt in dieser Saison auf 21 Tore und 16 Vorlagen. Er hat unter Beweis gestellt, dass er nicht ohne Grund zu den größten Talenten der Welt zählt. Entwickelt sich der 19-Jährige so weiter, wird er mit Sicherheit in den kommenden Jahren ein Kandidat für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres.  


Ricardo Pereira (FC Porto)

Nachdem er von Porto an OGC Nizza ausgeliehen wurde und sich unter Lucien Favre sehr stark entwickelt hat, kehrte der 24-Jährige nach Portugal zurück. Dort eroberte er sofort den Stammplatz als Rechtsverteidiger und hatte großen Anteil daran, dass Porto zum ersten Mal seit fünf Jahren die Meisterschaft holte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele internationale Spitzenklubs um den offensivstarken Außenverteidiger bemühen werden. 


Djibril Sow (Young Boys Bern)

Nach zwei Jahren in Mönchengladbach wechselte der 21-Jährige zurück in die Schweiz und konnte sich in Bern recht schnell im zentralen Mittelfeld durchsetzen. Am Ende der Saison stehen 38 Einsätze zu Buche. Nach der eher unglücklichen Zeit bei den Fohlen hat sich Sow jetzt endgültig im Profibereich etablieren können. 


Hannes Wolf (RB Salzburg) 

In der Saison 2016/17 konnte Hannes Wolf noch mit der U19 von RB Salzburg die UEFA Youth League gewinnen. In diesem Jahr hat er sich bei den Profis im offensiven Mittelfeld etablieren können. Am Ende einer starken Saison konnte der 19-Jährige in 44 Spielen zwölf Tore verbuchen und acht Treffer vorbereiten.


Quelle: Gokixx