Praxishilfen

Informationen zu den Unterweisungsfragebögen

Die interaktiven Fragebogen helfen, Aushilfskräfte, wie z. B. Produktionshelfern und Produktionshelferinnen, Kabelhilfen und "Hands" im Veranstaltungsbereich mit oft geringen Kenntnissen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz hinsichtlich möglicher Gefährdungen zu sensibilisieren und sie zu sicherem Verhalten zu motivieren.

Laut DGUV Regel 100-001 "Grundsätze der Prävention" (bisher: BGR A1), ist eine Unterweisung "mit elektronischen Hilfsmitteln" grundsätzlich möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Die Unterweisungsinhalte müssen arbeitsplatzspezifisch aufbereitet sein,
  • eine Verständnisprüfung

  • und
  • ein Gespräch zwischen Versicherten und Unterweisenden müssen möglich sein.

Die interaktiven Fragebogen zur Unterweisung erfüllen diese Voraussetzungen. Die Fragen orientieren sich an konkreten Arbeitsabläufen. Die Informationen zu sicherem und gesunden Arbeiten werden durch Beispiele und Abbildungen veranschaulicht.

Das Programm enthält

  • einen tätigkeitsübergreifenden Fragebogen zur allgemeinen Grundunterweisung für die Erstunterweisung (diese Grundunterweisung kann auch für einfache Tätigkeiten wie z. B. Publikums- und Darstellerbetreuung eingesetzt werden),
  • verschiedene tätigkeitsspezifische Fragenbogen gegliedert nach den einzelnen Tätigkeitsbereichen,
  • einen umfangreichen interaktiven Gesamtfragebogen, der alle wesentlichen Tätigkeiten von Produktionshelfern/Produktionshelferinnen, Kabelhilfen und "Hands" im Veranstaltungsbereich umfasst,
  • einen Fragebogen-Baukasten, der es erlaubt, eigene, an die jeweils spezifische Tätigkeit und die damit verbundenen Gefährdungen angepasste, individuelle Fragebogen zusammenzustellen und evtl. durch eigene Fragen und Antwortmöglichkeiten zu ergänzen.

Die Aushilfskräfte können die interaktiven Unterweisungs-Fragebogen selbstständig bearbeiten. Durch eine automatische Auswertung werden fehlende Kenntnisse in Sachen Sicherheit und Gesundheitsschutz erkannt und müssen dann evtl. nur noch "gezielt" durch eine mündliche Nachunterweisung verbessert werden.

Die ausgefüllten und/oder ausgewerteten Fragebogen können gespeichert und zusammen mit einem Unterweisungsnachweis ausgedruckt werden. Mit der Aufbewahrung der ausgefüllten und - von allen Beteiligten - unterschriebenen Unterweisungsnachweise erfüllen die Unterweisenden ihre Dokumentationspflicht entsprechend der DGUV Vorschrift 1 (bisher: BGV A1).





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